Als ich aufwachte, befand ich mich wieder in dem Raum, wo ich die ganzen Tage schon war. Und Alessandro saß vor mir und beobachtete mich. "Ich hab es geahnt, ich hätte dir noch nicht's verraten dürfen." Zuerst hatte ich keine Ahnung was er mit diesem Satz bezweckte, aber dann kamen meine Erinnerungen zurück.
Die roten und grünen Lichter, die Piep-Geräusche, die kleine Halle, die Krankenhausbetten mit den vielen Frauen. Julia...
"Wieso hast du Julia entführt! Seit wann ist sie schon hier?" schrie ich ihn panisch an. "Anfangs hatten wir nicht vor sie entführen, aber Pascal wollte sie unbedingt haben. Also hat er ihr vor eurem Lieblingscaffee aufgelauert, sie betäubt und hierher gebracht." "Du Schwein..." "Ich kann nicht's dafür... Pascal wollte das unbedingt. Es tut mir leid Zoey." "Wie lange ist sie schon hier? Wie lange bin ich eigentlich schon hier?" Alessandro überlegte und antwortete dann: "Du... du bist schon seit fünf Tagen hier. Julia ist gestern hier eingetroffen."
Ich erinnerte mich an das ganze Blut an ihrem Bauch und an den Mann der an ihr herumgeschnitten hat. "Wer ist der Mann mit der Brille und was hat er Julia angetan?" Alessandro steckte den Kopf ein, anscheinend wollte er mir keine Antwort geben. Also wiederholte ich meine Frage, aber dieses Mal ein bisschen lauter.
Erschrocken schaute er mich an und gab dann als Antwort zurück, die mich sehr schockierte: "Wie soll ich das jetzt erklären, ohne dass du durchdrehst... Wir haben einen Fetisch für makellose Frauen. Die Frauen die du gesehen hast.. Sie wurden beziehungsweise werden umoperiert, und das so lange, bis sie keinen einzigen körperlichen Fehler mehr haben. Bei Julia hat eine Taillenverängung stattgefunden. Ihr wurden zwei Rippen rausgenommen, um sie wie eine Barbiepuppe aussehen zu lassen. Der Mann den du gesehen hast, ist ein professioneller Schönheitschirug. Er hat schon viele Frauen verschönert und ist auch Meister in seiner Arbeit."Ich brauchte erst einmal einige Minuten um das zu verdauen. Es war so schrecklich und sadistisch, was hier geschah. Und um so vieles mehr hatte ich Angst, was mit mir geschehen würde. Würden sie mich auch zu einer perfekten, unmenschlichen Frau verwandeln? Muss ich auch diese Schmerzen vertragen? Doch dann tat sich mir eine ganz andere Frage auf... "Alessandro? Was passiert mit den ganzen Frauen, wenn sie fertig verwandelt sind?" "Ich denke mal, dass ist keine gute Idee, wenn ich dir das sage..." "Sag schon verdammt!" schrie ich ihn wütend an. "Wir führen ein privates Bordell, und.... " "Was?" Ich schrie in panisch an und fing an nach ihm zu treten. Voller Wut und Enttäuschung, fing ich an zu weinen. "Das ist nicht dein Ernst! Du krankes Schwein! Ihr entführt die Frauen, nehmt ihnen alles was sie haben und perfektioniert sie dann zu Barbiepuppen um, die euren sexuellen Wünschen dienen sollen?" Alessandro versuchte meinen Tritten auszuweichen, aber schlussendlich traf ich ihn an der Kniescheibe, und er fiel zu Boden. "Sag's mir, ist das auch meine Zukunft? Werdet ihr mich auch umoperieren zu einem unmenschlich, perfekten Wesen und mich dann in eurem ekelhaften Puff arbeiten lassen?" Nachdem er es geschafft hatte mit einem schmerzverzerrtem Gesicht aufzustehen, antwortete er mit einem knallhartem und gefühlslosen Ja. Danach ging er und verlies einfach das Zimmer. Er lies mich hier einfach sitzen, ohne ein weiteres Wort zu sagen.
Alessandro's (Erik) Ansicht: Meine Kniescheibe schmerzte schrecklich, Zoey hat mich voll getroffen. Ich blieb vor ihrer Tür stehen und lauschte ihren Schreien. Sie war sehr enttäuscht und wütend. Auf einer Seite konnte ich sie verstehen. Das was ich ihr gesagt habe, war ein harter Bissen zu verdauen, aber auf der anderen Seite ist es nun mal so. Das ist meine Arbeit und für das stehe ich ein. Und auch Zoey muss da durch, obwohl ich sie sehr sympathisch finde. Aber ich wollte ihr das eigentlich schonend beibringen, und nicht auf diese Art und Weise. Doch als sie mich getreten hatte, war ich kurz davor ihr weh zu tun. Doch niemals würde ich sie anrühren oder angreifen. Deshalb habe ich ihr nur mit einem Ja geantwortet, und sie dann sitzen gelassen.
Ich machte mich auf dem Weg zu Julia und wollte nachsehen, wie die Operation verlaufen ist. Victor sah mich und machte sich auf den Weg zu mir. "Nun wie sieht sie aus?" fragte ich ihn, und er erwiderte mit einem Zwinkern: "Alles perfekt verlaufen, aber sie schläft jetzt. Meine Faust hat ihr Gesicht geküsst, nachdem sie etwas kratzbürstig geworden ist, als deine neues Mädchen das Bewusstsein verloren hatte." Genervt verdrehte ich die Augen, ich hasse die Gewalt, die hier herrscht. Bei Julia's Bett angekommen, sah ich bereits das Victor gute Arbeit geleistet hatte. Julia's Oberweite wirkt durch die schmälere Taille viel größer und schöner. Victor rückte sich die Brille zurecht und fragte mich dann: "Soll ich ihre Brüste vergrößern?" "Nein, aber bei Zoey wäre das erforderlich."
Irgendetwas in mir sagte, dass ich ihr den Schmerz nicht antun solle, aber sofort löschte ich diesen Gedanken aus meinem Kopf. Ich muss mich hier auf meine Arbeit konzentrieren und kann nicht in gefühlsduseligen Gedanken versinken. "Aber vorher die Taillenverängung oder?" fragte Victor mich. Ich antwortete mit einem kurzen Ja und zog mich dann in meine Gemächer zurück. Aus irgendeinem Grund wollte ich nicht mitbekommen wie sie leidet, und dieser Gedanke ging mir sehr gegen den Strich.Zoey's Ansicht: Die Tür ging auf und dieser glatzköpfige Mann mit der dicken Brille betrat den Raum. "Bereit für deine Verwandlung?" Oh nein bitte nicht! "Nein, lass mich in Ruhe, geh weg!" schrie ich ihn an und zog mich in die hinterste Ecke des Raumes zurück. Doch der Mann kam mir näher und sagte: "Victor mein Name, professioneller Schönheitschirug in meinem Fach und jetzt schlaf schön." Mit diesen Worten schlug er mir mit der Faust ins Gesicht und mir wurde wieder einmal schwarz vor Augen.
Als ich wieder aufwachte, lag ich in der Halle bei den anderen Frauen, aber nackt und gefesselt. Mir war eiskalt und ich hatte tierische Angst. Über mir war eine grelle Lampe und ich war an Geräten angeschlossen. Plötzlich beugte sich Victor über mich und flüsterte: "Dann kann's ja losgehen!"
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Grauenvolle Liebe
Horror"Nein lass mich los, ich will das nicht! Tu mir nicht weh!" "Halt einfach dein Maul, du bist doch selber schuld!" Gewaltsam drückte er meine Beine auseinander, und das was danach passierte, konnte ich nicht mehr beschreiben, so schrecklich war es. ...