~Aria
Als ich in der Früh aufwache weiß ich zuerst nicht ob das alles nur ein Traum war, aber dann habe ich die Erinnerung ganz klar vor Augen. Daniel. Wie er meine Hand hält. Wie er mich küsst. Wie er mich angesehen hat. Mir wird wieder ganz warm und ich fühle mich so wohl wie schon lange nicht mehr. Ich weiß eigentlich ist er ja mein bester Freund, aber da er ja so wie es aussieht genauso fühlt wie ich, ist ja alles gut. Gut gelaunt gehe ich nach unten in die Küche wo meine Mutter gerade beim Frühstück sitzt. Als sie mich sieht, zieht sie eine Augenbraue in die Höhe und mustert mich amüsiert. „Wer ist es?" fragt sie mich grinsend. Etwas verdutzt schaue ich sie an und frage dann etwas verlegen ob es denn so offensichtlich wäre. Sie bejaht meine Frage und schaut mich dann erwartungsvoll an. „Daniel" sage ich etwas kleinlaut. Verblüfft schaut sie mich kurz an, aber dann nimmt sie mich in den Arm und sagt mir, dass sie sich für mich freut. „Weißt du Schatz, das lustige an der ganzen Sache ist ja, dass Skyla und ich, bei deiner Geburt immer gesagt haben, dass wir euch zwei eines Tages verkuppeln werden. Aber das ist ja jetzt nicht mehr nötig und ich freu mich wirklich für dich, Daniel ist ein anständiger junger Mann Schatz und er wollte schon immer nur dein bestes" erzählt sie. Lachend antworte ich: „Danke Mum, ich weiß. Aber wir sind noch nicht zusammen." Sie schmunzelt und widmet sich dann wieder ihrem Frühstück. Ich setze mich zu ihr und gemeinsam essen wir zu Ende. Als ich schließlich wieder in mein Zimmer gehe, sehe ich, dass mich Daniel angerufen hat. Mein Herz macht einen kleinen Sprung und ich rufe ihn sofort zurück. Wir reden kurz und machen dann aus, dass er mit mir am Nachmittag einkaufen geht, weil ja heute Nele und Becky bei mir schlafen. Am Vormittag entscheide ich mich dazu endlich einmal wieder meinen Kleiderschrank auszumisten. Das ist schon längst überfällig und ich wollte es schon seit langen wieder einmal tun, habe es aber immer wieder vor mir hergeschoben. Nach einer Stunde stehe ich in einen gigantischen Haufen meiner Kleider und versuche mich zu entscheiden was ich davon wirklich noch brauche. Bei dieser Gelegenheit entscheide ich auch, dass es eindeutig mal wieder Zeit wird shoppen zu gehen, naja vielleicht wollen Nele und Becky ja morgen gehen.
Ich schaue auf mein Handy und stelle erschrocken fest, dass mich Daniel bereits in einer halben Stunde abholen wird. Schnell räume ich noch den Rest auf, gehe ins Badezimmer um mich zu schminken und dann klingelt es auch schon. Ich will schon runter laufen um ihn die Tür zu öffnen, da höre ich schon, wie er und meine Mutter sich unterhalten. Ganz ruhig mache ich mich auf den Weg nach unten und als ich Daniel sehe sage ich nur kurz „Hei" bevor ich mich von meiner Mutter, die mich schmunzelnd beobachtet, verabschiede. Ich nehme Daniel bei der Hand und gemeinsam gehen wir nach draußen. Kurz bleibt er stehen, schaut mich an und gibt mir einen schnellen kurz bevor er ebenfalls grinsend „Hei" sagt. Wir gehen zu seinem Auto und gemeinsam fahren wir in die Stadt um einzukaufen. Als wir in den Laden hineingehen, nehme ich mir einen Korb, den mir Daniel aber sofort wieder abnimmt. Ich sehe ihn fragend an, aber er sagt nur: „Den trag ich für dich". Lächelnd nehme ich wieder seine Hand und lege nach und nach einige Getränke und Süßigkeiten in den Korb. Nach dem Einkaufen fahren wir gleich zu mir und als wir die Sachen verstaut haben, gehen wir gemeinsam in mein Zimmer. Wir legen uns zusammen auf mein Bett und während wir uns leise unterhalten streicht er mir langsam meinen Rücken auf und ab.
Aber dann stütze ich mich doch auf meine Ellbogen und schaue ihn an. „Daniel, was ist das jetzt eigentlich mit uns? Ich weiß, dass offiziell erst gestern etwas begonnen hat, aber naja du weißt ja wie ich bin. Sind wir jetzt eigentlich zusammen?" frage ich ihn etwas verlegen. Er grinst und gibt mir einen Kuss bevor er sagt: „Wenn du das willst, dann gerne". Glücklich schmiege ich mich wieder an ihn, bis er einige Stunden später auch schon wieder geht, weil meine Freundinnen gleich da sein werden. Daniel ist jetzt also mein Freund. Nicht wie sonst immer mein bester Freund sondern wirklich mein fester Freund. Ich fühl mich gerade einfach so glücklich, ich hoffe das mit uns hält.
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Bad Boy - really so bad?
RomansaAlso das hier ist die Fortsetzung von "Bad Boys make Bad Girls" deshalb wäre es ratsam diese Geschichte zuerst zu lesen. Es ist aber nicht zwingend notwendig, da es nur um die Kinder der Hauptfiguren geht, trotzdem werdet ihr, solltet ihr sie nicht...
