Sometimes You Just Need A Smile!

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Mir ist schwindelig, mein Körper tut weh, meine Augenlider sind schwer und ich kann sie nicht öffnen.
Es fühlt sich an als hätte mich ein LKW überfahren. Ich weiß nicht wo ich bin, ich weiß nur, dass es warm ist und dass ich auf etwas weichem liege.
"Avery? Av, komm schon. Wach auf!" Flehte eine Stimme. "Bitte..." Es war Liis, sie klang so besorgt, so verzweifelt.

"Beweg nur deine Finger, deine Füße, rümpf deine Nase, mach irgendwas". Man konnte den Schmerz in ihrer Stimme hören.
Ich versuchte alles, meine ganze Kraft steckte ich in meine Finger, sie sollte wissen, dass es mir gut geht.

P. O. V. LIIS

Ich bettelte, flehte sie an endlich aufzuwachen. Seit sechs Stunden liegt sie bereits im Koma. Tyler und ich wollten schwimmen gehen, als wir sie dort lagen sahen, hilflos und blutend. Ich wäre fasst zusammengebrochen bei diesem Anblick.
Welcher Mensch könnte so etwas nur tun?

Plötzlich spürte ich was, ihre Hand, sie lag in meiner und sie bewegte sich.
"Av! Komm! Du kannst das." Tyler stellte sich neben mich und wartete genau so gespannt wie ich auf eine weitere Reaktion.

Ihre Augen zuckten, genau wie ihr Mund, sie kämpfte gegen den Schlaf und die Benommenheit an, was letztendlich klappte. Av's Augen öffneten sich zu kleinen Spalten und ihre Lunge suchte die Stimme wieder.

"Liis?!" Es war nur ein leises krächzten, aber es war etwas!
Sofort fiel ich erleichtert in ihre Arme und drückte sie fest an mich, als ich bemerkte, dass ich ihr wahrscheinlich wehtat. "Oh. Sorry, aber wir warten schon so lang darauf dass du endlich wach wirst!"
Ihre Augen weiteten sich ein wenig, nun sah sie auch Tyler, der liebevoll lächelte. "Hi Dramaqueen."
Ein kleines kichern verließ ihre Lippen, was ein Lächeln auf meine zauberte.

Wir erzählten ihr, dass wir sie gefunden haben, sofort Hilfe holten und dann anschließen die ganze Zeit hier gewartet haben.
Es gibt keinerlei Spuren, die Polizei war bereits da und hat auch mit Tyler und mir gesprochen. Aber nichts. Alles liegt jetzt an Avery, an ihrer Erinnerung.

P. O. V. AVERY

"Wer war das?!" Tyler sprach ruhig und abwartend, aber ich wusste ich musste sie belügen. "Ich-ich weiß es nicht..."
Liis seufzte. Kyle und Jake haben mir deutlich genug klar gemacht, dass ich besser meine Klappe halten sollte wenn ich nicht will, dass sowas wieder passiert. Und das ist wirklich das letzte was ich will.

Der Arzt und die Krankenschwestern die mittlerweile schon hier waren Versicherten mir, dass nichts gebrochen sei, ich habe lediglich eine geprellte Rippe, was ihrer Meinung nach ziemliches Glück ist, es hätte mich bei so harten Tritten um einiges schlimmer treffen können.
"Bist du sicher? Gar nichts mehr? Mädchen? Junge? Keine auch nur klitzekleine Erinnerung? Irgendwas?!" Versuchte Liis es verzweifelt. Ich schüttelte langsam den Kopf, zu schnelle Bewegungen schmerzen höllisch.

"Wann kann ich nach Hause?" Meine Stimme hörte sich gebrochen an, ich war selbst erschrocken mich so zu hören.
"Der Doc meinte, wenn du dich besser fühlst dann heute, er muss dir dann nur ein paar Medikamente verschreiben und eine Salbe die du auf deinen Bauch schmieren sollst. Die Polizei will morgen mit dir sprechen, auch wenn du nichts mehr weißt, sie müssen mit dir reden."

Ich nickte, schob die Decke etwas weg und zog mein Shirt nach oben.
Oh mein Gott...
Mein ganzer Bauch war von blauen Flecken und Blutergüssen geziert. Es sah schrecklich aus und so fühlte es sich auch an.
Ich würde für die nächsten Wochen erstmal nicht schwimmen gehen. Schwimmen, Aiden.
Oh verdammt. Ich will ihn nicht mehr sehen, ich will gar nichts mehr mit ihm zu tun haben! Wenn da nicht ein Problem wäre, das Projekt...

~*~

"Bist du sicher, dass wir dich alleine lassen können?! Ich kann auch hier bleiben wenn dir noch nicht so gut ist, echt, kein Problem!"
"Macht euch keine Umstände Liis, mir geht es gut, wirklich. Ich werde mich ein bisschen ausruhen und Fernsehen."

Only Yours, HoneyGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt