Kapitel 17

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P.o.V. Louis

Als ich meine Sachen zusammen suchte hoffte ich inständig, dass Harry nicht rein kam. Ich könnte es jetzt nicht ertragen ihn zu sehen.

Ich hatte ihm vertraut und mich für ihn sogar eingesetzt wo es nur ging und so etwas bekam ich als Antwort und Dankeschön.

Aber vielleicht solltest du nochmal mit ihm reden und ihn aussprechen lassen.

Meldete sich mein Gewissen zu Wort. Aber nein, er hätte es mir auch selbst sagen können. Er war zu feige. Ich musste es durch Jack vor der ganzen Klasse erfahren. Alle hatten es gesehen. Alle werden jetzt über mich lachen, den Jungen der angefangen hat den Lehrerf*cker zu mögen. Harry, der sich für gute Noten alles machte.

Aber jetzt war Schluss mit dem Louis.

Der Louis der so naiv war und es nicht komisch fand das niemand Harry mochte.

Jetzt war es Zeit für mich nach vorne zu schauen und Harry zu zeigen was Ehrlichkeit war. Denn ich würde jetzt ehrlich sein. So ehrlich, das es weh tun würde.

Während dieser Gedanken wurde ich immer aggressiver. Zum Schluss wurde es so schlimm das ich meine Klamotten nur noch in den Koffer schmiss, meine Jacke mir um die Hüfte knotete und meinen Zimmerschlüssel auf den kleinen Tisch der neben dem Fenster stand pfefferte. Als Schlussstrich des ganzen ging ich noch zu Harrys Seite schrie: „Arschloch!" und trat gegen seinen Bettpfosten. Dann drehte ich mich um - und sah direkt in Harrys Augen.

Ich atmete zitternd ein.

Ein leises „Oops!" verließ meine Lippen. Er lächelte gequält.

„Hi."

Einen kleinen Moment sahen wir uns einfach mal wieder nur an bis mir siedend heiß wurde und ich mit versucht fester Stimme zu sagen: „Ich geh dann mal besser."

Harry nickte. Langsam drehte ich mich um und zog meinen Koffer Richtung Tür. Als ich draußen war und die Tür hinter mir geschlossen hatte, lehnte ich mich schwer atmend gegen die Tür und sackte zusammen.

Gerade holte ich meinen MP3-player aus der Hosentasche und fing an meine Kopfhörer zu entknoten, als ich ein leises Schluchzen von der anderen Seite der Tür hörte.

Ich wollte das nicht hören. Ich wollte nicht. Nein!

Schnell stopfte ich mir meine Ohren mit Musik zu.

Ich stand auf und ging mit meinem Koffer in der Hand, Musik in den Ohren und dem leisen weinen von Harry im Kopf den Gang entlang.

Da stimmte Ed Sheeran das Lied 'Thinking out loud' an und die Welt verschwamm für mich hinter einem Vorhang aus Tränen.


Hallo du!

Hier ist das neue Kapitel! Ich hoffe du freust dich und ließt, kommentierst und votest es schnell! ;)

Grüße dein Lichtkind


Atmen nicht vergessen! (Larry Stylinson)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt