Dieb

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Früher schrieb ich Texte,
Aber jetzt beschreiben die Texte nicht mal mehr mich.

Hab mich Irgendwo zwischen dem Heut' und Morgen verloren,
Ständig rastlos, fühl mich nirgends geborgen.

Wer bin ich ohne Tiefe?
Nur eine leere Hülle, die nicht mal mehr Gedanken teilt.
Renn' mit Raum und Zeit.
So lange zwischen Hin und Her geweilt.

Hab gespielt und geliebt,
Ein paar Herzen gebrochen,
Wollte niemals jemanden verletzen,
Aber kann nicht alles mit schönen Lügen benetzen.

Hab die Hauptrolle gespielt, dabei war ich Täter.
Nicht der Held, war der Dieb.
Diese Liebe ging tief.

Doch wie weit kann ich stürzen bis der Boden kommt?
Wie lang kann man sich halten, bis wir brechen, unsere Hände voneinander lösen.

Ich fühle so viel.
Taub.
Nicht in den Fingerspitzen.
Gedanken laut.

Schmerzen ziehen durch den Leib,
Schuldgefühle weil ich das Arschloch bin.
Alles was ich tu ergibt kein Sinn.

Fahre kalt und heiß,
Jeden Tag näher dem Eis.

Hab gestohlen, was nicht mein,
Aber bleibe immer dein.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Aug 15 ⏰

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