Wunderschöner Blumenstrauß

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POV Unbekannt

Wie kann ich Sie für mich gewinnen ? ich habe gesehen wie sie mich angeschaut hat. Sie will mich!
Das hab ich in ihren Augen gesehen.
Wie sie ihren Mund geöffnet hat, als ich meine Maske abgezogen habe.
Ich konnte in dem Moment nicht mehr anders, als auf ihren wunderschönen Lippen zu schauen. Sie sind bestimmt schön weich und schmecken köstlich. Wie es wäre wenn ich meine Zähne in ihnen vergrabe, an ihnen knabbern würde.....würde es ihr gefallen ? Würde ich ihr schmerzen zufügen? Verdammt Ja. Würde es sie feucht machen ? Würde sie mich an den Haaren ziehen ? Würde sie sich auf meinen Schoß schwingen, um mehr von mir zu haben ?
Oh Gott....Diese Gedanken sind wunderschön und doch so quälend für mich.
Was muss ich tun damit sie mir gehört?

Sie muss sehen das ich ihr nichts bösen will. Sie muss sehen das ich sie beschützen will. Sie muss sehen das ich DER Mann an ihrer Seite sein sollte. Das kann ich ihr aber nicht zeigen wenn sie ständig bei diesem Clown ist. Und sie ist nie alleine. Weil entweder ihre Freundin dabei ist, der kleinere Vogel oder ihr Clown von Mann....
Moment.... Ja das ist es !
Ich habe eine Idee.

POV Leonie

Oh man es ist echt schwer wieder in den normalen Alltag zurück zu finden. Nachdem was passiert ist, sind wir vorsichtiger. Ich frage mich was dieser Mann mit meiner Mutter gemacht hat. Hat er sie umgebracht? hat er sie gefangen ? Hat er die Polizei gerufen ? Wie heißt er überhaupt ? Nein! Er hat mich entführt, also sollte mich das nicht interessieren...naja solange mich beide einfach in ruhe lassen, ist alles besser.
Andreas fällt das ganze noch schwerer, weil er sich teilweise ziemlich schmutzig fühlt. Auch wenn sie nichts machen konnte, hat sie ihn angefasst. Obwohl er es nicht wollte. Sie wollte ihn vergewaltigen. Und das macht ihn sehr zuschaffen, ist ja auch verständlich.
Er versucht trotzdem weiterzumachen. Er steht früh auf, frühstückt mit uns gemeinsam, geht dann in die Werkstatt und kommt abends, während ich schon schlafe wieder nach Hause. Seit dem Vorfall, vor einer Woche, reden wir weniger. Wir sehen uns auch weniger weil er mehr in der Werkstatt ist, aber ich kann es verstehen. Er will vergessen was passiert ist, und will sich ablenken. Wenn er Hilfe braucht, kommt er bestimmt zu mir, und wenn er alleine sein möchte, lasse ich ihn alleine. Das wird auch wieder besser. Daran glaube ich fest.
Auch wenn ich ihn vermisse, ich vermisse es wie er mich fest in den arm nimmt, ich vermisse es wie er mich lange küsst, ich vermisse unsere täglichen Unterhaltungen, ich vermisse es zu sehen wie er mit seiner Tochter spielt..... Auch sie vermisst ihn. Sie vermisst ihren Vater.

Sie hilft mir dafür ein bisschen. Egal was ich mache, fragt sie „Mama, ich helfen ?". es ist so süß. Ich will Staubsaugen „Mama, ich helfen?". Ich räume den Tisch ab, „Mama, ich helfen?".
Jetzt koche ich für uns. Ich sehe wie sie zu mir krabbelt und höre ihre stimme schon. ich schaue zu ihr, hohle einen Topf raus und muss jetzt schon lächeln. Sie hält sich am Stuhlbein fest und zieht sich hoch. wackelig steht sie dort und läuft langsam zu mir, hält sich an meinem Bein fest und zieht an meiner Hose. Mein Blick geht nach unten und ich schaue in ihre großen, süßen, braunen augen.  „Mama, ich helfen?", Ich kann mein lächeln einfach nicht zurück halten und nehme sie auf den Arm. „Du musst mir nicht helfen. Ich mache schnell essen und dann spielen wir etwas. Okay?" „NEINNNNN, Mama helfen" „warum möchtest du mir helfen?" Sie schaut mich an. Ich bin mir nicht sicher ob sie es nicht verstanden hat, oder nicht weiß was sie sagen soll.
„Papa auch immer Mama helfen, jetzt Papa nicht da, ich Mama helfen" ich merke wie mir die tränen hochkommen, und nehme sie fest in den arm, ihre kleinen Arme legen sich um meine Hals. „Papa hat gerade keine Zeit, aber du musst mir nicht helfen. Ich bin deine Mama, ich muss dir helfen, nicht du mir." „Will helfen" Okay, ich verliere diese Unterhaltung. „Okay, Du hilfst mir, und dann machen wir etwas was du machen möchtest, okay?" „Prinzessin schauen". „Okay, wir schauen Barbie" Ich setze sie auf die Kücheninsel, hohle die Nudeln und alles für die Soße. „Das Wasser ist heiß. Aufpassen" Ich gebe ihr die Nudeln und sie nickt auf das was ich gesagt habe. Sie kippt die Nudeln in das Wasser und ihr lachen erfüllt den Raum „Mama, das sprudelt und macht pschchhchh" Ich stimme mit in ihr lachen ein. Schalte das Radio ein und wir hören Musik während wir die Tomatensoße machen. Ich gebe ihr die Zutaten, und sie gibt sie in den Topf. „Okay, jetzt dauert das noch ein paar Minuten. Aber solange können wir etwas anderes machen" Sie schaut mich fragend an. Ich hebe sie runter, stelle sie auf den Boden. Und in diesen Moment wird im Radio unser Lieblingslied gespielt. Ich nehme ihre Hände und tanze mit ihr. ich höre ihr lachen und sehe wie sie ihren Körper nach links und rechts bewegt. „Mama tanzen, ich tanzen". Wir tanzen noch ein paar Minuten, bis die Klingel uns unterbricht. „Moment meine kleine, ich gehe schnell zur Tür. Vielleicht ist es Papa, und dann können wir essen", Sie nickt mir zu, ich gehe zur Tür und öffne diese. Es steht niemand davor aber es liegt ein Blumenstrauß auf der Fußmatte. Ich nehme den Strauß, meine Lieblingsblumen. Wie süß von Andy. Er hat mir die bestimmt vor die Tür gelegt weil es ihm leid tut das wir momentan so wenig Zeit füreinander haben, und musste schnell zurück in die Werkstatt. Ich gehe wieder rein und stelle sie in eine Vase, sie riechen so gut. Ich liebe Rosen einfach. 
Ich schaue Elaine an „Wollen wir bei Papa in der Werkstatt essen ?" „JAAAA" Wir packen das essen in Dosen und laufen in die Werkstatt. Wir finden Andreas schnell am bauen einer Illusion. Sehr konzentriert dabei, man glaubt garnicht das er vor ein paar Minuten noch vor der Tür stand oder Blumen besorgt hat. „Papaaaa" rennt die kleine auf ihren Papa zu. Er dreht sich um und lächelt uns an. „Hey, was macht ihr denn hier?" Er nimmt sie auf seine arme und gibt ihr einen Kuss auf die Stirn „Bahhh, papa stinkt" Ich kann mein Lachen nicht zurückhalten, auch er fängt das lachen an. „Wir haben essen gemacht, und wollten mit dir essen" „okay, dann gehen wir in mein Büro" Wir gehen in sein Büro, nehmen Teller aus seinem Schrank und wir setzen uns alle hin um zu essen. „schmeckt sehr gut, das habt ihr zwei echt sehr gut gemacht" „Danke Papa". „Übrigens. Danke für die schönen Blumen" Ich lächel ihn an, aber mein lächeln verschwindet auch sehr schnell wieder. Ich sehe es in seinen Augen „Welche Blumen". Er hat sie mir nicht geschenkt....die Trauer erfasst mich, aber auch die Angst. Wer hat sie mir geschenkt?, Die Trauer und die Erkenntnis das Andreas nicht derjenige war, der an mich gedacht hat... Die Erkenntnis damit meine Hoffnungen falsch waren....
Die Wut in seinen Augen bringt mich zurück in die Realität. „Ich habe dir keine Blumen geschenkt. zeig sie mir" Ich nicke nur. Wir essen auf und gehen dann zusammen ins Haus. Er geht zu dem Tisch und schaut sich die Blumen in der Vase an. „Rosen....deine Lieblingsblumen, ist doch klar wer dir die geschenkt hat" „Schatz, bitte beruhig dich, das weißt du nicht genau". Er atmet durch und geht zu den Blumen, er hohlt eine Karte heraus „Achja?". ich gehe hin, nehme die Karte und lese sie
„Ich hoffe dir gefallen die Blumen, genauso gut, wie du mir gefällst. Meine Königin"

Er kommt auf mich zu und ließt es „Es war klar, und? Gefallen sie dir?" ich höre die Wut aus seiner stimme raus „Schatz, bitte nicht vor unserer Tochter." Ich lege die karte auf den Tisch und gehe zu Elaine die uns traurig ansieht „ihr Ärger ?" „Nein meine süße, es ist alle sin Ordnung" Ich nehme sie auf den Arm „Wir gehen jetzt schlafen" Sie winkt ihren Papa zu „Nacht Papa" „Gute Nacht meine süße, schlaf gut" Er gibt ihr einen Luftkissen und ich bringe sie ins Bett.
Nachdem sie eingeschlafen ist, gehe ich wieder nach unten. Ich sehe Andreas im Wohnzimmer sitzen, Die Ellenbogen auf seinen Knien abgestürzt und seine Hände an seinen Wangen.
Ich gehe zu ihm und setze mich neben ihn. Es ist eine unangenehme stille.
Wir sitzen dort...
„Gefällt dir die Aufmerksamkeit?" Ich schaue ihn an. Sein ernst? Was denkt er von mir „Nein, ich will nichts von ihm. ich liebe dich"
„Was ist passiert als ihr alleine wart?" „Hab ich dir schon gesagt" „Alles?" „Ja"
„Habt ihr miteinander geschlafen?" „Nein, hör auf damit Schatz. Ich liebe nur dich!"

Er schaut mich an, bereit zum reden, als aufeinmal mein Handy klingelt und aufblinkt. Wir schauen beide drauf. Eine Nachricht „Schau nach!" Ich seufzte, nehme mein Handy und schaue nach.

Haben dir die Blumen gefallen ? Ich musste an dich denken, als ich sie gesehen habe"



Was denkt ihr was der Unbekannte vor hat?
Will er Andy beseitigen ? Oder doch nur ihr Herz gewinnen?
Wird er es schaffen?

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⏰ Letzte Aktualisierung: Jul 01 ⏰

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