Kapitel Drei

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Hey! Ich bin wieder aus dem Urlaub zurück und ich habe ein neues Update:) Ich hoffe es gefällt euch!

An der Seite ist ein Bild von Jace als Channing Tatum;) Viel Spaß beim Lesen und danke, dass ihr der Geschichte eine Chance gebt!!:)))

Kapitel Drei



We met for a reason. Eiher it's a blessing or a lesson.

Unknown

„Dude, das kannst du nicht machen!“ hörte ich eine aufgebrachte Stimme rufen. Ich brauchte ein paar Sekunden um ganz wach zu werden, bis ich wusste, dass es Kaysons war.

„Du weißt ganz genau, dass ich heute zu meinen Eltern fahren muss! Es ist kein Weltuntergang auf Lucy aufzupassen.“ entgegnete Jace frustriert.

„Okay.“ murmelte Kayson dann nach kurzem Schweigen.

„Du musst einfach nur gucken, dass sie genug isst, woran ich nicht zweifle,“ Ich wusste genau, dass Jace jetzt grinste. „Und, du musst ihren Verband wechseln.“

Jetzt nickte Kayson bestimmt und nach den paar Minuten, die ich fürs Aufstehen brauchte, hörte ich, wie die Haustür zufiel. Langsam begann ich auf meine Zimmertür zuzulaufen und zu meiner Erleichterung klappte es besser als gestern. Mein Bauch knurrte und ich hatte das Gefühl, dass ich noch nie so viel Hunger hatte, als gestern und heute. Vorsichtig machte ich dir Tür auf und ging in Richtung Küche. Ich war stolz auf mich, dass ich es ohne Festhalten an irgendwelchen Möbelstücken schaffte. Im Rahmen zur Küchentür blieb ich stehen und beobachtete wie Kayson eine Pfanne auf den Herd stellte und etwas Öl hinein tat. Danach griff er nach der Schüssel, die neben ihm stand und tat langsam etwas von dem Zeig in die Pfanne. Er konnte kochen?

Schließlich nahm er die Pfanne und drehte den Pfannkuchen geschickt in der Luft. Perfekt landete er danach wieder in der Pfanne.

„Wie lange willst du noch da stehen und mich beobachten?“ Seine Stimme ließ mich aufschrecken.

„Woher wusstest du, dass ich da stehe?“ fragte ich ihn neugierig. Langsam setzte ich mich auf einen der Stühle und starrte seinen muskulösen Rücken an.

„Nicht ich. Belle.“ sagte er nur. Erstaunt sah ich zu Belle neben mir, die mich mit ihren treuen, braunen Augen anschaute. Lächelnd begann ich sie zu streicheln und sie seufzte zufrieden. Ein paar Minuten später drehte sich Kayson mit einem Teller Pfannkuchen zu mir um und stellte sie auf den Tisch. Danach tat er das gleiche mit Besteck und zwei weiteren Tellern und setzte sich gegenüber von mir hin, ohne mich anzusehen. Ohne ein weiteres Wort begann er zu essen und ich tat es ihm kurz darauf nach. Die Pfannkuchen schmeckten fantastisch, es waren die besten Blaubeer-Pfannkuchen die ich jemals gegessen hatte. Sogar unsere Köchin zu Hause konnte nicht solche guten backen. Da ich irgendwann nicht mehr das Schweigen zwischen uns aushielt, wagte ich es eine Frage zu stellen.

„Wo hast du Belle gefunden?“ Gespannt wartete ich auf eine Antwort von ihm. Langsam hob er seinen Kopf von seinem Essen und sah mich mit einem unlesbarem Gesicht an.

„Kannst du nicht einfach leise sein?“ fuhr er mich an und ich zuckte erschrocken zurück. War das eine falsche Frage gewesen oder war er einfach nur genervt von mir?

„Entschuldigung, dass ich überhaupt da bin.“ erwiderte ich schnippisch und starrte demonstrativ auf den Pfannkuchen auf meinem Teller. Eigentlich war es nicht meine Art so unhöflich zu reagieren, aber ich konnte die Traurigkeit, die sich in mir aufbaute, einfach nicht ignorieren. Sollte es mir nicht eigentlich egal sein was er von mir dachte? Immerhin kannte ich ihn sowieso nicht. Appetitlos schob ich das letzte Stückchen Pfannkuchen in meinem Teller herum und hoffte mehr denn je, dass ich bald wieder nach Hause konnte.

Und auf einmal warst du da . . .Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt