Die Tage verstrichen, in welchen ich nur auf dem Zimmer saß, Bücher las oder aus dem Fenster starrte. Es war langweilig. Das einzige, was ich an Sport trieb, um mich etwas Fit zu halten, war Muskeltraining des Oberkörpers. Ich fühlte mich reudig. Hätte man mir vor nicht allzu langer Zeit erzählt, dass Sport mir mal so wichtig werden würde, hätte ich ihn ausgelacht
Manuel und ich verbrachten die Abende meist zusammen. Ab und zu ging er fort, da er auch Abwechslung wollte. Wie gerne ich mit ihm gegangen wäre. Ich wusste nicht, ob er sich an das Versprechen hält. Ich ging ja nicht mal zum Essen raus. Es wurde mir gebracht. Was ein Service.
Am heutigen Abend, kam Manuel pitschnass vom Essen zurück. Ich stellte gerade meinen leeren Teller auf den Nachttisch, als er die Tür öffnete und schnell wieder schloss. "Was ist denn mit dir passiert?", fragte ich lächelnd. "Mal aus dem Fenster geschaut? Es gießt wie aus Eimern und Claus hat mir einen Gehfehler gegeben, weswegen ich voll in eine Pfütze geklatscht bin." Während er erzählte, zog er sich aus. "Das hätte ich gern gesehen", kicherte ich. Das Bild, welches sich in meinem Kopf bildete, war zu lustig. Vermutlich hätte ich mich gar nicht mehr einbekommen, hätte ich das gesehen. "Das glaube ich dir auf's Wort." Manuel grinste und ging ins Bad. Die Tür schloss er. Gleich darauf hörte ich die Dusche rauschen.
Grinsend griff ich wieder nach dem Buch. Ich war fast fertig. Vermutlich müsste ich mir dann welche aus der Bibliothek holen. Oder holen lassen.
Als das Wasser ausging und kurze Zeit später die Tür aufging, kam Manuel, in einem Handtuch eingewickelt, zu mir. Er setzte sich auf meine Bettkante. "Wann darfst du wieder?", fragte er mit dem Blick auf meinen Fuß. "In drei Tagen muss ich zur Kontrolle. Tut aber schon nicht mehr weh. Ich denke, dass ich dann langsam wieder trainieren darf. Wenigstens das Schusstraining, wo man den Knöchel nicht ganz so belasten muss. Ausdauer und Schwimmen, keine Ahnung." Ich musste seufzen. Es störte mich.
Manuel nickte. "Wir können ja zusammen trainieren." Er legte ein schmutziges Grinsen auf die Lippen. "Zusammen?", raunte ich und fuhr mit meiner Hand seine nackte Brust entlang. Sein grinsen wurde breiter und er rutschte näher zu mir. Dabei beugte er sich über mich. Ich erkannte, wie sich der Knoten seines Tuches lockerte. Ich biss mir auf die Unterlippe. Die Lust in mir stieg sofort. Manuels lächeln wurde breiter, als er seinen Kopf über meinen hielt und meinen gierigen Blick erkannte. Dann beugte er sich weiter runter und küsste mich innig.
Wie von alleine, schlangen sich meine Arme um seinen Oberkörper. Ich wollte ihn dichter bei mir spüren.
Doch Manuel beendete den Kuss. "Ich verdrehe mich", grinste er auf mich herab. "Setz dich anders", entgegnete ich nur. Er schnaubte belustigt, richtete sich auf und schwang sich auf mich. Nun saß er Nackt auf meinem Schritt. Das Handtuch war bei der Bewegung aufgegangen. "Besser?", raunte er und fuhr mit den Händen unter mein Shirt, hoch zu meiner Brust. Ich nickte und griff an seinen Nacken, um ihn zu mir runter zu beugen. Ich wollte seine Lippen weiter auf meinen spüren.
Während wir uns küssten, wanderten meine Hände weiter runter. Manuel war nackt. Der Gedanke daran, erregte mich noch viel mehr. Ich hatte nur einen kurzen Blick auf seinen Penis gewagt, doch dieser Blick hatte gereicht um zu sehen, dass er genauso gierig auf mich war, wie ich auf ihn.
Zärtlich strich ich über seinen Hintern, wo ich mittlerweile angekommen war. Seine Haut war weich und warm. Dieser Hintern, der mir gehörte. Der provozierende Pfirsich, der mich provozieren durfte und ich es nicht mehr verstecken musste.
Ich löste meine linke Hand von seinem Hintern und ging nach vorne. Ich fuhr zwischen unsere Bäuche. Mein Herz wurde immer schneller. Ich war nervös. Soweit war ich noch nie gegangen. Ich spürte mit meinen Fingerspitzen seinen Penis. Zeitgleich merkte ich, wie Manuel anfing zu lächeln. Als ich seinen Penis umgriff, stoppte er denn Kuss und schnaufte erregt auf. Mit leuchtendem Blick sah er mich an. Er war steif.
"Ich will dich", keuchte ich. Der Kuss raubte mir den Atem. Die allgemeine Situation brachte mich um den Verstand. Und Manuel ebenso. Er grinste, beugte sich wieder runter und küsste meinen Hals. Ich begann damit, ihm einen runterzuholen. Die Gedanken, dass ich was falsch machen könnte, verdrängte ich so gut es ging.
Manuel rutschte weiter runter, sodass er mich entkleiden konnte. Würde er gleich das tun, was er schon mal getan hatte? Würden wir weiter gehen?
Tatsächlich fing er erstmal damit an, mich so zu beglücken, wie ich es bei ihm getan hatte.
Meine Gedanken kreisten aber nur um das Wort "mehr". Ich wollte mehr als nur das. Also setzte ich mich auf und küsste ihn. Ich stieß ihn sachte nach hinten. Wollte ich oben sein? Wollte er es? Doch diese Entscheidung nahm er mir ab. Als wir dort lagen, drehte er uns so, dass ich unter ihm, auf dem Bauch, lag.
Er fing an, meinen Hintern zu küssen und strich mit dem Finger über meinen Eingang. Ich war furchtbar nervös und Zeitgleich so erregt, dass ich es kaum noch abwarten konnte, bis er endlich anfing. Dann spürte ich einen Finger, der in mich eindrang. Sofort entfloh mir ein unkontrollierbares Geräusch. Manuel beugte sich leicht zu mir runter. Ich spürte seine Erregung, welche meine Haut streifte. Ein zweiter und dritter Finger drang in mich. "Gefällt dir das?", keuchte er mir ins Ohr. Seine Bewegungen wurden immer schneller. Ich krallte mich ins Laken. Es gefiel mir durchaus. "Ja", antwortete ich stöhnend. Dann richtete er sich wieder auf. Seine Hände lagen an meiner Taille. Fest hielt er mich. Dann zog er mich hoch, sodass er sich perfekt hinter mich platzieren konnte. Es war soweit. Mein erstes Mal. Ich spürte seinen Penis. Er strich mit ihm über meinen Eingang, drang sachte in mich ein. Nur etwas. Immer und immer wieder. Mit jedem Mal etwas tiefer, bis er seine volle Länge in mich versenkte.
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Beyond/Kürbistumor
FanfictionVier Distrikte. Alle sind unterschiedlich. Jeder Mensch, nach Vollendung des Achtzehnten Lebensjahres, wird zur Bestimmung geschickt. Man wird in eines der Distrikte gewählt. Wenn man Glück hat, bleibt man in dem Distrikt, in dem man geboren wurde...
