Avery P. O. V.
Es war vorbei, ich hatte wirklich mit ihm Schluss gemacht, doch es war das beste, so schwer es mir auch fiel das zu sagen.
Aber es war einfach nicht das richtige, alles daran war falsch.
Nachdem Dad mir von dem Deal zwischen den beiden erzählte, war für mich klar, dass ich so nicht weiter machen konnte, dass wir uns nur immer tiefer in etwas ritten, was mich im Nachhinein nur zerstört hätte.
Ich lag weinend, und zusammengekrümmt in meinem Bett, dieser Schmerz von Verlust, fraß mich von innen auf, er zerriss mich förmlich. Ich liebte Aiden, ich brauchte ihn, aber ich konnte nicht aufhören an die Worte von Dad zu denken.
Ich dachte das Dad Witze machte, schlechte Witze, doch so war es nicht, das was die zwei zusammen ausgemacht hatten, sorgte im Endeffekt dafür, mich vollkommen verloren fühlen zu lassen.
Rückblick auf das Telefonat zwischen Charles(Dad) und Avery:
"Ich werde mich nicht von ihm trennen Dad. Wir lieben uns! Wie kommst du überhaupt nur darauf auch nur daran zu denken?„ Schrie ich schon fast.
Er schnaufte verächtlich. "Wirklich!? Wenn ihr euch so liebt, warum belügt er dich dann?"
"Hör auf mit dem Mist! Hör auf dich in mein Leben einzumischen und es kaputt zu machen!"
Warum konnte er mich nicht einfach in Ruhe lassen? Warum musste er mich selbst jetzt, wo wir so weit voneinander getrennt waren fertig machen.
"Um mal auf den Deal zurückgreifend...willst du nicht erstmal wissen, worum es ging? Vielleicht ändert sich deine Meinung ja doch noch, hm?" Fragte er ruhig, zu ruhig um genau zu sein.
Ich wusste nicht ob ich es wissen wollte, aber mich verfolgte dieser eine Satz, in dem er erwähnte, dass Aiden angeblichen lügen würde... "Nichts wird mich dazu bringen mich von ihm zu trennen." Erklärte ich, nicht ganz überzeugt von mir selbst.
"Also nehme ich an das war ein ja, ich soll dir davon erzählen?" Fragte er ohne auf meine kleine Aussage einzugehen. "Ja." Sagte ich zögernd.
Es war für einen Moment lang ganz ruhig, bevor er sich räusperte, und begann zu sprechen.
"Dieser kleine Deal, beinhaltete einige, sehr relevante Versprechungen seinerseits weißt du. Als ich die Keeth's damals kennengelernt habe wusste ich nichts von einem Sohn, bis ich näheren Kontakt mit ihnen aufbaute und somit auch von ihm erfuhr. Von Aiden. Als ich sie dann das erste mal besuchte und ihn sah, wusste ich, dass er mein erstes kleines Projekt werden würde, er eignete sich perfekt!
Seine Eltern waren ignorant und von ihrem Ruhm geprägt, während Aiden das ganze nicht wollte und sich nicht gut mit ihnen verstand.
Ich freundete mich mit dem kleinen an bis er mir mit geschlossenen Augen vertraute, und das tat er nach einiger Zeit auch. Seltsam, wenn man daran denkt wie sehr er mich heute hasst hm?" Er lachte dunkel auf, doch ich konnte momentan gar nichts sagen, worauf lief das ganze hier hinaus.
"Jedenfalls zeigte ich ihm meine eigene kleine Welt des mordens, was ihm anfangs ganz und gar nicht gefiel. Die Menschen die er töten sollte, konnte ich nicht selbst beseitigen, es wäre zu auffällig gewesen, also brauchte ich einen kleinen Gehilfen, den ich dann natürlich erstmal eintrainieren musste. Zur Abschreckung zeigte ich ihm Bilder und Aufnahmen von Leichen, Menschen, die mit einer Trokar bis auf den letzen Tropfen Blut ausgesaugt wurden, doch er wollte die Toten nicht sehen, was mich jedoch faszinierte war, dass er niemals Angst zeigte. Seine Soziopathie war ein gefundenes Fressen für mich, damit konnte ich ohne jegliche Probleme arbeiten." Fuhr er fort. Ich ging ins Mädchenklo und schloss mich in einer der Kabinen ein nachdem ich sicher gestellt hatte, dass ich alleine war.
"Als er langsam, mehr oder weniger Gefallen an meiner Aufgabe für ihn fand, da ich ihm einfach Aufmerksamkeit schenkte die er von seinen Eltern nicht bekam, hatte er auch schon wenige Wochen später seinen ersten Auftrag von mir bekommen. Einen Mord, ich erzählte ihm, dass der Junge den er töten sollte, im Alter von 21 Jahren war, und schlimme Dinge getan hat. Wir einigten uns auf Männer, weil er Frauen unter keinen Umständen was antun wollte. Also gab er sich schließlich damit zufrieden und erfüllte seinen ersten Auftrag erfolgreich. Das alles ging auch so weiter, bis er nach fast drei Jahren herausfand, dass ich ihn fast jedes Mal belogen habe. Diese Menschen, die er getötet hat waren teilweise minderjährig und unschuldig. Es waren Schuldige dabei, die ich nicht mehr in der Welt der Lebenden haben wollte, aber ebensoviele unschuldige Kinder waren darunter. Diese Kinder, waren die Söhne von anderen Psychiatern in der Umgebung. Wenn ein Psychiater wegen eines schlimmen Verlustes selbst in Behandlung muss, kann er leider nicht mehr arbeiten, und die Patienten müssen zu anderen gehen, bis sie letztendlich bei mir landen würde. Und das gefiel ihm überhaupt gar nich. Er wurde stur und weigerte sich weiterhin mit mir zu arbeiten."
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Only Yours, Honey
Fiksyen RemajaIhre Eltern warnten sie vor den Gefahren die draußen auf sie lauerten, aber nie vor denen, mit blauen Augen und einem Herzschlag. Ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen!<3 Best ranking: #1 In Jugendliteratur
