Neji spürte wieder, wie er zu Bewusstsein kam. Sein Kopf fühlte sich schwer an und er konnte nicht genau erkennen, wo er war. Alles war verschwommen. Dann versuchte er aufzustehen und fiel erstmal hin, gerade noch hat er sich mit seinen Händen abstützen können.
Zähne knirschend vor dem Schmerz stand er langsam wieder auf und ging ohne Balance auf die nächstbeste Tür zu, die er fand. Er betätigte die Klinke herunter und sah einen kleinen weißen Raum. Er konnte kaum etwas hören, doch es hörte sich an wie prasselndes Wasser und diesem Geräusch wollte er sich nähern.
Es fühlte sich an, als sei er blind, dadurch dass er keine genauen Umrisse erkannte und ihm außerdem noch schwindelig war.
Er verlor sein Gleichgewicht und konnte sich gerade noch zur Wand hin lehnen und rutschte dann die Wand herunter.
Plötzlich hörte das beruhigende Geräusch auf und er hörte nur noch einzelne Tropfen.
Ein Vorhang öffnete sich und er sah ein Mädchen vor sich. Doch etwas stimmt nicht, sie blieb wie versteinert da.
Plötzlich erkannte er sie.
"Miyu.. Miyuki?", fragte er mit schwacher Stimme.
Miyuki fühlte wie ihr ganzer Körper warm wurde und bedeckte sich mit ihren Händen so gut sie konnte und stieß dann einen lauten Schrei aus, während sie Neji das Handtuch ins Gesicht warf und ihn in die Ecke schlug. Durch diesen lauten Schlag kam Neji wieder zu sich und er sah nun, dass es sich bei dem Mädchen tatsächlich um Miyuki handelte... und sie nackt war.
Mit großen Augen wurde sein ganzes Gesicht auf anhieb knallrot, dann kniff er sich seine Augen zu und sah weg.
"Ent-entschuldigung, ich- ich- ich- ich-.." Vergeblich versuchte er irgendwelche Worte zu finden.
Miyuki versteckte sich hinter dem Vorhang. "Hörst du denn nicht, dass jemand hier ist, Perversling!", rief sie ihm laut und wütend zu.
"P-perversling?", dachte sich Neji,
'Na toll.. mein Ruf schwindet davon..'
Dann sagte er leise: "Es tut mir Leid, ich habe kaum etwas mitbekommen. Ich weiß ja nicht mal wo wir sind, da wollte ich einfach mal nachgucken..."
Miyuki dachte besorgt nach.
"Ich.. geh dann mal raus. Entschuldigung."
"Warte!", rief sie schnell.
"Was willst du denn noch?", seine Stimme klang emotionslos, doch die Röte seines Gesichts verriet etwas anderes. Er war froh, dass Miyuki ihn gerade nicht sah.
"Gib mir bitte mein Handtuch", stieß sie nur leise aus.
Neji nahm das Handtuch und streckte seine Hand durch den Vorhang aus. "Hier."
"Danke", Miyuki legte sich das Handtuch um, "du kannst schon sofort hier rein. Dusch du dich auch. Deine Wunden sind wieder aufgerissen.."
Dann öffnete sie den Vorhang, nahm den Kimono und verließ das Zimmer.
Neji blickte ihr hinterher.
'Miyuki..'
Schnell zog sich Miyuki um und wartete auf Neji. Sie setzte sich auf das Bett und steckte ihre Haare hoch.
Die Tür öffnete sich und es kam der Vater der beiden Söhne herein.
"Wollt ihr essen?", fragte er ruhig.
"Nein, danke. Wir wollen euch keine Umstände bereiten."
"Verstehe. Wenn du es dir anders überlegst, dann scheut euch nicht. Ich sehe dein Freund ist aufgewacht", sagte er lächelnd.
"Ja." Sie lächelte ebenfalls.
Der Mann trat aus dem Raum heraus und dann war es wieder still im Zimmer. Miyuki sah zum Fenster heraus und versinkte in ihre Gedanken.
'Warum haben die Männer meinen Vater und Yoshio umgebracht? Was wollten sie bloß von uns..'
Sie sah auf das Bett des Jungen.
Im Badezimmer dachte Neji an Miyuki, während er unter der Dusche stand.
'Ich habe sie nackt gesehen..'
Er wurde rot, als er daran dachte.
'Ich habe mich ganz anders in diesem Moment gefühlt. Mein Bauch fühlt sich so.. komisch an..' Er drehte das Wasser zu und fand nur ein Handtuch, welches er sich um die Hüften legte.
Und plötzlich öffnete sich die Badezimmertür und sie sah wie er mit einem Handtuch ins Zimmer kam. Bei diesem Anblick wurde sie etwas rot und sah sofort wieder weg.
Neji folgte diesmal lediglich seinem Trieb und bewegte sich langsam auf Miyuki zu. Sanft legte er von hinten seine Hände auf ihre Arme und fühlte wie sie zusammenzuckte.
"Ich bin es nur", hauchte er leise in ihr Ohr.
Miyuki bekam eine Gänsehaut.
"Neji, was.."
Doch weiter kinnte sie nicht sprechen. Dieses sonderbare Gefühl hatte sie noch nie gehabt und es fühlte sich an, als würde ihr der Boden unter den Füßen weggezogen werden. Doch Neji würde sie festhalten.
Schwerelos unterwarf sich Miyuki den Berührungen Nejis.
Neji drückte sie liegend auf das Bett und lag nun auf ihr. Dann küsste er zärtlich auf ihre Wangen und er fühlte den leichten Widerstand von Miyuki.
Doch Neji ließ nicht los.
Er küsste herunter bis zu ihrem Hals und hörte ein kleines Stöhnen des Mädchens.
"Haa.. Neji.."
Miyuki konnte nicht mehr klar denken und ihre Gedanken verfielen in ein einziges Chaos.
'Was tut Neji da..?', dachte sie sich, 'es tut so gut... aber das fühlt sich nicht richtig an..'
Neji begann an einer Stelle an ihrem Hals zu saugen und brachte Miyuki damit fast in eine Exstase.
Er wusste in ihrem Zustand könnte er viele Hüllen fallen lassen, doch er wollte sie in dieser Hinsicht quälen.
"H-hör auf.. Neji.."
Mit schwacher Kraft in den Armen fasste sie an seine muskulösen Schultern und versuchte ihn wegzustoßen, jedoch ohne Erfolg.
Neji saugte immer fester an dieser Stelle und fühlte dann die Fingernägel in seinen Rücken hineinbohren.
Der Gedanke, dass es Miyuki gefiel und sie sicher auch mehr will, erregte ihn. Er fühlte wie sein unterer Teil warm wurde.
"N-neji.." Sie rieb sich ihre Beine zusammen, denn auch sie fühlte das selbe Gefühl wie Neji. Plötzlich fühlte sie nicht nur die gewisse Wärme untenrum, sondern eine gewisse Feuchtigkeit.
Neji begriff was mit ihr los war, als er spürte, wie sie ihre Beine bewegte.
Vorsichtig gleitete seine Hand herunter auf ihren Bauch. Er massierte diese Stelle und ging dann wieder etwas herauf.
Sanft öffnete er den Ausschnitt des Kimonos und ließ seine Hand hinein und fühlte ihre Brüste.
"Neji, nicht..", sie versuchte immer fester ihn wegzustoßen, jedoch konnte Neji allem standhalten. Dann hörte er auf an der Stelle ihres Halses zu saugen und sah ihr tief in die Augen.
Sein Gesicht kam ihres näher, stoppte jedoch kurz bevor sie sich küssen würden.
"Was fühlst du?", fragte der Junge leise und sah sie weiterhin an.
"N-nichts.."
Sie schaute verlegen weg.
"Sag mir die Wahrheit."
"W-was willst du tun?", fragte sie ängstlich und sah in sein Gesicht und blickte tief in seine Augen.
Sie fühlte seinen Atem und seine Hände, eine befand sich immer noch in der Nähe ihrer Brust. Langsam gleitete sie heraus. Doch seine Hände fühlten sich wie immer warm an, obwohl er diese kühle Aura besaß.
Doch der Blick in seine Augen sprach für sich. Er sah den Augen so ähnlich, wie den Augen des Mannes von damals.
Hass stieg in ihr auf und bevor sie etwas tun konnte, legte Neji seine Lippen auf ihre.
Mit aufgerissenen Augen fühlte Miyuki die weichen und warmen Lippen von Neji.
Sie konnte es kaum glauben, dass sie diesen Jungen gerade küsste. Und ehe er weiter machte fühlte sie, wie seine Hände ihre Arme streichelten. Eine Hand legte er auf ihre Wange.
Doch Neji wollte mehr und öffnete seinen Mund leicht, seine Zunge fand zuletzt auch schließlich die von Miyuki, ohne Einlass gefragt zu haben, spielte er einfach mit ihrer Zunge.
Dann saugte er an ihrer Unterlippe und küsste sie erneut. Er drückte ihren Kopf an seinen und küsste sie immer intimer. Einige seiner Strähnen fielen auf Miyukis Gesicht und kitzelten ihre Wangen und ihre Stirn. Dieses Kitzeln lenkte sie ab und sie öffnete ihren Mund vollkommen für Neji, so dass er ihre Zunge viel direkter fand. Er umkreiste sie und fühlte wie Miyuki langsam begriff und mitspiel.
Dann löste er sich langsam von dem Kuss und ein dünner Faden aus Speichel entstand.
Miyuki konnte dieses Gefühl nicht verstehen und war verwirrt.
'Was habe ich da gerade getan..?', fragte sie sich leise.
Ihre Augen blieben weiterhin auf und sie sah in Nejis Gesicht, welches lächelte.
Er küsste ihre Stirn und machte den Anstand aufzustehen.
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Hindernisse (NejixRPC)
Storie d'AmoreMeine erste Fanfic, eine Neji Lovestory. Ich hoffe, jedem der sie liest findet sie zumindest ganz okay. Der Name des RPC ist Miyuki. Ich denke näheres über sie werdet ihr in der Story erfahren. Tenten gibt es in dieser Geschichte nicht. Diese Beschr...
