Kapitel 6

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~Aria

Als ich mich gerade zu Daniel gekuschelt habe, wie sonst auch immer, habe ich so ein komisches Kribbeln gespürt. Das hab ich bei ihm noch nie gefühlt, ich meine wir sind ja auch bloß beste Freunde und für Daniel bin ich sowieso nur wie eine kleine Schwester. Außerdem mag ich ja sowieso Damian und soweit ich weiß mag er mich ja auch ziemlich gern. Naja ich werde mir jetzt mal nicht den Kopf darüber zerbrechen. Daniel und ich schauen weiter den Film, doch ich merke schnell wie meine Augen schwer werden und sie immer wieder zufallen. Langsam schlafe ich ein, umgeben von Daniels Wärme und der Gewissheit, dass ich hier mit ihm sicher bin.

Als ich am Morgen aufwache liegt neben mir ein kleiner Zettel.

Hey Aria, du hast so niedlich geschlafen, wollte dich nicht wecken. Melde dich doch später. XX Daniel"

Daniel ist so süß, aber ich frage mich wie lange er geblieben ist, oder wann er nachhause gegangen ist. Naja ich zücke mein Handy und schreibe ihm, dass ich jetzt auch endlich aus meinem Tiefschlaf aufgewacht bin. Wir schreiben eine Weile und zwischendurch kommt auch eine Nachricht von Damian. Er möchte heute Mittag mit mir Essen gehen und da ich sowieso ziemlichen Hunger habe, stimme ich gutgelaunt zu. Als ich Daniel davon erzähle, schreibt er auf einmal irgendwie komisch, er macht nicht mehr so viele Smileys wie sonst auch generell ist seine Schreibweise irgendwie merkwürdig. Naja damit kann ich mich jetzt nicht befassen, ich schreibe ihm ein kurzes „Tschüss, bis später" und gehe dann duschen. Daraufhin schminke ich mich und ziehe mir ein rotes, luftiges Kleid, mit einem dünnen, goldenen Taillengürtel an. Meine Haare, lasse ich in den natürlichen Locken auf meine Schulter fallen. Danach packe ich mir noch eine kleine Tasche mit etwas Geld, meinem Handy und so kleinen Sachen zusammen und als ich auf die Uhr schaue, merke ich, dass Damian gleich hier sein müsste um mich zu holen. Ich schlüpfe in meine Ballerinas und gehe nach draußen. Kurz darauf höre ich schon das laute dröhnen von Damians Audi TT, als er auch schon um die Ecke biegt. Mit einem Lächeln steige ich ein und Damian und ich begrüßen uns mit Küsschen auf die Wange und nachdem er mir ein Kompliment für mein Kleid gemacht hat, fahren wir auch gleich los.

Damian bringt mich in eine kleine Pizzeria, die eher am Stadtrand gelegen ist. Ich kenne sie nicht, aber er sagt, dass es hier die beste Pizza der ganzen Stadt gebe. Lachend lasse ich zu, dass er seine Hand um meine Schulter legt und gemeinsam betreten wir das Restaurant. Als wir an unserem Tisch sitzen, kommt auch gleich der Kellner und nimmt unseren Getränkewunsch auf, er reicht uns die Karten und verschwinden dann auch gleich wieder. Da ich nicht weiß was hier gut ist, lasse ich Damian für mich bestellen. Für sich möchte er eine Pizza Salami und mir bestellt er die Tortellini mit Schinken-Rahmsauce. Keine Ahnung woher er das weiß, aber die esse ich am liebsten. Während wir uns unterhalten kommt er mir mit seiner Hand immer näher, bis wir über den Tisch hinweg Händchenhalten. Seine Augen blitzen als er meine Hand in seine nimmt, doch der Augenblick währt nur kurz, denn gleich darauf steht der Kellner mit unserem Essen vor uns. Wir wünschen und einen Guten Appetit und machen uns dann beide über unser Essen her. Als ich den ersten Bissen nehme, schließe ich kurz genüsslich die Augen und als ich sie wieder öffne, sehe ich wie mich Damian belustigt mustert. Meine Wange werden rot und ich schaue schnell auf meinen Teller. „Hey, das muss dir doch nicht zu blöd sein, das war doch eben total süß", sagt er zu mir. Ich grinse ihn kurz an und esse dann weiter. Als wir fertig sind fährt er mich wieder nachhause. Ich will gerade aussteigen, als er sagt, dass ich noch warten solle. Doch als er aussteigt bin ich etwas verwirrt, er kommt um das Auto herum und öffnet mir galant die Tür. „Wenn die Dame nun aussteigen möchte", sagt er in einem übertrieben höflichen Ton. „Vielen Dank mein Herr", gebe ich in dem gleichen Ton zurück. Er geht mit mir zur Tür und sagt: „Ich fands echt schön heute Aria, ich hoffe wirklich, dass wir das wiederhohlen können". Dabei sieht er mich so süß an, dass ich nur ein Nicken zustande bringe. Langsam kommt er näher, legt seine Hand an meine Wange und streicht mit seinem Daumen ganz leicht über meine Unterlippe. Er beugt sich zu mir und gibt mir einen kurzen Kuss auf den Mund. Als er sich wieder von mir löst geht er zu seinem Auto und fährt mit einem letzten Blick zu mir davon. Ich stehe noch immer vor meiner Tür und kann nicht wirklich glauben, was gerade passiert ist. Ich fahre mit meiner Hand zu meinen Lippen und denke kurz darüber nach was gerade zwischen Damien und mir war. Mit einem breiten Grinsen drehe ich mich um und gehe hinein und verschwinde nach einem kurzen Hallo zu meinen Eltern auch schon in meinen Zimmer. Dort lege ich mich in mein Bett und verbringe den Rest des Nachmittags damit Musik zuhören und über Damian nachzudenken.


Authors note:

Hey Leute :)

Ich hoffe das Kapitel gefällt euch, bitte immer kräftig Voten. :P

Bad Boy - really so bad?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt