Pascal's (Erik) Ansicht: Thaha, jetzt kommt meine Racheaktion! Zoey hat sich mir wieder auf's Neue widersetzt. Und jetzt werde ich ihr ein für alle Mal zeigen, dass sie das besser niemals wieder tun sollte. Ich muss aufpassen, dass man es äußerlich nicht zu sehr bemerkt, denn es soll sie nicht entstellen. Aber ich denke, ich habe da schon einen Plan. Einen schmerzhaften, grausamen und gemeinen Plan.
"Zoey, du hast mich wieder einmal sehr sehr böse gemacht. Ich habe dir gesagt, du sollst aufhören mir gegenüber Widerstand zu leisten, aber du wolltest nicht hören!" Sie unterbrach und winselte mit Tränen in den Augen: "Nein bitte mach nicht's! Ich werde dir immer gehorchen! Ich werde immer brav sein, aber bitte tu mir nicht's!" Wütend darüber, dass sie mich nicht ausreden lassen hatte, schrie ich: "Zoey dafür ist es jetzt leider zu spät! Wer nicht hören will, muss fühlen!"Nachdem ich sie gefesselt und geknebelt hatte, flüsterte ich ihr noch ins Ohr: "So das könnte jetzt schmerzhaft werden, also beiß die Zähne zusammen, denn auf lautes Geschrei, hab ich gar keinen Bock nicht! Das macht mich nur wütender!"
Und dann fing ich an.... mit meiner Rachetat.Zoey's Ansicht: Die Angst bannte sich zusammen in meinem Herzen. Innerlich breitete sich eine enorme Kälte aus in mir. Ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht mit diesem.
Er holte so etwas wie einen Nagelzwicker hervor, aber es war viel größer als ein Nagelzwicker. Der Gegenstand sah eher aus wie eine Zange. Bei dem Gedanken, was er damit vorhatte, bekam ich noch größere Panik. "Zoey es geht lo-ooos!" Er grinste mir noch fies zu und dann fing er an.
Bei meinen Zehen. Er packte meinen Fuß und fing an beim großen Nagel herum zudrehen. Zuerst dachte ich mir, er zwickt mir die Nägel ab. Aber in der nächsten Minute durchfuhr mich ein stechend, brennender Schmerz, der von der betroffenen Zehe bis in meinen Oberschenkel reichte.
Dann verstand ich, was er wirklich vorhatte.Er hatte den Zehennagel mit voller Gewalt herausgerissen. Das Blut floss nur so raus, aber es war ihm sichtlich egal. "Und merke dir Zoey, auf Schreien habe ich gar keine Lust!"
Dann machte er weiter, Nagel für Nagel. Ich traute mich nicht mehr zu wehren. Und schon gar nicht zu schreien. Das darf ich nicht. Schreien darf ich nicht, das hat er gesagt. Bei der letzen Zehe des Fußes hatte er es sichtlich schwerer, als bei den anderen.
Ich sah hin, aber das war auch schon der Fehler. Ich musste mich übergeben. Er zog an den Nagel und riss herum, bis er sich seitlich löste. Aber die andere Seite bereitete ihm Schwierigkeiten. Der Nagel wollte sich nicht lösen, ob das jetzt Pech oder Glück für mich ist, kann ich wirklich nicht beantworten. Aber das es schmerzhaft war, das konnte ich nicht abstreiten. Und darum entkam mir dieses Mal auch ein Schrei.
Genervt sah er auf zu mir und schrie mich an: "Ich habe dir gesagt kein nerviges Geschrei. Das macht mich wütend!" Als er das ausgesprochen hatte, zog er so heftig am Nagel an, sodass dieser auch abging.
Ich hatte keine Kraft mehr zum Schreien, sondern winselte nur noch vor mich hin. Das eine Menge Blut am Boden sein musste, konnte ich erahnen, denn ich spürte wie das Blut an meinen Zehen runter lief. "Ich glaub das reicht jetzt! Ich hoffe du hast deine Lehre drausgezogen. Den anderen Fuß erlass ich dir, aber nur, weil sich deine Schreie in Grenzen gehalten haben."Er legte ein Handtuch unter meine Füße, und verlies dann wie schon oft genug das Zimmer, und verschloss dieses. Tatsächlich, er lies mich alleine in diesem ganzen Elend. Nicht einmal meine Zehen verarztete er. Was ist wenn ich eine Blutvergiftung bekomme? Wenn ich verblute! Ist ihm alles egal. Ich hasse ihn, aber ich habe auch große Angst vor ihm.
Eines weiß ich jetzt, er hat mich gebrochen, mein starkes Kämpferherz, meine Psyche. Er hat mich von einer erwachsenen, reifen Frau in ein armes, kleines Mädchen verwandelt. Er hat meine ganze Lebensfreude genommen, er hat mir meine beste Freundin und meine Mutter genommen.Mit Neugierde betrachtete ich meine Zehen, und es sah so eklig aus, sodass ich mich wieder übergeben musste. Der Geruch des Blutes stieg mir in die Nase und mir war kotzübel. An der Stelle, wo eigentlich meine Zehennägel waren, befanden sich dunkelrote blutige Fleischfetzen. Es blutete alles immer noch heftig, aber es lies nach. An der Zehe, da wo der Nagel so schwer wegging, war sogar der Knochen zu sehen. Und das war zuviel. Ich fiel in Ohnmacht.
"Frau Förster, es tut mir Leid aber ich muss Ihnen mitteilen, dass unsere Ermittlungen ins Nicht's geführt haben. Wir konnten die Nummer nicht ausfindig machen, aber wir raten ihnen die Nummer zu wechseln. Sobald wir irgendetwas Neues erfahren, werden wir uns sofort melden. Ich wünsche ihnen noch einen schönen Abend." Das war die Nachricht auf meiner Mobilbox, die mir den gesamten Abend versaute.
"Mensch Zoey, jetzt lass den Kopf nicht hängen. Die werden schon noch Infos bekommen", sagte mir Julia und gab mir eine dicke Umarmung. "Lass dich jetzt nicht ablenken von der Nachricht. Besser wir machen uns einen schönen Abend und gehen fort. Was hältst du davon?" "Ach ne ich weiß nicht, ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist. Was ist, wenn genau da der Typ auflauert?" Beruhigend strich mir Julia über den Arm und antwortete mir: "Das glaub ich nicht, dann wäre der schon längst aufgetaucht!" "Hm vielleicht hast du recht..."
Julia schmiss mir einen dunkelblauen Stretch-Overall und ein Paar schwarze High-Heels zu und sagte noch irgendetwas mit keine Widerrede. Fünf Minuten später saßen wir auch schon in ihrem Auto, und machten uns auf den Weg. Als wir die kleine Disco erreichten und gerade hineingehen wollten, stand plötzlich ein tätowierter, muskulöser Typ mit braunen Augen und schwarzen Haaren vor uns. "Endlich hab ich dich Kleine!"
Julia schrie mir nur noch zu, dass ich laufen sollte. Und das tat ich. Wir stiegen so schnell wir konnten, ins Auto und gaben Vollgas. Ich sah den Typen noch nachlaufen, doch irgendwann, verlor er sich in der Dunkelheit und wir waren ihm entkommen. "Das ist der Typ!"Verschwitzt wachte ich auf, und da schoss es mir wie ein Blitz. Das ist der Typ! Erik ist der Typ, der mich ein Jahr lang gestalkt hatte. Wie dumm war ich, dass ich es in der Disco nicht bemerkt habe? Muskulös, tätowiert, schwarzes Haar, braune Augen, und ich bin ihm zu Opfer gefallen, obwohl ich mir dachte, ich bin ihm entkommen. Er hatte mich mit seinem Charme, so um den Finger gewickelt, dass ich hin und weg war, und den Verstand nicht hatte, mich an ihn zu erinnern.

DU LIEST GERADE
Grauenvolle Liebe
Horor"Nein lass mich los, ich will das nicht! Tu mir nicht weh!" "Halt einfach dein Maul, du bist doch selber schuld!" Gewaltsam drückte er meine Beine auseinander, und das was danach passierte, konnte ich nicht mehr beschreiben, so schrecklich war es. ...