~Aria
Man war das in dem Laden eben peinlich. Sowas sollte uns eigentlich nicht passieren, da kann ich mich ja jetzt nie mehr blicken lassen. Aber naja ich bin eben glücklich mit Daniel und das möchte ich auch jeden zeigen, ich will mich nicht verstecken müssen. Wir sitzen gerade draußen auf der Bank als ich plötzlich etwas weiter abseits etwas schwarzes aufblitzen sehe. Habe ich mir das gerade eben nur eingebildet oder war da eben wirklich Damian? Ich hoffe nicht, den möchte ich jetzt echt nicht sehen. Daniel scheint zu bemerken wie ich unruhig werde und fragt mich, was mit mir los ist. Ich zucke nur mit den Schultern und sage: „Keine Ahnung, mir war als hätte ich Damian gesehen." Sofort verspannt er sich neben mir und drückt meine Hand etwas fester. Jetzt weiß ich, auch wenn es Damian gewesen sein sollte, dann wird Daniel mich beschützen.
Wir rufen die anderen an um ihnen zu sagen, dass sie doch endlich rauskommen sollen, weil wir selbst gerade nicht in den Laden möchten. Sie kommen wenige Minuten später und fragen uns wieso wir sie nicht einfach geholt haben, wenn wir nicht mehr möchten. Kichernd erzähle ich ihnen was gerade mit der Verkäuferin vorgefallen ist und sie verfallen alle in ein lautes Gelächter. Als sich die Stimmung wieder etwas beruhigt habe, werfe ich Adrian, der Nele mit einem komischen glänzen in den Augen mustert, einen skeptischen Blick zu. Ich weiß ja, dass er eigentlich jedes Mädchen haben kann, aber er soll es nicht bei einer versuchen die bereits einen Freund hat und somit für ihn tabu ist. Naja Nele würde sicher nicht darauf eingehen, wenn er etwas versuchen würde. Wir entschließen uns nachhause zu fahren und während wir zu den Autos gehen, merke ich wieder wie Adrian verstohlene Blicke zu Nele wirft. Oh Mann mit dem werde ich auch noch mal ein ernstes Wörtchen reden müssen.
Ich setze die Mädels zuhause ab und fahre dann selbst auch nachhause. Dort angekommen, schmeiße ich meine ganzen Tüten neben meinem Bett auf den Boden und lasse mich dann selbst darauf nieder. Kurz darauf höre ich ein Klopfen. Als ich laut „herein" sage und sich daraufhin nichts tut, gehe ich genervt zur Tür und öffne sie. Doch dort steht niemand, verwirrt schaue ich mich um. Daniel steht grinsend vor meiner Balkontür und macht mir deutlich klar, dass ich die Tür öffnen soll. Lachend gehe ich auf ihn zu und mache eine Geste, als ob ich überlegen würde, ob ich ihn wirklich hineinlassen soll. Dann höre ich seine gedämpfte Stimme durch das Glas: „Komm schon Aria, lass mich rein". Dabei sieht er mich so flehend an, dass ich nur noch mehr lachen muss, ihn aber schließlich doch die Tür öffne. Sofort nimmt er mein Gesicht in seine Hände und gibt mir einen Kuss. Ich seufzte und lasse mich leicht gegen ihn fallen, er fängt mich aber sofort auf und schlingt seine Arme um mich. Ich höre noch das leise „Klick" als er die Balkontür mit seinem Fuß zustößt, bevor ich mich wieder unseren Kuss widme. Er löst sich kurz von mir und sagt mit rauer Stimme: „Machen wir doch da weiter wo wir heute unterbrochen wurden." Meine Wangen werden rot, als ich an die vorherige Situation denke, doch das lasse ich mir sicher nicht zweimal sagen. Sofort schmiege ich mich wieder an ihn. Er fährt mir durch die Haare und ich schlinge meine Beine um seine Hüfte, mit Leichtigkeit hebt er mich hoch und so stehen wir kurz da. Doch dann trägt er mich zu meinem Bett und legt mich darauf nieder. Er beugt sich über mich und küsst mich immer weiter. Langsam nimmt er seine Hand aus meinen Haaren und lässt sie langsam nach unten gleiten, doch da halte ich sie auf. Keuchend löse ich mich von ihm und schaue ihm tief in die Augen. „Willst du lieber aufhören?" fragt er mit atemloser Stimme. Verlegen beiße ich mir auf die Lippe und nicke während ich seinen Blick meide. Er legt seine Hand unter mein Kinn, damit ich ihn in die Augen blicken muss und sagt: „Ist doch nicht schlimm, wenn du nichts weiter willst, kann ich warten Aria. Wirklich. Ich will dich doch zu nichts drängen." Erleichtert atme ich aus und gebe ihn noch einen Kuss. Dies artet aber ein wenig aus und so finde ich mich rittlings auf seinen Schoß sitzend wieder. Er löst sich kurz von mir und knurrt mir ins Ohr: „Aria wenn du wirklich nichts willst, müssen wir jetzt aufhören. Bei dir fällt es mir sowieso schon immer so schwer mich zu beherrschen." Schon wieder erröte ich, aber schließlich klettere ich von seinem Schoß hinunter. „Ich mach mich kurz frisch und dann gehen wir runter und machen uns Abendessen ok?" frage ich ihn. Er nickt und schaut mir nach während ich im Badezimmer verschwinde. Dort sinke ich kurz zu Boden und bleibe auf den kalten Fließen sitzen. Meine Wangen sind ganz rot und mir ist ganz heiß, man ich muss mich wirklich beherrschen bei Daniel, solche Gefühle hatte ich ihm gegenüber noch nie, aber eigentlich wäre es mir ja noch lieber etwas zu warten. Ich bin froh, dass er meinen Wunsch respektiert.
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Bad Boy - really so bad?
RomanceAlso das hier ist die Fortsetzung von "Bad Boys make Bad Girls" deshalb wäre es ratsam diese Geschichte zuerst zu lesen. Es ist aber nicht zwingend notwendig, da es nur um die Kinder der Hauptfiguren geht, trotzdem werdet ihr, solltet ihr sie nicht...
