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,,Hey, wo wollt ihr den hin? Ich hab essen geholt.'' Meinte ich zu den dreien, welche an mir vorbei gingen. Unfassbar, da geht man einmal kurz weg und kaum kommt wieder, haben die anderen etwas geplant.

Vielleicht machen wir ja einen Ausflug. Vielleicht Disney World. Das wird aber eine lange Fahrt.

Weil ich den vielleicht Ausflug nicht versäumen wollte, rannte ich ihnen schnell hinter her und stieg ebenfalls in den Wagen.

Wir machen einen Ausflug. Wir machen einen Ausflug.

Jane setzte sich diesmal aus den Beifahrersitz, weshalb ich mich hinten gegen die Wand setze, um nicht rum geschleudert zu werden. Wie gesagt, Darcy, hatte einen sehr spezialen Fahrstil, fast so schlimm wie mein Dad, aber ich muss zu geben wenn ich selbst fahre, war das auch nicht grade so das jeder begeistert war.

,,Wo fahren wir hin?'' Fragte ich Erik, welcher ja nicht so weit von mir weg war, wie die beiden Frauen. Der Kerl mit den grau, brauen Haaren drehte sich zu mir um. Erik war der älteste in unserem Team, er hatte deshalb auch schon ein paar Falten. Tja und ich war die jüngste.

,,Ins Krankenhaus, unser großer Freund scheint in dem Wirbelsturm drin gewesen zu sein.'' Antwortet er mir freundlich, wie er numal war, aber was er da sagte brachte mich zum nach denken.

,,Aber das wurde ja nur gehen, wenn der Wirbelsturm eine Einstein-Rosen-Brücke wäre und das würde bedeuten das der Typ nicht von dieser Welt ist. Oh mein Gott wir haben einen Alien angefahren.'' Rief ich erfreut. Ich wusste es gibt Aliens.

,,Nein.'' Meinten alle drei gleich, weshalb ich schmollte. Nie glaubt mir jemand, jeder weiß das eine Einstein-Rosen-Brücke ein Wurmloch ist und man sagt, dass man dadurch durch Welten reißen kann, ergo der Typ war ein Alien.

,,Es gibt dafür sicher eine andere Erklärung, warum er da war, aber dafür müssen wir in erst mal fragen und außerdem kann nur er uns sagen, wie es in dem Wirbelsturm war.'' Erklärte Jane mal wieder faktisch. Jaja, sie wollte ihn nur deshalb wieder sehen und nicht weil sie ein Auge auf ihn geworfen hatte, dass hatte ich nämlich auch überhaupt nicht bekommen, so wie sie ihn gestern angesehen hatte.

Und dann hieß es Autofahrt. Yeah! Als wir grade ankamen wollte ich grade aussteigen, als mich Erik zurück hielt.

,,Du bleibst hier.'' Und weg waren die drei. Das war so langweilig.

,,Jay, Spiel irgendeine Musik ab. Nein warte von AC/DC Highway to hell.'' Gab ich der KI zu verstehen, worauf das Lied aus meiner Jackentasche erklang. Wenigstens hatte ich Musik.

Muhaha, dass kannst du nicht Darcy.

Darcy mochte vielleicht grade im Krankenhaus sein und was cooles erleben, doch sie war nicht in der Lage durch Befehle Musik zu machen.

Muhaha, ich liebe Jarvis.

,,Danke, Jay.'' Meinte ich und setzte mich vorne auf den Fahrersitz. Erst wurde Zeit das ich mal Fahre. Führerschein hatte ich ja, den konnte man schließlich schon vor der voll Jährigkeit machen.

,,Es ist mir ein Vergnügen, Miss.'' Antwortete Jay brav. Aus Spaß schaltete ich schon mal das Auto an und fing auch gleich an ein wenig auf den Sitz an zu tanzen, kurz darauf fuhr der Wagen plötzlich nach hinten. Erschrocken drehte ich mich um und konnte grade noch den Hünen sehen, welcher überrascht zu mir sah, bevor der Van ihn erwischte.

Schnell parkte ich wieder und sprang aus dem Wagen, um einmal rum zu laufen und den Hünen auf dem Boden vor zu finden. Ich bückte mich zu ihm runter, wobei ich bemerkte das er noch immer Krankenhaus Sachen trug. Außerdem hatte er voll lange Haare.

Er wurde sich sicher gut in einer Haarprodukt Werbung machen.

,,Bitte sei nicht tot, Jane wurde mich umbringen und dann wurde mein Vater wahrscheinlich Jane umbringen und naja das wurde irgendwie immer so weiter gehen, bis jemand meinen Vater umbringen wurde, aber ich liebe meinen Vater, also sei nicht tot!'' Befahl ich dem Hünen mit dem crazy Name. Meine drei Kollegen kamen angerannt und sahen zu dem Hünen runter, bevor mich Jane zur Seite drückte.

