Jeanette
Als ich kurz tief ein und aus geatmet habe, schließe ich die Haustür von Mats und Cathy auf. Bei meiner übereilten Flucht, habe ich meine ganzen Trainingssachen vergessen. Fast lautlos schließe ich die Tür hinter mir und schleiche zu der Treppe. Aufatmend das mich noch keiner der beiden entdeckt hat setze ich einen Fuß auf die erste Treppen Stufe und hoffe weiterhin das ich unentdeckt bleibe. Leidet soll das bei der letzten Stufe nicht so sein, denn als ich drauf trete fängt sie an zu knarren.
"So ein mist!" Fluche ich leise und gehe eben auf schnellsten Weg in mein Zimmer,direkt zum Kleiderschrank und nehme meine Trainingskleidung heraus. Schnell stopfe ich alles in die Trainingstasche.
Als ich wieder unten ankomme werde ich sanft an der Hand aufgehalten und herum gewirbelt. "Kleine lass uns bitte reden." Ich schaue zu Mats der mich bittend ansieht. Trotz alle dem bin ich ihnen dankbar was sie für mich alles für mich gemacht haben aber das gestern war zu viel. Für ihren und mein Gemüt.
"Ich bin euch dankbar für alles was ihr je für mich gemacht habt aber, dass gestern." Ich schüttle den Kopf um meine Gedanken zu ordnen. "Es war für euch und für mich zu viel." Ich entziehe ihn meinen Arm und merke das er mich gewähren lässt. Im Augenblick sehe ich meinen Erzeuger kommen, welcher relativ scheiße aussieht. "Es ist besser wenn ich auf eigenen Beinen stehe." Ich drehe mich zu meinen Vater, welche stillschweigend alles hier beobachtet.
Mats schaut mich traurig an und weiß bestimmt schon worauf ich möchte. Denn er schüttelt stark den Kopf. "Mats, es ist besser so, ich möchte mich angekommen fühlen, ein Stück Heimat haben." Ich schaue zu Marco der glasige Augen bekommt. "Wenn wir ehrlich sind habe ich dieses Gefühl von Zuhause nie wirklich gehabt. Lasst mich einfach gehen." Damit gehe ich rasch aus der Tür und direkt weiter zum Trainingsplatz.
Als das anstrengende Aufbautraining endlich vorbei war, lasse ich mich einfach auf dem Rasen fallen und stöhne einfach frustriert auf. Warum kann und darf ich mich nirgends Zuhause fühlen? "Jeanette!" Ich drehe mich um und schaue zu meinen Trainer, welcher mich mitfühlend betrachtet. "Geh unter die Dusche!" Nickend verabschiede ich mich von ihn und ziehe mir in der Kabine einfach nur andere Schuhe an und verlasse das Gelände.
Als ich am Hotel ankomme, steige ich direkt in den Aufzug zu der Etage wo sich das Zimmer befindet. "Wieder da!" Sage ich nur und gehe direkt ins kleine Bad durch. Seufzend stelle ich das Wasser an und stelle mich unter die Dusche, als ich mich ausgezogen habe.
Ich setze mich einfach in die Dusche und lehne mich an die kalte Duschwand. Durch die Kälte überkommt mir eine unangenehme Gänsehaut über meinen ganzen Körper. Ich schließe die Augen und mir überkommt eine Erinnerung.
FLASHBACK
"Wir sind wieder Zuhause Prinzessin!" Kommt die liebevolle Stimme meines Vaters, während ich unter der Dusche sitze und nachdenke.
Mein Vater wird total sauer werden, weil ich wegen meines Hobbys die Schule vernachlässigt und eine total schlechte Note bekommen habe. Deswegen reagiere ich auf Papa sein gerufe nicht, sondern bleibe einfach sitzen. "Prinzessin?" Ich zucke zusammen als es auch noch an der Tür klopft.
"Komm bitte aus der Dusche, Mama und ich haben deinen Test gefunden. Es ist überhaupt nicht schlimm." Seufzend stelle ich das Wasser an und gehe nach dem anziehen sofort runter und setze mich mit einem gesenkten Kopf zu Papa.
