Kapitel Siebenundzwanzig

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Neues Kapitel für euch!! Ich hoffe ihr freut euch:)

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Kapitel Siebenundzwanzig


Anger is a feeling that makes your mouth work faster than your mind.                                                              - Evan Esar

Eine Stunde später liefen Kayson und ich Hand in Hand durch die Innenstadt von Sydney. Überall waren kleine Stände aufgebaut, an denen man Glühwein, Kinderpunsch oder Süßigkeiten kaufen konnte. Hätte ich es nicht besser gewusst, hätte man meinen können es wäre bald Weihnachten.

„Komm, wir trinken etwas.“ Kayson nickte in Richtung eines Glühweinstandes.

„Okay.“ stimmte ich zu und stellte mich zusammen mit ihm in der Reihe an. Nachdem wir endlich unsere heißen Getränke hatten, setzten wir uns auf eine Bank vor der Kirche und tranken unseren Punsch. Es war wunderschön hier. Der komplette Platz war zugeschneit, Dächer und Bäume waren weiß und alles duftete nach Gebäck und Lebkuchen. Manchmal fand ich es etwas schade, dass Weihnachten in Australien im Sommer war. Früher war ich nichts anderes gewohnt gewesen, aber jetzt da ich so lange in Amerika gelebt hatte, war es nicht mehr so selbstverständlich.

„Was denkst du gerade?“ fragte Kayson auf einmal neugierig, worauf ich meinen Kopf in seine Richtung drehte.

„Na ja, dass es jetzt gut Weihnachten sein könnte.“ lachte ich und lehnte meinen Kopf an seine Schulter.

„Weihnachten im Winter? Ich meine, klar, das ist fast überall so, aber trotzdem könnte ich mir das nie vorstellen.“ sagte er und trank einen Schluck von seinem Glühwein.

„Ja, ich weiß. Was meinst du wie ungewohnt es für mich war, als ich in Kalifornien das erste mal Weihnachten gefeiert habe und der Weihnachtsmann nicht mit dem Surfboard kam.“ meinte ich.

„Kann ich mir gut vorstellen.“ lächelte er und schaute mich an. Ein angenehmes, warmes Gefühl machte sich in meinem Körper breit und bevor ich es wusste, hatte sich auf meinen Lippen schon ein Lächeln gebildet.

„Komm, wir holen uns noch etwas zu essen.“ schlug er dann vor und zog mich vorsichtig auf meine Beine.

„Einen Crêpe?“ fragte ich unauffällig, während ich zu dem Stand linste, der sie buk.

„Einen Crêpe?“ wiederholte er mit hochgezogener Augenbraue, während ein grinsen seine Lippen umspielte.

„Ja?“ nickte ich und biss mir auf meine Lippe.

„Kann es sein, dass du diese Dinger liebst?“ fragte er wie beifällig und nahm meine Hand in seine.

„Vielleicht.“ lächelte ich.

„Interessant.“ schmunzelte er und drückte mir einen Kuss auf die Wange. „Ich kauf' dir einen.“

Und auf einmal warst du da . . .Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt