Nimmersatt

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Ich kann nichts.

Hab' nicht mal ein Fünkchen von Talent für die Dinge die ich liebe,
Die ich liebte.
Nicht einmal motiviert zu lieben, was ich liebte.

Ich rotte vor mich hin wie eine Raupe in Verpuppung.
Kein wunderschönes Resultat,
Ich bin die Motte, die an deinen Kleidern nagt.

Mangenwände ziehen zusammen,
Doch dünn werd' ich ja eh nie.
Ich stopfe in mich rein,
Ich bin die Raupe Nimmersatt.

Immer mehr.

Gib mir Glück, gib mir Trauer, gib mir Liebe,
Dann zieh ich mich zurück.
Ich denk' zu viel, ich fühl' zu viel,
Ich will das nicht mehr leben.

Vielleicht war ich nie bestimmt zu fliegen,
Vielleicht war ich bestimmt dem Abgrund zu erliegen.

Unter Steinen und Blättern ein Grab gebaut, in dem ich mich vergrub,
In dem ich Mauern schuf,
In dem ich Seelentod erlug.

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