Ein einfaches ,lass mich mal' hätte auch gereicht.

,,Ich schwöre dir, so etwas wird nie wieder passieren. Für gewöhnlich fahren meine Mitarbeiter keine Leute um.'' Meinte Jane zu dem Hünen, welcher nun langsam die hell blauen Augen öffnete.

Aber vielleicht gehörte er ja auch nicht zu uns normalen Leuten, sondern war wirklich ein Alien.

Dann stiegen wir alle zurück in den Van, wo sich Thor auf den Beifahrersitz setzte und mich hinter ihn stellte. Der Hüne hatte aber nur Augen für alles andere und Jane.

Wenn ich ihn jetzt einen Stein an den Kopf werfe, würde er das mitbekommen.

Um es zu testen, pieckte ich in mit meinen Zeigefinger in die Wange, weshalb Thor verwirrt die Augenbrauen zusammen zog.

,,Was macht Sie da?'' Fragte Thor mit lauter Stimme und irgendwie geschwollener Aussprache.

Alien.

,,Das ist Bluebell eine unserer Praktikanten, sie hält dich für einen Alien.'' Erklärte Jane und startete den Wagen.

,,Ich versichere euch, dass ich nicht, wie sagtet Ihr noch gleich, Alien bin. Mein Name ist Thor.'' Sprach der Hüne zu mir und verkündete es solle Sommer sein, Spaß bei Seite. Ich glaubte nicht das der Kerl ein Alien ist, jetzt wusste ich ja auch was er ist.

,,Du bist ein Gott. Ein... ehm, wie hieß das noch mal... Ach ja, ein Ase.'' Meinte ich als mir endlich einfiel, woher ich seinen Namen kannte.

Wenn er wirklich ein Gott war, erklärte das wenigstens sein gutes Aussehen und vielleicht hatte er ja auch die Fähigkeit mir Schokolade her zu zaubern.

Die anderen sahen mich teils verstört, teils verwundert an. Toll jetzt musste ich auch noch erklären.

,,Kennt den keiner von euch die germanische Mythologie?'' Ich wartete erst gar nicht bis jemand etwas sagte, sondern fuhr unbeirrt fort. ,,Darin gibt es einen Gott des Donners, welcher treuer Waffe der Mjolnir ist und sein Name ist Thor, Beschützer von Midgard, was wir Erde nennen.'' Erklärte ich den anderen, worauf meine drei Partner nur noch verstörte guckten.

,,Und du glaubst an so etwas?'' Fragte Darcy.

,,Hey, wenn mein Vater eine fliegende Blechbüxe sein kann, dann kann der Hüne doch auch ein Gott sein, also ja, ich glaube daran. Thor, bist du ein Gott?'' Stellte ich dann die Frage an ihn.

Der vermeintliche Gott sah zwischen mir und den anderen hin und her, bis er leise seufzte.

,,Ich verspreche euch Antworten zu gegebener Zeit. Es tut mir leid Sie zu enttäuschen, Lady Bluebell.'' Sprach er geschwollen, worauf ich mal wieder mich in die Ecke verkroch und schmollte.

Er war sicher ein Gott, die anderen werden es ja noch sehen.

Als wir dann irgendwann endlich ankamen, ging Thor sich umziehen und ich telefonieren.

,,Hey, Dad, wie geht's?'' Fragte ich, als er schon nach dem zweiten Tuten abnahm.

,,Gut, ich arbeite grade an meinen Anzügen, schließlich müssen sie ja starktastisch werden. Weißt dieses Wort gefällt mir immer mehr, vielleicht sollte ich dafür sorgen dass man es in einen Duden einführt und gleich daneben ein Bild von mir, dass wäre sicherlich der Hammer.'' Redete er gleich mal wieder drauf los. Manchmal fragte ich mich wirklich wer von uns hier vom weiblichen Geschlecht kommt, allein wenn man bedenkt wie lang er ihm Bad braucht.

,,Klingt gut, aber vergiss mein Bild dann nicht. Nagut, ich wollte mich auch nur kurz bei dir melden, wir wollten jetzt gleich nämlich Frühstücken gehen, schließlich haben wir gestern einen wirklich... großen Fund gemacht.'' Erklärte ich ihm.

,,Was denn? Eine Eidechse? Nen Kaktus? Ein Staubsaugvertreter in der Wüste?'' Riet er, wobei er beim letzten etwas lauter wurde.

,,Ah, so ungefähr. Nagut, ich hab doch lieb, muss los.'' Schneller als Dad in Iron Man Anzug, drückte ich auf den roten Knopf.

Bluebell bei den Avengers.Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt