Ein sprachloser Draco & der Tag der Abreise

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Hermine saß am Frühstückstisch und wollte sich gerade einen Löffel Cornflakes in den Mund stopfen, als eine Eule zum Fenster herein geflogen kam. Sie brachte pünktlich, wie jeden Morgen, die Post.

Hermine band den Brief von seinem Bein ab und
belohnte ihn für seine verrichtete Arbeit. Als die Eule wieder davon geflattert war, öffnete sie den Brief.

Freudig sprang sie umher und ließ fast ihre heiß geliebten Frühstücksflocken fallen. Es war die Bücherliste, die sie für das 6. Jahr in Hogwarts benötigte.

Wie schmerzlich hatte sie diesen Ort vermisst. Es war ihr zweites Zuhause.

Folglich war es nun so weit in die Winkelgasse zu gehen, um alles notwendige zu besorgen.
Schnell suchte sie das Flohpulver und ihr Geld zusammen. Da kam auch schon Erol, die Eule der Weaslys, zum Fenster herein geflogen und hatte einen Brief in seinem Schnabel.
Sie öffnete ihn und da stand:

"Treffen uns in der Winkelgasse!"
- Harry

Hermines Augen leuchteten freudig.
Auch ihn und die Weaslys hatte sie vermisst.

Schnell lief Hermine zum Karmin und sprach deutlich das Wort Winkelgasse. Wie immer erschien ein grüner Flammenwirbel, welcher sie in die Winkelgasse beförderte.

Dort angekommen traf Hermine auch schon ihre Freunde Harry,Ron, Ginny und den Rest der Weaslys.

Sie gingen gemeinsam in die Läden, um die Bücher zu kaufen. Doch zu Hermines Unglück trafen sie in einem der Läden auf Draco Malfoy, welcher sich nur mit Reinblütern aufhielt und Muggelstämmige, wie Hermine seit Jahren wie das aller Letzte behandelte.

Zu ihrer Überraschung und zu der ihrer Freunde sagte er diesmal nichts, als er sie traf. Er sah sie einfach nur stumm an.

Hermine meinte Freude in seinen Augen gesehen zu haben, aber zerschlug diesen Gedanken gleich wieder. Warum sollte ein Malfoy sich freuen sie zu sehen? Er hasste sie doch abgrundtief.

Daraufhin fragte auch Ron verwirrt, was ihn wohl zum Schweigen gebracht habe.

Darauf flüsterte Hermine, mit ein paar Tränen in den Augen: "Das kann man sich doch denken. Hier sind ihm zu wenig Leute die ihn kennen. Er wird mich bestimmt erst wieder in der Schule vor allen anderen beschimpfen!".

Alle schwiegen, da sie wussten wie schlecht Hermine auf dieses Thema zusprechen war.

Doch Mrs Weasly wusste wie sie das alles retten konnte und sagte:
"Ihr habt doch alle bestimmt Hunger! Kommt lasst uns etwas essen gehen!".

Darauf sagte Ron mit einem strahlenden Lächeln: "Ohh ja ,ich sterbe gleich vor Hunger!!".
Ginny konnte ihn nur lachend fragen, wenn dies denn mal nicht der Fall sei.

Alle übrigen konnten sich ein Lachen ebenfalls nicht verkneifen.

Zusammen gingen alle etwas Essen und kehrten danach so langsam nach Hause zurück.

Die Zeit verging schnell und schon war der Tag der Abreise nach Hogwarts gekommen. Hermine packte alles zusammen und schon ging es ab nach King's Cross.

Dort angekommen lief sie mit ihrem Gebäckwagen, wie jedes Jahr, durch die Absperrung von 9 und 10 um auf das Gleis 9 3/4 zu kommen.

Dort stand  der Hogwarts Express in seiner vollen Pracht und Schönheit. Es war 5 Minuten vor Abfahrt und sie setzte sich in ein leeres Abteil.

Ein paar Minuten später kamen Harry,Ginny und Ron in Hermines Abteil gestürmt und der Hogwats Express fuhr auf die Minute genau ab.

Die Vier unterhielten sich auf der langen Fahrt über die Ereignisse, die in den Ferien vorgefallen waren.

So verging die Zeit und sie stellten fest, dass sie schon fast angekommen waren.

Harry und Ron verließen das Abteil, damit die Mädchen sich umziehen konnten. Als sie fertig waren hielt der Express und alle wussten, dass sie angekommen waren.

Die Schüler gingen nach draußen und stellten ihre Koffen auf dem Bahnsteig ab. Hermine und ihre Freunde wurden von einer Kutsche, ohne Pferde abgeholt und nach Hogwarts gebracht.

Dort fand dann wie jedes Jahr die Verteilung der Erstklässler in die Häuser, die Begrüßung von Dumbledore und das große Festessen statt.

Als alle fertig waren gingen sie zu ihrem Haus. Dort packte Hermine ihre Koffer aus und legte sich auf das Himmelbett, welches schon die letzten fünf Jahre ihr nächtlicher Begleiter gewesen war.

Sie schlief in diesem weichem Bett ganz schnell ein und befand sich innerhalb von kurzer Zeit in ihren Träumen, die Welt in der alles möglich zu sein schien.

Verbotene Liebe Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt