„Was hat das mit dir gemacht? Als du bemerkt hast, du stehst nicht mehr im Rampenlicht?"
„Ist halt ein scheiß Gefühl"
Alara zieht nach ihrem letzten Semester im Psychologiestudium nach Turin, um ein Auslandsjahr zu absolvieren aufgrund privater Pro...
"Hast du alles?", fragte ich Aylin, da sie mich mit auf die Arbeit begleiten wollte. „Ja Maus könen jetzt los", antwortete sie und wir verließen gemeinsam das Haus. Ich hatte mich dafür entschieden, mir für die nächsten zwei Wochen freizunehmen, da ich die Zeit, die Aylin hier verbrachte mit ihr ausnutzen wollte.
Ich bearbeitete einige Dokumente und klärte meine Freistellung noch mit dem Trainer ab. Kurz vor Feierabend klopfte es an der Tür. „Come in", rief ich und die Tür öffnetr sich. Kenan war hier. „Können wir kurz reden?", fragte er. „Ich warte draußen auf dich Alara.", sagte Aylin. „Nein alles gut, bleib hier." antwortete Kenan darauf, „Ich wollte dir nur das hier geben."
Er warf einen Umschlag auf den Tisch. „Was ist das?" „Eine freie Wohnung. Es ist in der Nähe von unserem Verein, und ziemlich zentral. Wir wollten sowieso alles klären, sobald es etwas freies gibt, also hier, ich habe mich drum geklärt." Bitte was? „Nein?", antwortete ich leicht gereizt. „Nein?", wiederholte er. Aylin beobachtete alles. „Kenan, wie vorher auch schon gesagt, so viel wie du in das Haus investiert hast, habe ich auch. Ich bleibe in diesem Haus. Ich habe keine Ahnung was für ein Problem du hast, aber wenn du auch nicht drüber reden kannst, dann kannst du auch nicht erwarten, dass ich das jetzt akzeptiere." „Seit wann reden Psychologen so mit ihren Patienten?", fragte er provokant.
Ich hasse ihn.
„So wie es aussieht, bist du gerade nicht in Therapie und wir reden über nichts, was mit der Arbeit zutun hat." ich stoppte kurz. „Ich bin ab übermorgen sowieso für die nächsten zwei Wochen in Deutschland, um meine Familie zu besuchen. Solange hast du deine Ruhe und kannst vielleicht etwas auf dein Leben klarkommen. Aber ich gehe nicht auf diese beschissene Wohnungsbesichtigung und akzeptiere jetzt auch nichts anderes. Und wehe du kommst auf die Idee, irgendetwas ohne meine Einverständnis zutun." sagte ich noch und lief an ihm vorbei. Aylin folgte mir.
„Alter was war das denn jetzt?", fragte sie verwirrt. „Keine Ahnung aber es nervt mich langsam richtig. Ein Mann der nicht einmal drüber reden kann, was sein Problem ist. Bevor wir schlafen gegangen sind war alles gut. Keine Ahnung was sich geändert hat." Danach kam nichts mehr von Aylin und die Fahrt Nachhaus verlief sehr still.
Aylin und ich machten und fertig und wir wollten heute etwas durch Turin laufen, damit ich ihr die Gegend zeigen kann und wir mal raus aus dem Haus sind.
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(Hier ein paar Outfit Ideen)
„Wohin geht's", hörte ich eine männliche Stimme an der Badtüre, während Aylin noch im Zimmer war. Kenan war da. „Was willst du?", fragte ich. „Wo willst du um der Uhrzeit so hingehen?" „Das hat dich nicht's zu interessieren. Außerdem, solltest du nicht bei deinem Kumpel sein? Mit mir im gleichen Haus zu sein scheint dich ja richtig aggressiv zu machen." „Hör auf damit. „Kenan ich mache nichts. Ich bin so zu dir, wie du zu mir." „Ich will nicht, dass du so rausgehst." „Tja, du willst anscheinend so einiges nicht. Müssen alle mit einigen Dingen klarkommen, na."
So ein Idiot.
„Wenn was ist, ruf mich an ich hole euch sofort ab." „Jaja, gute Nacht Kenan.", antwortete ich desinteressiert. „AYLIN WIR MÜSSEN LOS DER BUS KOMMT GLEICH.", rief ich rüber und sie kam angeflitzt.
Wir liefen durch Turin's Straßen und sprachen über alles mögliche. Ich habe garnicht gemerkt, wie sehr mir meine beste Freundin gefehlt hat. „Tut mir leid, dass ich vorhin einfach entschieden habe, dass wir nach Deutschland fliegen." „Bro alles gut, ich bin nur gekommren weil ich dich vermisst habe, wir können auch gemeinsam Zeit in Deutschland verbringen. Dann würdest du auch wieder deine Eltern sehen. Sie haben dich so sehr vermisst." erklärte sie mir. Ich guckte sie kurz an. „Du bist wirklich meine Maus", antwortete ich und gab ihr eine kleine Umarmung. Die Straßen waren warm, die Lichter gelb und jeder hatte gute Laune. Das half mir etwas, um von allem wegzukommen. Bevor wir mit Aylin heimgingen, tranken wir noch einen Kaffee in einer der Cafe's und planten unsere nächsten zwei Wochen gemeinsam. Sie wollte mir so viele Dinge zeigen.