Kapitel 20

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Caroline Jasmine's Sicht:

~Das hier war nicht Ethan und diese Person dort war sicher nicht nur bewusstlos....

Am anderen Ende des Raumes war eine Frau an einen Stuhl gefesselt worden und über ihr hatte jemand mit roter Farbe, ich verbat mir den Gedanken das es Blut aus ihrer an ihrem Kopf klaffenden Wunde aus der Blut tropfte, sein könnte, 'That happens when you're against us' (ich denke nicht das ich das übersetzen muss) geschrieben. Die 'Farbe' tropfte von der Wand auf den hellen Parkettboden und hatte dort bereits eine kleine Pfütze gebildet.

Bei näherem hinsehen bemerkte ich das Wörter auf die Haut an ihren Armen geritzt wurden. Auf dem von mir aus linken Arm war das Wort 'Rabenmutter' geritzt auf den von mir aus rechten stand 'chienne' (Französisch). Als ich näher heran ging sah ich noch einen mit schwarzem Stift gemalten Bart, der sie zu verspotten schien.

Außerdem entdeckte ich etwas das aussah wie eine Schusswunde am Bauch. Woher ich glaubte zu wissen wie eine Schusswunde aussah ??? Keine Ahnung. Wahrscheinlich von irgendeiner Serie. Ich wollte mich gerade umdrehen um die Polizei zu rufen und um Ethan zu suchen, da ich der Frau so wie es aussah nicht mehr helfen konnte, als ich zum erneuten Mal heute etwas umstieß, was klirrend zu Boden fiel und mich zum schreien brachte, weil ich mich zu Tode erschreckt hatte. Nachdem ich allerdings realisiert hatte was passiert war klatschte ich mir meine Hand an die Stirn und mein Herzschlag begann sich wieder zu beruhigen.

,,Hilfe", vernahm ich ein Krächzen hinter mir, es war die Frau schnell lief ich zu ihr. ,,Halten sie durch, ich rufe nur schnell einen Krankenwagen und alles wird wieder gut." ,,Nein, hör mir zu ! Du musst zwei Menschen Nachrichten überbringen. Zuerst meiner Tochter Amélie sag ihr das ich sie geliebt habe auch wenn ich es ihr nicht oft gezeigt habe. Danach gehst du ins au duc de Montmorency und verlangst nach Laurent, sag ihm sie kommen, sag ihm sie werden nicht eher ruhen bis wir alle tot sind." ,,Sie wollte die Augen schließen und ich wusste wenn ich das jetzt zulassen würde wäre es vorbei. ,,Warten sie wie heißt Amélie mit Nachnamen", fragte ich während ich die Notrufnummer wählte. ,,Marchand", murmelte sie und schloss die Augen.

Allsehende Sichtperspektive:

Während Frau Inès Marchand um exakt 19:58 Uhr ihr letztes Wort sprach, hatte jemand Jasmines Anruf angenommen.

Während Caroline Jasmine versuchte dem Rettungshelfer (?) zu erklären das sie ihn nicht verarschen wollte, kam Ethan Bancroft drei Zimmer weiter wieder zu sich. Verwirrt sah er sich um und versuchte herauszufinden was passiert war. Nach mehreren Minuten klärte sich sein trüber Blick und ihm fiel wieder ein wo ef war und wieso. Er hatte Charlie finden wollen. Nachdem er einen Weg in die Villa gefunden hatte, war ihm zwar eingefallen das er Caroline anrufen sollte wenn er einen Eingang fand, als er allerdings Stimmen gehört hatte, hatte er den Gedanken verworfen sie zu holen, er hielt es für zu gefährlich. Seltsamerweise war ihm der kleine Sturkopf ans Herz gewachsen dachte er sich verwundert.

Er trat zurück in den Flur hinaus, durch den er auch in den Raum gelangt war, er wollte ja schließlich Charlie finden. Als er in Richtung der Wendeltreppe lief, da er Charlies Zimmer im Obergeschoss vermutete, vernahm er plötzlich eine ihm sehr bekannte Stimme. Diese Kraft aber auch diese Standhaftigkeit und kindliche Sturheit spiegelten sich wieder und er konnte sich bildlich vorstellen wie sie ihre Arme vor ihrer Brust verschreckte und sich eine kleine Falte zwischen ihren Augenbrauen bildete.

Sie war kurz davor aufzugeben, dieser Rettungshelfer raubte ihr wirklich den letzten Nerv. ,,Jetzt hören sie mir mal zu, sie bewegen jetzt ihren Arsch hierher, den ich habe keinerlei Ahnung von medizinischer Versorgung und sie verdienen schließlich ihr Geld mit ALSO MACHEN SIE IHREN JOB", den letzten Teil schrie sie in den Hörer. Danach war es erst Mal still. ,,Ok wir kommen, aber sollte das hier ein schlechter Scherz sein wird ein Bußgeld fällig." ,,Jaja, kommen sie endlich", schrie sie völlig aufgelöst in den Hörer und legte auf.

,,Was ist denn hier passiert ??? Gehts dir gut ??? Und dabei habe ich dir extra nichts von dem Eingang erzählt und trotzdem passiert dir was", die Besorgnis war deutlich aus seiner Stimme herauszuhören und Caroline wurde es warm ums Herz. Es hatte sich schon lange keiner mehr Sorgen oder überhaupt Gedanken über sie gemacht. Sie konnte nicht anders als ihn zu umarmen. Ethan war zuerst überrascht, legte jedoch bald schon seine Arme um sie. Zu ihrer beiden Überraschung fühlte sich die Umarmung gar nicht so falsch an. ,,Wehe du erzählst jemandem hier von", drohte Caroline. ,,Wieso sollte ich das tun ??? Das wäre ja peinlich", entgegnete Ethan spielerisch.

,,Was ist passiert ???", fragte er wieder Ernst. ,,Naja, als ich auf meiner Seite des Hauses keinen Einstieg gefunden habe, bin ich zurück zu deinem Wagen und habe dort gewartet, du bist allerdings auch nach 10 Minuten nicht gekommen also bin ich dich suchen gegangen und habe den Weg nach drinnen gefunden, anschließend habe ich eine Unterhaltung mitbekommen in der ich erfahren habe das du k.o. geschlagen wurdest. Die Leute sind dann irgendwann verschwunden und ich bin dich suchen gegangen, aber statt dir habe ich sie gefunden und habe jetzt die Rettungskräfte gerufen", klärte Caroline ihn auf, sie hatte beschlossen ihm erst später von ihrer Aufgabe zu erzählen.

,,Wie wäre es wenn wir jetzt noch kurz die Polizei anrufen und anschließend endlich das tun weswegen wir hier sind", schlug Ethan vor. ,,Guter Plan. Dieses Mal darfst du aber anrufen, ich mache das nicht nochmal", zierte sich Caroline.

Caroline Jasmine's Sicht:

Ethan hatte allen Ernstes nur zwei Minuten gebraucht, ihm hatte man natürlich nicht unterstellt er würde scherzen. ,,Das ist unfair, mir glaubt niemand und dir glaubt man sofort", schmollte ich und zog gespielt beleidigt einen Schmollmund. ,,Tja, ich habs halt drauf", meinte Ethan und tätschelte sich selbstverliebt die Schulter. Er war doch nicht so schlimm wie ich anfangs geglaubt hatte.

Plötzlich schnappte er mich, warf mich uber seine Schulter und ging mit mir die Wendeltreppe nach oben. In der Ferne konnte man bereits die Sirenen hören. Oben angekommen beschlich mich ein ungutes Gefühl.

Zwei längere Kapitel hintereinander, dass sowas möglich ist ;D.
Dieses Kapitel möchte ich LOVEuLEA widmen, du bist echt die Beste, danke das du mich immer unterstützt ♡ Das oben hinzugefügte Lied passt zwar nicht wirklich aber da meine Bff es liebt ist es jetzt halt da.

Hoffe das Kapitel gefällt euch ♡

Neuanfang *SLOW UPDATES*Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt