Sie waren jetzt in der Nähe eines alten Lagerhauses angekommen. Von weiten konnten sie die Rebellen schon sehen. Diese verbargen sich hinter Sandsackbarrikaden. Einer von ihnen entdeckte sie. Er gab den anderen Leuten ein Zeichen und diese eröffneten das Feuer. „ Diese Feiglinge verstecken sich hinter dem Wall aus Säcken." knurrte Sherry. Da sich die Gegner ständig duckten konnte sie diese nur schwer treffen. Liz nahm ihre Waffe aus der Halterung am Gürtel. Entriegelte diese und zielet auf die Feinde. Sie traf die Schulter. Dieser taumelte. Weiter Schüsse trafen ihn. Er ging zu tot zu Boden.
Die Jüngere beiden lief nach vorne. Sie zog eine flache schwarze Klinge. Diese nahm sie in die rechte Hand. „ Das ist aber kein normales Messer. Was ist das für eine Waffe?" überlegte die junge Agentin. Liz schaute genauer hin. Es war viel zu dick für ein Messer. Auch hatte es keine Spitze oder eine Schneide. Die Blonde verpasste einem J'avo einen Hieb mit dieser Waffe. Blau weise Blitze um zuckten diese. „ Das ist ein Elektrostahl. Wie cool." freute sie sich. Der eine Schlag reichte aber nicht aus um ihn zu erledigen. Deshalb folgte noch ein weiterer. Von dem Elektroschock gelähmt blieb der Angreifer stehen. Das nutze Jake wiederum aus. Dessen gezielter Handkantenschlag traf den Nacken von ihm. Ein leises Knacken war zu hören. Er hatte ihm das Genick gebrochen. „ Wo hast du das gelernt?" wollte die Blonde wissen. „ Ihm Training bei den Söldnern." antworte er knapp.
Die drei prügelten sich durch die Angreifer. Sie mussten ihre eh schon knappe Munition sparen. Deshalb taten und schlugen sie nach ihnen. Liz ging nach zwei Tritten die Kraft aus. Auch Sherry hilt es nicht lange durch. Das Tempo in dem die Feinde konterten war ungewöhnlich schnell. „ Sie sind nicht so träge wie die Ganardos. Es muss an dem neuem Virus liegen. Auch regenerieren sei sich." Liz stand an eine Barrikade gelehnt und ruhte sich kurz aus. Ihre neue Freundin gesellte sich zu dieser. Dem Söldner schien es nichts auszumachen. „ Wahnsinn. Was er für eine Kondition und Kraft hat." Staunend sah die blonde Frau zu ihm. Liz nickte zustimmend. „ Der Weg ist jetzt frei. Wir können weiter." rief Jake zu ihnen rüber. Zusammen kletterten sie über den letzten der kleinen Wälle aus Säcken und Metallplatten. Nun standen sie vor einem Gebäude. Es sah ziemlich mitgenommen aus. Als wären Bomben o ä dort eingeschlagen. Oben auf einer Art Vorsprung stand ein Gegner an einem Gatling. Natürlich enddeckte er die drei und eröffnete noch im selben Augenblick das Feuer. „Weg hier." Sherry zog die B.S.A.A. Agentin hinter sich her. Um ein Haar wäre sie als Sieb geendet.
Sie standen hinter einer Betonwand. Dort konnte er sie nicht treffen. Liz suchte das Gespräch mit Jake. „ Willst du deinen Mantel nicht wieder zurück haben?" Er schüttelte den Kopf. „ Schon gut behalt du ihn an. Ich bin an solche Temperaturen gewöhnt." Die Braunhaarige sah dass er zitterte. „ Du frierst. Ich sehe es doch. Hier bevor du dich noch erkältest." Sie hielt ihm den Mantel. Er griff diesen und zog ihn an. „ Dir ist nicht mehr kalt?" wollte er wissen. „ Nein durch das Kämpfen ist mir warm geworden. Auch kann ich halbwegs laufen. Rennen geht noch nicht wirklich..." Genau in diesem Moment schlugen Projektile hinter Sherry in die Wand ein. „Lauft so schnell ihr könnt. Da ist eine Truppe von mehr als 12 Mann" rief Jake. Diese kam genau auf sie zugestürmt. „ Es sind zu viele um gegen sie zu kämpfen. Komm Liz!" wandte sich die Agentin an diese.
Sie lief so schnell sie konnte. Doch der Schmerz in ihrem Bein machte sie langsamer. Die J'avos hatten sie fast erreicht. Die Blonde merkte es. Eilig lief sie zu ihr und warf sie sich über die Schulter. So rannte sie zur nächsten ruhigen Ecke. „ Das wird so nichts..." japste Sherry. „ Du hast recht." kam es von dem Rothaarigen. Er war zu ihnen gestoßen. Ohne Liz zu fragen nahm er sie wieder hoch. „ Ich werde dir echt nicht zu viel?" „ Wie gesagt. Rennen kannst du nicht. Für die bist du ein leichtes Ziel. So ist es besser. Glaub mir." Er sprinte los. Trotz der Frau auf seinem Rücken war er ziemlich schnell. Die Hetzjagd endete erst, als sie die Gruppe abgeschüttelt hatten. Total fertig lehnte die Blonde an der Wand. Jake setzte Liz ab und atmete auch erstmal durch.„ Zum Glück sind wir die Trottel losgeworden." meinte er außer Atem. Seine Blegleitung nickte nur. Zum Sprechen fehlte ihr gerade die Kraft. „ Ich wünschte ich hatte etwas Wasser oder so für euch." meinte die andere Frau. „ Macht Nichts." Die Atmung des Söldners hatte sich wieder normalisiert. Auch die Frau vom Geheimdienst hatte sich etwas erholt. Jake schaute sich um. Nicht das sich die J'avos an sie ran schlichen. Keiner von denen war zu sehen. „ Wir sollten weiter bevor sie uns finden." meinte er zu seiner Begleiterinnen.
Sie waren keine zwei Meter gelaufen, da warte schon die nächste böse Überraschung auf die drei. Hinter ihnen war plötzlich ein 4 Meter hohes und ziemlich miesgelauntes Monster aufgetaucht. „ Der ist riesig. Den kriegen wir mit unseren Waffen nicht besiegt." rief Sherry. Sie und die anderen beiden rannten los. Jake hatte keine Zeit gehabt die Verletzte in ihre Gruppe huckepack zu nehmen. Diese lief so schnell ihr möglich war. Aber sie wurde immer langsamer. Zu allem Überfluss stützte Liz auch noch. Sie hatte ein Metallrohr übersehen. Hart schlug sie mit der Stirn auf den Steinboden. Auch wenn der Schmerz sie fast lähmte versuchte sie aufzustehen. Das Biest hatte die hilflose Frau fast erreicht.
Die andren beiden waren schon gut 10m Meter weiter gerannt. Jake drehte sich um. „Wo Liz hin? Sherry sie war doch eben noch genau hinter dir!" Erschrocken blickte die Blonde hinter sich. Sie sah wie diese immer noch versuchte auf zustehen, um weiter zulaufen. „ Warte hier." Ohne zu zögen stürmte der Rothaarige genau auf das Biest zu. Er packte sie und warf sie sich über die Schulter. „ Danke." „ Bedanken kannst du dich, wenn wir lebend hier wegekommen." meinte Jake. Er war mit ihr an der Stelle angekommen, wo Sherry wartete. Sie liefen weiter vor dem Vieh davon. „ Mist da kommen wir nicht weiter." fluchte Blonde. Genau vor ihnen endete der Weg. Nur ein halb eingestürztes Gerüst ragte aus dem kleinen Abgrund heraus. Auf der andren Seite war ein großes Haus zu erkennen. Es sah aus wie eine Halle zum Lagern Panzen oder anderen Kriegsfahrzeugen. „ Nicht ganz. Wir müssen springen." Der Söldner deute auf das Fenster, welches sich in derselben Höhe zum Gerüst befand. „ Liz halt sich gut fest." sagte er zu ihr.
Dann ging alles sehr schnell. Sie merkte nicht mal, dass sie beim Durchbrechen des Glases eine Scherbe ins Gesicht bekommen hatte. Auf der anderen Seite angekommen lies es sie wieder runter. „ Wo ist Sherry eigentlich?" überlegte Jake. Sie war genau nach ihnen gesprungen. „ Ähm Hilfe." hörte die BSAA Agentin jemanden sagen. Sie sah das Blonde sich verzweifelt am Rahmen des Fensters fest hielt. Ohne weiter zu überlegen schnappte sie ihre Arme und zog ihre neue Freundin in den Raum rein. „ Alles ihn Ordnung bei euch beiden?" erkundigte Jake sich. „ Bei mir ja" kam von der Agentin „ Bei mir auch." meinte die Braunhaarige. „ Liz deine Wange. Du blutest." bemerkte Jake. Die Blonde verarzte die kleine Schnittwunde. Ungeduldig wie immer stand der Söldner mit verschränkten Armen da. „ Können wir weiter?" fragte er. Beide Frauen nickten.
Nach dem Raum in dem sie sich befanden folgte ein schmaler Gang. Nachdem die drei ihn verlassen hatten standen sie schon vor dem nächsten Hindernis. Die Etage auf der sie sich befanden, war bis auf einen Meter vor ihnen komplett nach untern weggebrochen. Es war auch keine Leiter oder so etwas in der Nähe zu entdecken. „ Was nun?" Sherry sah ihre Begleiter fragend an. „Seht ihr die Tür dort. Da müssen wir hin. Aber erst mal sollten wir einen sicheren Weg nach unten finden." Dies war Liz Antwort auf ihre Frage. „ Ich wüsste etwas." Jake sprang den Absatz hinunter. Er landete auf seinen Füßen. Die jüngere der beiden Frauen folgte ihm. Auch sie kam sicher unten an. Die Braunhaarige setzte sich auf die Kante. „ Kann mich jemand von euch auffangen?" wollte sie wissen. „ Kein Problem." meinte der Rothaarige. Vorsichtig stellte er sie, nachdem er sie gefangen hatte, ab. Derweil sah sich die Blonde schon in der Halle um. „ Hey ich habe etwas interessantes gefunden." rief diese ihnen zu. Auch winkten sie den beiden aus der Tür eines angrenzen Raumes zu.
Neugierig machten sie sich auf den Weg zu ihr. „ Das nenne ich mal Glück." Freudig sah der Söldner auf das, was Sherry gefunden hatte. In dem Raum lagen Munitoinspäcken wirr verstreut am Boden. Es schien fast als wäre dieser Ort ein Stützpunkt der Rebellen gewesen. Sie sammelten die Munition, die sie benötigten ein und luden ihre Waffen durch. Danach führte sie ihr Weg zu der grünen Doppeltür die Liz entdeckt hatte. Sie waren an dieser angekommen. Plötzlich bebte das ganze Gebäude. Ein weiteres Teil der schon eingestürzten Decke fiel herunter. Staubwolken wirbelten durch die Halle und raubten ihnen die Sicht. „ Ich hab ein ungutes Gefühl." wandte Jake sich an die beiden anderen. Er sollte rechtbehalten. Denn wie aus dem Nichts schoss plötzlich eine riesige Metallhand auf die drei zu. Die BSAA Angehörige konnte die andere Frau gerade noch rechtzeig zu Seite stoßen. „ Verdammt das war knapp...Wo ist Jake hin?!" erschrak diese.
Und hier Kapietel 6. Wie gefällt es euch bis her?Bitte lasst einen Kommentar da. Das würde mich echt freuen.^^
DU LIEST GERADE
Resident Evil 6
Fiksi PenggemarHier eine weitere Gechichte von mir zum Thema Resident Evil.Auch eine FANFICTION. Diesmal geht es um den 6. Teil der Spielereihe. Auch hier habe ich meinen Oc Liz wieder mit eingebracht. Sie kämpft an der Seite von Chris im B.S.A.A. Alpha-Team. S...
