music intstructions: 1st waves; 2nd gone
Die musik macht des ganze einfach 100 mal mehr intennnsee... also ich kanns bloß empfehlen die zum chap anzuhören und auch in der reihenfolge 🙉
(btw das is das letzte chap 🙊 es kommt nur noch der epilog)
Genug gesagt... have fun! 🌝
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P.o.V Jeongin
Ich ging wieder schneller und konnte endlich um die Ecke des Hauses sehen. Nun stand ich gute 20 Meter von dem Trubel entfernt. Es hatte mich aber noch niemand bemerkt.
Und dann sah ich ihn und mein Herz setzte für einen Moment aus. Sie hatten ihn gefesselt und Schutzkleidung an, damit er ihnen nichts antun konnte. Er war so schwach, er konnte sich nicht wehren.
In diesem Augenblick, bei diesem Anblick gingen bei mir alle Sicherungen durch. Mich interessierte nicht, was sie mit mir dann womöglich machen, oder was danach passieren würde. Alles, was ich in dem Moment wollte war, dass sie ihn gehen ließen.
"Hey!", schrie ich, so laut ich konnte. "Lassen Sie ihn gehen!" Um die 25 Augenpaare musterten mich verwundert, aber mich interessierte nur eines davon. Ich ging langsam auf ihn zu und merkte, dass er Zeit brauchte, das alles zu verstehen, was hier gerade vor sich ging.
"Und warum sollten wir das bitte tun?" Einer der Kommissare, die ganz nah bei ihm standen hatte sich wieder gefasst. Und das war der Moment, in dem ich merkte, dass ich gar keinen Plan hatte.
Ich sah hilflos umher, aber dann sah ich etwas Glitzerndes. Seine Augen. Ich sah ihn an und wie, von etwas anderem gesteuert, antwortete ich dem Kommissaren.
"Weil er kein Monster ist", sagte ich ganz sanft und selbstverständlich. Ich sah nicht weg. Ich blickte nur ihm ihn seine wunderschönen Augen.
"Jeongin... was tust du da? Warum..? Du musst das nicht-"
"Es ist aber wahr,... Chan! Ich weiß, das ist eigentlich falsch, aber ich hab' dein Buch gelesen. Du bist kein Monster, du bist nur ein Mensch, der zur falschen Zeit am falschen Ort war. Du wurdest nur falsch verstanden. Irgendetwas in deinem Leben ist schief gegangen, aber nicht mit dir. Du hast das nie gewollt und das ist alles, was wichtig ist. Das andere sagt nichts über dich aus. Deine Gefühle sind wichtig. Und ich weiß, was du fühlst."
Bei dem letzten Satz hielt ich meine Hand ganz vorsichtig an seine Wange. Seine Augen glänzten, die kleinen Sterne funkelten.
"Deine Augen sind so schön."
Und dann sah ich ihn zum ersten Mal lächeln. Sein Lächeln war so wunderschön. In dem Moment hatte ich das Gefühl, einem wahren Engel in die Augen zu schauen.
Plötzlich hörte ich einen lauten Schuss. Bevor ich schauen konnte, wer geschossen hatte, sackte Chan vor mir zusammen. Ich schlang meine Arme um seinen Körper, kniete mich auf den Boden und hielt ihn ganz fest.
"Warum haben sie das gemacht?", schrie ich, obwohl meine Stimme am Ende brach und mir Tränen in die Augen stiegen.
"Er hätte uns alle, früher oder später umgebracht, dich eingeschlossen. Er ist einfach bloß ein kaltes, herzloses Monster." Der Kommissar - oder was auch immer er war - , der geschossen hatte trat näher zu uns. Sein Blick war finster, desinteressiert, aber siegessicher. Mich ekelte dieser Mann einfach nur an.
"Nein! Das Monster hier sind Sie! Sie haben keine Ahnung, wer er eigentlich ist!" Ich war in dem Moment so sauer und verletzt. Ich fühlte mich verlassen von der Welt. Das war der Moment, in dem ich erkannte, zu was Menschen fähig waren, und wer die Bösen in dieser Geschichte eigentlich sind.
"Das ist jetzt auch egal. In ein paar Minuten ist er tot. Das war eine spezielle Kugel. Genau ins Herz getroffen, ist sie das einzige, was ihn töten kann. Und unsere Welt endlich von diesem Fluch befreit." Er klang bei allem was er sagte, so überzeugt von sich und stolz, auf das, was er "erreicht" hatte.
"Sie denken wirklich, dass es hiermit vorbei ist? Das ist traurig. Ich bemitleide Sie." Damit hörte ich auf. Ich wollte dem ganzen keine Aufmerksamkeit mehr schenken.
Schließlich blickte ich Chan wieder in die Augen. Die kleinen Sterne funkelten nicht mehr so schön, wie zuvor, sein Lächeln war verschwunden.
"Du... du kannst jetzt nicht so einfach sterben. Ich... ich bin doch hier, um- um dich zu retten! Was soll ich jetzt machen...? Du...du könntest doch einfach meine Lebensenergie nehmen, oder? Oder? Dann lebst du!" Meine Stimme war so schwach, weil ich wieder anfing zu weinen.
Das kann jetzt nicht einfach so vorbei sein!
"Jeongin- Jeongin! Hör mir zu.." Seine Stimme zitterte, er hatte kaum Kraft zum Sprechen. Er wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. Langsam legte er seine Hand an meine Wange. "Spürst du das? Ich kann dir die Lebensenergie nicht nehmen und das werde ich auch nie. Ich... Danke, Jeongin. Wirklich. Du hast mir gegeben, wovon ich lange nicht mal gewagt hatte zu träumen. Ich hatte Hoffnung und war glücklich. Jeongin du hast mich nach so langer Zeit wieder zum Lachen gebracht. Und du hast mir die Augen geöffnet. Was du zuvor gesagt hast. Es stimmt, ich habe mich für ein Leben alleine und ohne Liebe entschieden, aber da wusste ich noch nicht, was diese Liebe, diese Zuneigung, dieses Vertrauen in mir eigentlich verändern könnte..."
"M-meinst du... ich- ich hab' das geschafft?", fragte ich unsicher und mit einem leichten Lächeln auf meinen Lippen.
"Warum sollte ich das sonst sagen? Wenn ich bei dir bin, ist es, als ob dieser Fluch nie existiert hätte. Ich fühl mich wie ein normaler Mensch. Aber wir wissen beide, dass das nicht so ist..."
"Dann lass uns zusammen leben... Ich wollte dich doch retten... Ich kann eine Lösung finden!" Verzweifelt versuchte ich mir eine Lösung zu überlegen, obwohl ich wusste, dass es zu spät war.
"Hey... Es ist nicht schlimm, okay? Versprich mir einfach noch eine Sache, ja?" Er musste husten und seine Stimme wurde immer schwächer.
"Alles..."
"Leb' dein Leben für mich mit, okay? Ich konnte mein Leben nie genießen, es hat immer etwas nicht gestimmt und dann war es vorbei. Mein Leben ist schon seit Tag Eins vorbei, aber du hast dein Leben noch vor dir. Bitte leb' es, wie du möchtest. Mach' all das, was du schon immer machen wolltest. Bereise die ganze Welt, lerne viele neue Dinge von Menschen, die du kennen lernen wirst. Bitte mach nicht den gleichen Fehler, wie ich, das Leben und die Liebe zu früh aufzugeben."
"Ich versprech's dir. Aber du hattest noch nicht ganz aufgegeben, du hast erst recht nicht umsonst gelebt. Ich verspreche dir, das Leben nie aufzugeben, aber bei der Liebe habe ich keine Hoffnung m-mehr..", meine Stimme brach komplett ab. Ich konnte nicht mehr sprechen, die Tränen ließen mich nicht.
Und dann passierte das Schönste und gleichzeitig Traurigste. Er kratzte seine letzte Kraft zusammen, um sich ein wenig aufzusetzen, gerade genug und unsere Lippen waren nur noch ein paar Millimeter von einander entfernt, bis sie sich dann vorsichtig und sanft berührten.
Es war ein so trauriger, unschuldiger Kuss, dass es mir in dem Moment das Herz zerriss. Ich wollte nicht glauben, dass jetzt, wo ich ihn gerade wieder hatte, ihn für immer verlieren musste. Es tat einfach weh.
Ich spürte noch, wie seine Lippen sich nicht mehr gegen meine bewegten, wie sie kalt wurden.
"Nein... nein, geh nicht...", hauchte ich leise gegen seine Lippen. Aber es war schon zu spät. Ich legte meine zitternde Hand an seine Brust, aber ich spürte keinen Herzschlag mehr. Und schon wieder überkamen mich die Tränen. Ich weinte und schrie. Ich wollte ihn nicht verlieren, vor allem, weil ich mir die Schuld dafür gab. Ich hatte ihm seine Hoffnung zerstört. Ich hatte ihm sein Leben genommen. Es hätte alles anders, besser sein können, wenn ich nur nicht so stur gewesen wäre, wenn ich nicht abgehauen wäre. Es machte mich fertig.
Erst da bemerkte ich, dass alle um uns herum nichts gesagt oder getan hatten, sie mussten so verwundert von all dem gewesen sein. Nur, da es jetzt vorbei war, löste sich sie Anspannung wieder und ich wir waren nicht mehr der Mittelpunkt, denn der Mann, der geschossen hatte, war nicht von der Polizei und sie kümmerten sich jetzt lieber darum. Sie vergaßen uns einfach, als sie eine andere Beschäftigung gefunden hatten. Mir war es so lieber.
So konnte ich ungestört weinen und in meinen Gefühlen versinken.
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who is in control? ♱ Jeongchan
Fanfiction"Tag 1 Ich habe Angst. Keine Ahnung was jetzt passieren wird. Alleine in diesem riesigen Haus. Und ich weiß nichts. Weder über mich, noch über das was jetzt kommen wird. Eine Sache weiß ich: ich will nie wieder jemanden verletzten müssen." So etwas...
