"Erklär es mir.", sagte Ashton als wir viel zu früh wieder nach Hause fuhren. "Luke ist mir rausgerutscht. Mein Inneres Ich hat mich total fertig gemacht.", sagte ich. "Lüg mich nicht an.", rief er und schlug mit der Faust auf den Lenker. "Ashton ich-ich liebe dich.", stotterte ich. "Und warum willst du dann ausziehen? Und wieso zum Teufel hast du Luke gesagt?", fragte er angespannt und wütend. "Es ist mir rausgerutscht!", verteidigte ich mich. "Ist klar, mir rutschen auch immer einfach so die Namen meiner Ex Freundinnen raus. Gerade dann wenn ich auf die Idee komme auszuziehen.", blaffte er mich an. Er steuerte den Wagen in Richtung Einfahrt und hielt letzten Endes. "Aussteigen.", sagte er abweisend.
"Ashton.", sagte ich leise als wir in seinem Zimmer auf seinem Bett saßen. "Beantworte mir jetzt eine Frage: Liebst du Luke?", sagte er und schaute mir tief in die Augen. 'Natürlich liebst du Luke, du wirst Luke immer lieben Skyla, egal was er tut. Du wirst immer Gefühle für ihn haben.', lachte mein inneres Ich mich aus. "Nein.", sagte ich nach kurzem überlegen zu Ashton. "Und das soll ich dir glauben? Nach allem was passiert ist?", fragte Ashton. "Aber wenn ich Luke, wirklich so lieben würde, würde ich dann hier sitzen? Würde ich um uns kämpfen? Würde ich hier weinen? Nein Ashton. Du bist mir wichtig, ich liebe dich. Dich und niemand anderen. Du hast mich gerettet. Du hast mich aus dieser Phase geholt, du und nicht Luke! Ich liebe dich.", sagte ich ziemlich gefasst. Ashton schluckte und ging wortlos aus dem Raum. Ich lächelte siegessicher, er hatte hoffentlich endlich gemerkt wie ernst ich es meinte.
Es dauerte eine ganze Weile bis ich unten die Tür wieder auf und zu gehen hörte. Ich hatte mich bereits umgezogen, abgeschminkt und ins Bett gelegt. Mein Gesicht lag zur Wand und ich hatte die Augen geschlossen. Ich spürte wie sich die Matratze hinter mir senkte und wie sich 2 Arme um meine Hüften schlangen. "Ich will dich doch einfach nicht verlieren Babe. Ich fand dich schon toll und hab mich ein wenig in dich verliebt als du mich das erste mal angesprochen hast. Nur immer nimmt mir Luke jedes Mädchen weg. Bin ich so unerträglich?", flüsterte er und ich hörte ein leises schluchzen. "Hör auf zu weinen, Ash. Du bist nicht unerträglich, du bist das beste was mir nach meiner Zeit auf der Straße passiert ist und ich liebe dich so so sehr. Luke wird immer ein Teil meines Leben sein, aber du Ashton, du bist mein Freund und du bist derjenige den ich liebe. Und auch wenn mir eben 'Luke' rausgerutscht ist, ich liebe dich, ok?", beendete ich meinen kleinen Vortrag. "I-ich liebe dich auch.", schluchzte er. Ich drehte mich um und schaute in sein nasses Gesicht. "Hör bitte auf Ashton.", sagte ich und kuschelte mich an seine Brust. "Darf ich dich küssen?", fragte ich nach einer Zeit in der wir nicht geredet hatten. "Ja.", hauchte er. Ich robbte zu ihm hoch und legte meine Lippen auf seine. "Es tut mir leid Ashton. Es tut mir so unendlich leid. Es war dumm von mir zu denken, dass du mich loswerden willst, wenn Lauren und Harry hier einziehen. Ebenfalls war es dumm, dass ich Luke schon wieder ins Spiel gebracht habe. Ich liebe dich Ashton, sei bitte nicht sauer auf mich.", schluchzte nun ich zwischen unseren Küssen. "Ich hab überreagiert, ich hätte das alles viel lockerer nehmen müssen und ich hätte mit dir über die Umziehaktion reden müssen, in Ruhe.", sagte er und drückte mir einen gefühlvollen Kuss auf die Lippen. Als wir uns lösten wischte ich mir die Tränen weg und kuschelte mich an den Lockenkopf. "Gute Nacht Prinzessin.", flüsterte er. "Nacht.", flüsterte ich zurück.
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Mitten in der Nacht wachte ich auf. Es war so unerträglich warm und ich konnte einfach nicht mehr schlafen. Ich wälzte mich im Bett hin und her. Irgendwann wurde mir das zu bunt und stand aus dem Bett auf. Ich lief die Treppe runter in die Küche und setzte Wasser auf für Tee. Als ich meinen Tee fertig hatte, öffnete ich die Tür, welche auf die Terrasse führte und lief über diese zum Strand. Ich setzte mich in den Sand und lauschte dem ruhigen Meer. Immer wieder nahm ich einen Schluck von meinem Tee.
Als ich ihn ausgetrunken hatte, stand ich vom Sand auf, klopfte diesen von meinen Beinen ab und lief wieder ins Haus. Ich schloss die Tür und stellte die Tasse in die Spüle. "Babe? Ist alles ok?", hörte ich eine allzu bekannte Stimme hinter mir. Er schlang seine Arme um meine Hüfte und gab mir einen Kuss in den Nacken. "Ja ich konnte nur nicht schlafen.", sagte ich. "Hab ich dich geweckt?", fragte ich geschockt. "Nein, nein. Nur fällt es mir auf wenn meine Freundin weg ist.", flüsterte er. Ich drehte mich in seiner Umarmung, sodass ich ihn ansehen konnte. Seine krausen Locken fielen ihm ins Gesicht. Ich strich sie ihm weg und lächelte ihn an. "Komm wieder ins Bett.", quengelte er und vergrub sein Gesicht in meinen Haaren.
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Close as Strangers (5SOS FF)
FanfictionSky ist ein 17 jähriges Mädchen, was mit ihren Eltern nach Sydney zieht. Dort lernt sie Luke, Calum, Michael und Ashton kennen. !!!! Warnung: in dieser FanFiction werden d...
