P.o.V Chan
„Was willst du? Was mach ich hier?", fragte er mit einer komischen Mischung aus Selbstbewusstsein und Unsicherheit.
Er tat mir leid. Zu gerne hätte ich ihn wieder gehen lassen, aber es war zu riskant. Immerhin hatte er mich gesehen. Er wäre der erste gewesen, der lebend aus dieser Hölle wieder herausgekommen wäre. Er hätte mich verraten, und mit der Polizei versuchen können einzusperren oder zu töten.
Ich kann ihn nicht gehen lassen. Und außerdem will ich wissen, was er gedacht hat.
„Antworte mir! Du kannst mich nicht so einfach hier festhalten!" Jetzt war er sauer. Ich wollte ihn zu gerne beruhigen, aber das ging natürlich nicht. „Du siehst doch, wie ich das kann. Du bleibst hier, ob es dir gefällt oder nicht. Und jetzt sei leise." Mein Ton war kalt, unfreundlich und gleichgültig.
„Du wirkst wie ein Mensch, aber du bist einfach ein Monster." Er flüsterte schon fast, aber ich konnte es trotzdem hören. Das tat irgendwie weh...
Ich versuchte mich zu beherrschen, aber es ging nicht. Mit einer schnellen Armbewegung schmiss ich das ganze alte Geschirr von dem kleinen Tisch und ging auf ihn zu. Er sah geschockt aus und ging ein paar Schritte nach hinten bis er an der Wand stand. Ich mauerte ihn mit meinen Händen ein und sah in seine mit Angst getränkten Augen.
„Du solltest vorsichtig sein, mit dem, was du sagst", raunte ich bedrohlich in sein Ohr. Ich wollte nicht so sein, aber ich konnte nicht dagegen ankämpfen.
Da ich es nicht mehr in seiner Nähe aushielt, verschwand ich schnell in ein Zimmer am anderen Ende des Hauses, und hoffte, er würde mich dort nicht finden.
Normalerweise war es mir, trotz meines klaren Verstandes, egal, dass die Menschen Angst vor mir hatten. Aber bei ihm war es anders. Ich wollte ihm sagen, dass er sich nicht fürchten brauchte, dass ich ihm nichts getan hätte, dass ich auch nur ein Mensch war. Aber es ging nicht.
Aber warum ist es mir so wichtig?
DU LIEST GERADE
who is in control? ♱ Jeongchan
Fiksyen Peminat"Tag 1 Ich habe Angst. Keine Ahnung was jetzt passieren wird. Alleine in diesem riesigen Haus. Und ich weiß nichts. Weder über mich, noch über das was jetzt kommen wird. Eine Sache weiß ich: ich will nie wieder jemanden verletzten müssen." So etwas...
