POV Neo
Ich wache viel zu oft in der Krankenstation auf. Elende Schwächeanfälle.
Langsam und bedacht nicht umzufallen stand ich vom Bett auf. Mein ganzer Körper tat weh. Das Fliegen war anstrengender als ich gedacht hätte. Liegt vielleicht am Luftdruck und den ganzen physikalischen Dreck.
Als ich mir sicher war, nicht direkt wieder ohnmächtig zu werden, ging ich hinaus zum Hauseingdng. Auf den Stufen des Gebäudes saß Haru und unterhielt sich mit einem Jungen in seinen Alter.
,, Was kannst du denn besonderes als Sohn des Merkurs?", fragte Haru interessiert.
,, Eigentlich nur stehlen und laufen. Ist nichts besonderes. Und du musst doch super mit dem Bogen sein", meinte der andere Junge.
Haru, etwas verlegen, kratzte sich am Hinterkopf.
,, Na ja. Ich bin ganz okay", meinte er.
Wie bescheiden er doch war.
,, Okay? Du hast Ramon ins Auge geschossen und mich gerettet", entgegnete ich.
Die beiden drehten sich um. Jetzt konnte ich den zweiten richtig erkennen. So wie ich es im Moment sah, war er größer als Haru. Seine Augen waren giftgrün und es lag ein teuflischer Glanz in ihnen. Seine braunen Haare standen wild in alle Richtungen ab.
,, Neo! Du bist wach!", rief er und umarmte mich kurz.
Ich lachte kurz und freute mich einfach ihn zu sehen.
,, Wie lange habe ich denn geschlafen?", fragte ich.
,, Ungefähr 26 Stunden. Hi! Ich bin Chan. Sohn des Merkurs", antwortete der Fremde Junge und reichte mir die Hand.
,, Freut mich. Neo", erwiderte ich die Geste.
Chan fing darauf hin an zu lachen.
,, Das vorstellen hättest du dir sparen können. Hier weiß jeder, wer du bist", meinte er belustigt.
,, Chan hat absolut Recht. Du bist ein Held", sagte plötzlich Reyna, die mit den anderen Halbgöttern aus Halfblood Hill herunter kam. Neben ihr zusätzlich Hazel und Frank, der Jason noch etwas stützte.
,, Na Dornröschen? Gut geschlafen?", scherzte Percy.
Ich verdrehte die Augen.
,, Wer Großes leistet, verdient es ja wohl zu schlafen", konterte ich scherzend weiter.
,, Überhebliches Arschloch", meinte Nico.
,, Hey!", meinte ich schnippisch.
,, Aber du kannst Stolz auf dich sein. Es war unglaublich, wie du ihn besiegt hast", meinte Jason.
,, Du musst dich nicht schämen dafür, dass du verloren hast. Kann ja nicht jeder so toll sein wie ich", sagte ich und warf mir meine imaginären Haare über die Schulter.
,, Nico hat Recht. Überhebliches Arschloch", lachte Jason.
Wir stiegen alle mit ein. In mir machte sich ein Gefühl von Wärme breit.
Ich hatte noch nie Freunde oder eine Familie.
Das macht alles noch schlimmer. Ich wusste zwar, dass ich eine Chance habe, aber sollte ich versagen, werde ich alles und noch mehr verlieren.
Erschrocken über mich selbst schüttelte ich den Gedanken weg.
,, Irgendetwas stimmt hier nicht", sprach Yuto meinen Gedanken aus.
Er hatte Recht. Selbstzweifel hatte ich doch sonst nicht.
,, Yuto? Gibt es einen Obersten, der Angst repräsentiert?", fragte ich ihn.
,, Mit wem redet er da?", fragte Hazel.
,, Mit einem anderen toten Astralen", antwortete Nico.
,, Ja. Gibt es. Aragok, der Herr der Furcht und der Angst", antwortete Yuto.Umwickelt von Fänden. Kopfüberhängend von der Decke.
Blutrote Augen. Messerscharfe Zähne.
Lange knochige Beine einer Spinne.Das ist gar nicht gut. Kaum haben ich den einen eingesperrt, taucht der nächste auf. Aber wieso spüre ich seine Präzens?
,, Prätoren! Prätoren!", rief eine fremde Stimme. Ein paar Römer kamen zu uns. Sie waren total erschöpft.
,, Was ist?", fragte Reyna.
,, An... An der Grenze... Absturz... Person", keuchte der Römer.
Bei mir klingelten sofort alle Alarmanlagen.
,, Wir müssen da schnell hin!", verlangte ich.
Ich sah kurz zu Haru.
,, Bleib bitte bei Chan, ja? Es könnte zu gefährlich werden", sagte ich.
Er seufzte aber nickte.
Ich lächelte ihn noch einmal an und fuhr ihn kurz durch seine Haare.
,, Passt auf einander auf, Okay?"
Dann setzen wir uns in Bewegung.
Die Ereignisse geschehen viel zu schnell. Das kann nichts gutes bedeuten.
Ich werde dich dennoch zerquetschen.
Diabolo... Was hat er vor.Yuto... bist du schon einmal Diabolo gegenüber getreten?
,, Ja... Er war derjenige, der mich tötete. Er ist unglaublich mächtig. Und nicht nur das. Er ist gerissen. Er muss dich nur kurz sehen und kennt deine Schwächen sofort. Ein Monster!", knirschte er unter zusammen gebissenen Zähnen heraus. Seine Stimme war so voller Hass und Zorn, dass es mir eiskalt den Rücken herunter lief.
Wir kamen an der besagten Stelle an.
Ein großer Einschlagskrater lag vor uns, in dessen Zentrum ein Mann saß, der vor und zurück schaukelte. Er brabbelte vor sich und auch so sah er nicht besonders... Na ja... In Ordnung aus.
Seine ganzen Klamotten waren zerfetzt und ich konnte schwer sagen, was er vorher trug.
Doch die griechischen Halbgötter zogen vor Schreck die Luft ein.
,, Ist das...", fing Percy an.
,, Mr D?", fragte Annanbeth.Hi! Ja das nächste Kapitel, das die Geschichte vorantreibt. Ich hoffe, dass es euch gefällt und das ihr die Geschichte weiterhin verfolgt.
Man liest sich!
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Ära des Astralen ( Percy Jackson FF) [ABGEBROCHEN]
FanfictionEs ist nun ein Jahr her, dass die Helden Gaia besiegt haben. Alle führen ein ruhiges und glückliches Leben. Jedoch ist das Glück nicht auf ihrer Seite. Denn eine neue Macht taucht aus den Tiefen des Tartarus auf um die Helden, die Götter und selbst...