!ACHTUNG!
Bitte bei Jimins PoV beachten. Nur bei Jimins, nicht Enyas.
Mit Ausnahme des ersten Abschnittes spielen alle Teile, die keine wörtliche Rede, sondern nur indirekte Rede enthalten, in der Gegenwart. Es sind schnelle Zusammenfassungen, oder vielleicht auch Kommentare darüber, was gedacht wird, wenn man an einen bestimmen, vergangenen Zeitpunkt zurückdenkt.
Alle anderen Teile, in welchen direkt Gesprochen wird, sind also in der Vergangenheit, das heißt, dass gezeigt wird, was Jimin zu diesem Zeitpunkt denkt, fühlt und sagt. Im Sinne sind es Flashbacks.
Die Abschnitte sind erkennbar gemacht durch die Unterstriche.
Jimin PoV.
Grinsend warf ich mich, nachdem ich mir eine schwarze Hose angezogen hatte, auf mein Bett und sah an die Decke, meine Arme verschränkte ich hinter meinem Kopf. YeoReum betrat mein Zimmer und musterte mich kurz, sie nahm von meinem Schreibtisch ein weißes Tshirt, welches sie mir zwarf, damit ich dieses mir überziehen konnte. Seufzend setzte sie sich neben mich, als ich mich aufrichtete und in das Oberteil schlüpfte. Abwesend pulte sie an ihren Fingern, ich wusste, dass ich zu viel von ihr verlangte. Von allen. Selbst von ihr.
"Wie geplant heute?", fragte sie und lächelte etwas. Zögernd nickte ich. Ich hatte Angst. Nicht, weil ich mir nicht sicher war, sondern weil ich die Antwort scheute. Keiner konnte mir hundertprozentige Sicherheit zugestehen, dass alles funktionierte. Sagen wir, die Wahrscheinlichkeit, dass mir heute Nacht gewaltig in den Hintern getreten wird, war höher als ein Zugeständnis.
"Wurde langsam aber auch Zeit. Ich hätte das auch nicht mehr länger mitgemacht.", lachte sie und strich sich ein paar Strähnen aus dem Gesicht.
"Warum machst du es dir aber so kompliziert?", fragend sah mich YeoReum an und ich ließ mich wieder zurück in meine Kissen fallen. Aus meiner Hosentasche zog ich mein Handy hervor und entsperrte es. In meiner Galerie suchte ich nach einem bestimmten Bild, welches ich nach einigem Scrollen auch fand. Vor langer Zeit hatte ich es mal geschossen, als eine Art Beweisstück. Für mich. Klingt komisch, aber ich wusste nie, wann ich eines Tages aufwachen werde und bemerke, dass alles nur ein Traum war. Ich zeigte ihr das Bild, welches sie kritisch musterte. Denn das, was abgebildet war, brauchte sie nicht wirklich zu sehen, es reichte für sie vollkommen aus, wenn sie es auf dem Display sah. Eigentlich hätte nichtmal ich es sehen dürfen. Doch stattdessen liegt es jetzt unter meinem Bett in einer Kiste, ich musste es einfach an mich nehmen, es hatte mich neugierig gemacht.
"Jimin! Bist du noch bei Sinnen?", entgeistert warf sie mir mein Handy entgegen, welches ich gerade noch so fangen konnte, ehe es volle Breitseite in mein Gesicht geklatscht wäre. "Das ist für niemand anderes gedacht, als für sie."
"Es war Zufall, wäre ich nicht dort gewesen, dann hätte ich es niemals gefunden.", rechtfertigte ich mich vor ihr und legte mein Handy beiseite. Das Krankenzimmer.
"Gott, Junge. Ich wette mit dir, wenn sie das weiß, dann schaufelst du dir freiwillig dein Grab. Ich an ihrer Stelle würde dich dann am lebendigen Leib einbuddeln, wenn es sein muss, sogar mit bloßen Händen.", meinte sie etwas pampig, weswegen ich mich frech grinsend aufrichtete. Amüsiert beobachtete ich sie.
"Du machst auch sowas?", fragte ich sie neckend und lehnte mich zu ihr herüber. Aus Reflex wich sie von mir, verständlich. Ich strich mir durch meine Handtuch trockenen Haare. YeoReum sah mich mit weit aufgerissenen Augen an, als sie sich zu mir gedreht hatte.
"Jedes Mädchen macht das, ich glaube das geschieht autom- ugh Jimin, die bist echt ein Kind.", sie schlug sich leicht vor die Stirn als ich lachend und quietschend zugleich mir auf meinen Oberschenkel schlug und mich gegen mein Kopfteil lehnte. Eigentlich war das gar nicht so lustig, ich lachte hauptsächlich, weil ich es als ziemlich niedlich empfand. Aber das konnte ich ihr schlecht sagen.
Da YeoReum mich aber total falsch verstand, stapfte sie aus meinem Zimmer und ließ mich allein zurück. Uff, dieses Mädchen. Ich war ihr aber nicht nachtragend, warum auch, es war ja auch meine eigene Dummheit gewesen. Stumm starrte ich auf den schwarzen Fernseher, welcher gegenüber von meinem Bett an der Wand hing. Leicht wurde ich auf dem Bildschirm reflektiert, - Schwarz war ein Lichtschlucker. Ich legte mich auf die Seite, zog meine Bettdecke unter meinen Kopf, damit ich diesen darauf betten konnte.
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Die Maske | Jimin
FanfictionEnya will ihr Leben in Deutschland vergessen und in Korea von vorne anfangen. Es könnte sogar funktionieren, wenn da nicht dieser eine WG-Bewohner wäre, der geschickt ihre Ängste aus ihr herausprovoziert, welchen sie sich nicht stellen möchte. Sie...
