P.o.V Chan
Zuhause angekommen schmiss ich den Packen Geld auf meinen Schreibtisch und suchte eine große Tasche. In meinem Schrank fand ich dann auch, was ich suchte und warf die riesige Tasche auf mein Bett.
Ich kramte sämtliches Zeig aus meinen Regalen und packte es ein. Nach einer halben Stunde war die Tasche mit den wichtigsten Dingen gefüllt und ich widmete mich wieder dem Stapel Geld. Gezählt hatte ich es immer noch nicht.
Ich nahm es in die Hand und sortierte es nach Wert. Dann zählte ich es indem ich die Scheine nacheinander auf den Tisch legte. Es waren nur Scheine, da ich es hasste keine runden Beträge auf dem Konto zu haben. Fertig mit zählen stellte ich fest, dass es ganze 1.630 Euro waren. Damit könnte ich einiges anfangen.
Ich steckte das Geld in meinen Geldbeutel und legte ihn auf dem Schreibtisch ab. Anschließend ging ich wieder ins Wohnzimmer zu meinem Laptop der auf dem Esstisch stand. Ich klappte ihn auf und ging auf Google.
Moment mal. Was genau suche ich eigentlich?
Ich suchte nach einem Ort an dem ich alleine sein könnte, an dem ich niemanden verletzten könnte und an dem ich leben könnte.
Nach ein paar Minuten fiel mir etwas ein. Ich gab in der Suchleiste „abgelegene und verlassene Häuser" ein. Solange das Haus kein Touristenziel war, konnte es ein guter Ort für mich zum leben sein.
Keinen Menschen interessierte es, wer dort war, ob dort etwas war, geschweige denn wie es dort aussah. Hauptsache ich würde mich nicht bemerkbar machen oder das Haus komplett umbauen oder gar in die Luft gehen lassen.
Ich brauchte lediglich einen Schlafplatz, und ein Dach über dem Kopf.
Und... und... ach du scheiße.
Mir fiel ein, dass ich eine Möglichkeit brauchte um mich einsperren zu können, falls ich den Verstand verlierte. Bei dem Gedanken daran lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Aber es konnte tatsächlich sein, dass ich mich irgendwann nicht mehr kontrollieren könnte und um die Menschen zu schützen, würde ich mich dann einschließen müssen.
Schlussendlich fand ich ein riesiges Haus, was eine Art altes Herrenhaus sein sollte, welches seit Jahren nicht bewohnt war. Der nächstgelegene Ort war winzig und lag 20 Kilometer entfernt und danach kam nur eine Kleinstadt, aber diese war von dem Haus ganze 45 Kilometer weg. Außerdem war es uninteressant für die Menschen, da es keine gruselige oder interesstante Vorgeschichte hatte. Dort hatte lediglich eine anscheinend unbeliebte Familie gelebt, die vor 18 Jahre auszog, weil der Vater einen anderen Job bekommen hatte.
Es war perfekt.
Aber... Moment mal! Was mache ich hier eigentlich? Denke ich echt, das bringt etwas? Einfach so das Leben aufgeben und alleine, ohne jeglichen Kontakt zu Menschen leben. Denke ich echt, das funktioniert so einfach?
Und was dann? Was mache ich dann?
Aber was bleibt mir anderes übrig?
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who is in control? ♱ Jeongchan
Fanfic"Tag 1 Ich habe Angst. Keine Ahnung was jetzt passieren wird. Alleine in diesem riesigen Haus. Und ich weiß nichts. Weder über mich, noch über das was jetzt kommen wird. Eine Sache weiß ich: ich will nie wieder jemanden verletzten müssen." So etwas...