"Wir werden dir dein Fußball nicht verbieten, ich war selbst mal jung aber du musst mehr lernen, jeder bekommt mal eine schlechte Note. Also Kopf hoch sonst rutscht meiner Prinzessin noch die Krone runter." Damit zieht er mich in seine Arme.
FLASHBACK ENDE
Frustriert stöhne ich leise auf und lehne meinen Kopf auch an die Wand. Es ist einfach alles nicht normal. Mein Vater wollte mich nicht mehr haben. Mats erst recht nicht, er wollte mich noch nie. Leise schluchze ich auf und schon klopft es an der Tür. "Alles gut!" Fragt Sebastian. "Ja!" Krächzte ich nur und stehe langsam an um mich fertig zu machen.
"Wie war dein Training?" Fragt er dann, während ich mich zu ihm setze. "Passt schon!" Sage ich nur und schaue aus dem Fenster.
Plötzlich klopft es an der Tür, doch ich reagiere erst gar nicht. Ist eh nur der Zimmerservice.
"Ich lass euch alleine!" Wieso darf ich mich nirgends Zuhause fühlen? Wütend wische ich mir die Tränen von der Wange, welche schon seit ich sitze laufen. Vielleicht habe ich genau das Leben verdient, wie ich es jetzt gerade Lebe. In einen Hotelzimmer einee 3 Sterne Hotels, mitten im München.
Unerwartet werde ich in ein paar Arme gezogen, welche mich unter meinen Protest an einen Körper drücken. "Kleines!" Haucht Mats und ich zucke zusammen.
"Lasst mich einfach alle in Ruhe!" Brülle ich nur und drücke mich von seinem Körper weg. "Nein, als ob ich meine Ziehtochter einfach ziehen lassen würde." Wieder schluchze ich auf und schaue einfach weg. "Woher wusstest du das wir hier sind?" Meine stimmt klingt rau und angeschlagen von dem blöden geweine.
"Hab dich zum Trainingsgelände bis hier her verfolgt." Verstört sehe ich ihn an. Das macht wirklich nur er und kein anderer. Wie man sieht nicht mal mein Erzeuger.
"Wieso könnt ihr mich nicht in Ruhe lassen?" Frage ich leise und schaue ihn an. "Ich lasse dich nicht ziehen. Die Verantwortung über dich habe ich." Spricht er und ich verdrehe die Augen. "Die habe ich für mich selbst und kein anderer der mich auch nie haben wollte." Rege ich mich auf. Mit einen Satz stehe ich von meinem Platz auf und gehe weiter weg. "Renn nicht einfach weg vor allem." Ich lache auf und sehe ihn an. "Wieso sollte ich denn bitteschön nicht? Soll ich da bleiben bei Leuten die mich in der Not aufgenommen haben, obwohl sie es nicht wollten?" Ich schluchze einfach auf.
"So sollte es nie rüber kommen." Fängt er an sich zu verteidigen, aber sofort falle ich ihn in sein Wort. "Wie dann? Sag es mir wie? Aus Mitleid? Aus Pflicht?" Brülle ich und sehe ihn dabei scharf an. "Wolltest du mich auch nur zerbrechen sehen und es dann Marcos sagen, dass ihr es endlich geschafft habt?" Seine Augen werden zornig, aber das interessiert mich kein bisschen. Als ich wieder den Mund auf machen wollte stoppt mich Mats zornig.
"Höre endlich auf mit der scheiße Fräulein." Ich sehe ihn an. "Ich wollte es weil du meine Patentochter bist, ich wollte es weil ich dich liebe." Ich lache verächtlich auf. "Niemand liebt mich Mats!" Stelle ich klar und drehe mich zum Fenster. Paparazzi stehen vor dem Eingang na super. Mats holt in die Realität zurück, in welche ich dachte dass, das Gespräch beendet wäre.
"Verdammt Jeannette! Ich Liebe Dich wie mein eigenes Kind und wollte nur das es dir besser geht. Das es dir bei uns besser geht du ein Zuhause hast."
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Nothing is as stable as Changes!
FanfictionJeanette Reus ist 16 Jahre und ist die Tochter von Marco Reus und Scarlett Gartmann. Als Marco heraus fand das seine Tochter Bayern Fan anstatt Dortmund Fan ist, schickt er sie kurzerhand zu ihren Patenonkel Mats Hummels. Als es so war sind bis jet...
