Eriks Ansicht: Aufgeregt rannte ich im Raum Kreise. Ich wollte ihr nicht weh tun, und ich wollte sie auch nicht stoßen. Aber ich hasse es, wenn eine Frau sich mir widersetzt. Ich will doch das nur das Beste für meine Sammlung, für jeden Bestandteil davon. Die ganze Zeit schrie ich ihren Namen, aber sie war mausetot. Ich hoffe, dass sie sich den Kopf nicht zu hart angestoßen hat. Da sie immer noch keine Anzeichen von sich gab, nahm ich sie mit in ein anderes Zimmer, dass auch ein Bett stehen hat. Sachte legte ich sie nieder und strich ihr übers Haar. Sie soll endlich aufhören sich gegen meine Nähe zu sträuben.
Dann fiel mir ein, dass ich die Gelegenheit ergreifen sollte und etwas an ihr ändern sollte. Ich lege großen Wert auf meine Sammlungsstücke und sie sollten alle gut aussehen. Auch Zoey, denn es wird bald soweit sein, dass ich sie denn anderen vorstelle.
Ich beschloss bei ihren Haaren anzufangen. Welche Haarfarbe würde ihr passen. Im Moment trägt sie violettes Haar, ich finde es steht ihr sehr gut, aber es ist mir ein bisschen zu langweilig. Schwarze Strähnen würden gut aussehen. Violett, mit schwarzen Strähnen, überlegte ich. Ja das klingt gut. Also ging ich rauf ins Badezimmer und rührte die Farbe zusammen. Ja das wird toll aussehen, schwärmte ich vor mich hin.
Zoey's Ansicht: Als ich wieder aufwachte, war Erik weg. Ich hatte starke Kopfschmerzen, eigentlich Migräne. Ich griff mir an den Hinterkopf und bemerkte, dass sich eine Beule gebildet hat. Ich hoffe die wird nicht noch größer. Aber wo ist Erik? Ich blickte mich um und bemerkte erst jetzt, dass ich mich in einem anderen Zimmer befand. Außerdem lag ich auf einem Bett und nicht auf dieser komischen Metallplatte von vorher.
Ich versank in Gedanken und dachte an meine Mutter. Ich hatte mich nie richtig verstanden mit ihr, aber das sie jetzt denkt, dass ich gar nicht mehr existiere, dieser Gedanke schmerzt heftig. Ich erschreckte mich sehr, als die Tür wieder aufging, und da war er auch schon wieder. Erik hatte irgendetwas in der Hand, dass mich sehr an die kleinen Plastikschüsseln erinnerte, die der Friseur für das Haarefärben auch verwendet. Keine Ahnung was er damit vorhat, aber ich werde es sicher nicht zulassen. "Endlich bist du wieder wach. Ich habe eine Überraschung für dich. Aber ich will, dass du dich jeden Tag schminkst!" Er verlangt von mir, dass ich mich schminke? "Ich möchte, dass du jeden Tag top gestylt bist, wann ich am Morgen zu dir komme."
Er deutete auf einen Kasten in der Ecke und sagte: "Dort drüben in dem Kasten ist ein kleines Kästchen mit Make-up und ein kleiner Spiegel befindet sich auch dort." "Warum sollte ich das tun? Warum soll ich mich stylen für dich?" "Weil ich das verlange von dir!" "Und wenn ich es nicht tue?" "Dann hast du mit Konsequenzen zu rechnen."
Er holte einen kleinen Hocker und zog ihn zu mir rüber. "Du wirst dich sicher fragen, was ich damit vorhabe?" Ich zog eine Augenbraue hoch und antwortete mürrisch: "Das ist mir egal! Egal was du vorhast, es interessiert mich nicht!"
Wieder flackerte Wut in seinen Augen auf, aber er beherrschte sich. "Und mir ist es auch egal, was du willst! Ich werde dir die Haare färben, und ich erwarte, dass du folgst. Ohne Widerrede und ohne Zicken." "Nein ganz sicher nicht, du lässt meine Haare in Ruhe!" "Gut wer nicht hören will muss fühlen!" Ich konnte gar nicht so schnell schauen, da hatte er meine Arme nach hinten gebogen, und ein Seil hervorgezogen. Er fesselte meine Arme und meine Beine. "Und jetzt halt dich ruhig!" Niemals dachte ich mir. Ich lass mir nicht alles von dir gefallen. Er beugte sich zu mir runter um mir die Haare abzuteilen, aber ich war schneller. Ich verpasste ihm einen Stoß mit meinem Kopf an seinen Kopf, sodass er zurücktaumelte. "Du kleine miese Schlampe, was soll das! Dafür wirst du bestraft werden!"
Er stampfte zur Kommode und wühlte darin herum, als er fertig war damit, hatte er eine Peitsche in der Hand. Wutentbrannt kam er auf mich zu, und stieß mich zur Seite, sodass ich auf dem Bauch mit dem Rücken zu ihm gewandt lag. Er zog mein T-Shirt hoch, sodass mein Rücken frei war. Und dann hörte ich den scharfen Ton, als die Peitsche die Luft durchschnitt und niederraste auf meinen Rücken. Ich zog die Luft ein, denn als die Peitsche meinen Rücken berührte, spürte ich wie die Haut aufriss und es war so schmerzhaft, dass ich anfing zu winseln. Ein zweites Mal. Und ein drittes Mal. Es tat so weh, dass ich aufgib und anfing ihn anzubetteln. "Bitte hör auf! Bitte! Ich schwöre ich werde tun, was du willst! Aber bitte hör auf." Ich sah ihn an und merkte, wie die Wut in seinen Augen langsam erlosch. "Gut, dann hast du deine Lehre daraus gezogen!" Er packte die Peitsche wieder weg und setzte sich wieder vor mich hin. "Merk dir eines, ich bin hier der Chef und wer nicht macht, was ich hier bestimme, hat die Konsequenzen zu tragen. Schlussendlich lies ich es zu, dass er mir die Haare färbte. Als er fertig war, flüsterte er mir ins Ohr: "Du bist ein sehr sehr braves Mädchen. Eine halbe Stunde müssen wir die Farbe einwirken lassen, dann gehen wir sie rauswaschen." Er gab mir einen Kuss auf die Stirn, nahm die Plastikschüssel und verlies das Zimmer. Ich hörte noch wie er zusperrte und dann war er auch schon weg.
Ich wollte mich hinlegen, doch dann musste ich schreien. Die Schmerzen auf meinem Rücken waren nicht auszuhalten. Als ich mich umdrehte, bemerkte ich, dass überall Blut auf dem Leintuch war.
Ich hatte langsam kapiert, dass ich keine Chance gegen ihm hatte. Er hat mich so sehr eingeschüchtert, sodass ich jedes Wort und jede Tat dreimal überdenken sollte in Zukunft. Er spricht in Rätseln und das macht mich fertig. Diese Sammlung und dieses Mittel, dass er sich gespritzt hatte. Ich verstehe diesen Menschen nicht, und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich ihn jemals verstehen werde, oder ob ich seine Taten jemals nachvollziehen kann. Oder ob ich hier jemals wieder rauskomme.
So wie er es gesagt hatte, kam er wieder zurück, ich hatte gar nicht bemerkt, dass schon längst eine halbe Stunde vergangen sei.
Doch als er die Tür öffnete, das Zimmer betrat und mich ansah, war er irgendwie verändert.
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Grauenvolle Liebe
Terror"Nein lass mich los, ich will das nicht! Tu mir nicht weh!" "Halt einfach dein Maul, du bist doch selber schuld!" Gewaltsam drückte er meine Beine auseinander, und das was danach passierte, konnte ich nicht mehr beschreiben, so schrecklich war es. ...
