Eins

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P.o.V Chan

Mein Weg führte wie jeden Tag über den großen Hauptplatz der Stadt. Und auch wie jeden Tag waren hier sehr viele Menschen unterwegs. Für meinen Geschmack ein wenig zu viele Menschen.

Woher kommen die alle? Und wo wollen die hin? Die rennen ja fast schon.

Es war 13:27 Uhr und um diese Uhrzeit war immer sehr viel los. Einige Menschen kamen hierher um etwas zu essen. Andere waren mit dem Essen schon fertig und wollten nun etwas einkaufen. Und wieder andere kauften für das bevorstehende Essen noch die letzten fehlenden Sachen ein.

Ich kam gerade von der Uni und ging jetzt nach Hause. Dort erwartete mich auch ein leckeres Mittagessen. Jeden Tag, ging ich um diese Uhrzeit nach Hause, aß etwas, machte mein Zeug für die Uni und ging anschließend um 16:00 Uhr zur Arbeit in das Café, welches sich ebenfalls an dem Hauptplatz befandt.

In Gedanken versunken merkte ich nicht, wie ich jemanden anrempelte. Für einen Moment blieb ich stehen und drehte mich kurz zu dem Mädchen, um mich zu entschuldigen. Sie aber sah mich nur sehr verwirrt und echt genervt an. Drehte sich dann aber auch schnell wieder weg und ging weiter.

Ich hab mich doch entschuldigt. Was hat sie denn?

Augenrollend drehte ich mich um und ging weiter.

Das war seltsam.

Aufeinmal spürte ich ein Ziehen auf meiner Haut. Es fühlte sich so an, wie meine Haut, wenn ich krank war. Dann zog das auch immer so, und es fehlte meiner Haut immer deutlich an Feuchtigkeit.

Was soll das denn jetzt? Werde ich jetzt etwa krank?

Wahrscheinlich war es dieses unerklärliche Gefühl wieder, aber auf diese Art hatte ich es noch nie wahrgenommen. Plötzlich wurde meine Sicht verschwommen und ich fing an, viele kleine schwarze Punkte vor meinen Augen zu sehen.

Das wird ja immer besser!

Ich blieb kurz stehen und wartete, bis es sich bessern würde. Nichts änderte sich. Es wurde nur noch schlimmer. Mein Kopf dröhnte und ich spürte immer deutlicher ein strakes Klopfen darin. Ich merkte, wie die Leute um mich herum anfingen, mich seltsam anzuschauen. Also versuchte ich, so gut es ging und so schnell es ging, nach Hause zu gehen.

Fünf Minuten später schloss ich schon meine Wohnungstür auf und trat ein. Mein Zustand hatte sich nicht gebessert. Ich wollte unbedingt wissen, was zu Hölle mit mir los war. Schnell rannte ich ins Bad und blickte in den Spiegel über dem Waschbecken.

Nichts wirkte ungewöhnlich, aber ich sah immer noch diese schwarzen Punkte vor meinen Augen. Meine Haut brannte immer noch, nur ein wenig stärker. Ich zischte einmal auf, als es plötzlich begann zu brennen. Meine Jacke schmiss ich einfach auf den Boden, um zu sehen, ob auf meinen Armen war, das so sehr wehtat. Und was ich da sah, verschlug mir die Sprache.

who is in control? ♱ JeongchanGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt