<Mary>
Ich konnte mich wirklich glücklich schätzen, einen Freund wie Luke gefunden zu haben. Aber es schadet doch bestimmt nicht einfach mal zu schauen ob der Code der richtige ist. Ich gab den Code ein und die Tür sprang auf. "Ach du scheiße", flüsterte ich, "der Code hat tatsächlich funktioniert, da kann ich doch schon vorarbeiten und schauen, ob jemand hier ist. Ich kann ja immer in der Nähe der Tür bleiben falls Luke kommt." Mit den Worten setzte ich einen Schritt nach den anderen in die Finsternis. Ich sollte meine Waffe vielleicht doch zur Hand nehmen, rief ich mir ins Gedächtnis. Ich griff zu meinem Gürtel, doch fand keine Waffe mehr an ihrer Stelle. So langsam geriet ich in Panik. Ich vergesse meine Waffe nie. Wo ist sie? Oh bitte lass Luke gleich kommen, betete ich, als ich durch das schwache Licht eine Tür fand , die sich öffnen ließ, darin waren unzählige Monitore, die jeden Winkel überwachten. "Sie haben mich kommen sehen...", flüsterte ich. Sie wussten ich war da, sie wussten ich war alleine, ich musste hier raus. Ich wollte gerade umdrehen, als die Tür draußen zufiel. "nein...", flüsterte ich und rannte zur Tür "bitte geh auf...", betete ich, doch die Tür blieb zu. Auf einmal klingelte mein Handy, ich ging erschrocken ran "L-Luke?", hauchte ich. "Mary?! Wo bist du? Ich bin gleich da aber sehe dein Auto nicht." "das habe ich woanders geparkt, aber die Tür ist zu... sie sind hier, sie sind alle hier...du musst die Leitung verständigen..." "Alles klar Mary, ich rufe sie an und komme dann sofort zu dir. Siehst du noch irgendwo anders ein Licht?" "Nein..., alles ist dunkel" "ganz ruhig, bleib einfach da, ich komme gleich" "o-ok", antwortete ich zitternd und bewegte mich keinen Millimeter. Gleich wird er kommen.. alles ist gut, machte ich mir selber Mut.
Ich stand einfach da und wartete auf Luke. Auf einmal hörte ich Geräusche hinter mir. "Hallo?", rief ich, bekam jedoch keine Antwort "Ich warne euch, ich bin bewaffnet", improvisierte ich. "Bist du nicht, Süße", drang eine Stimme direkt neben mir. Ich kreischte auf aber sah niemanden. "Weißt du, Süße..", die Stimme war direkt vor mir. Ich ging ein paar Schritte zurück und stieß direkt an die Tür. "... man sollte aufpassen wem man vertraut..." Auf einmal spürte ich wie mir etwas zu schnell, als das ich hätte reagieren können, in den Arm gespritzt wurde und mir wurde schlecht. Ich konnte mich nicht mehr wirklich auf den Beinen halten und lehnte mich an die Tür. Ich spürte wie ich auf den Boden sank und mir schwarz vor Augen wurde. Das letzte Bild was ich sah war Luke, der panisch die Tür öffnete und die Stimme des Unbekannten: "Willkommen bei den Bloody's Gangsters."
-------------------------------------- Zeitsprung-------------------------------------------------------
Ich hatte Kopfweh... ich lag einfach auf etwas weichem und wartete dass der Schwindel vorbeiging. Ich hatte das Versteck wirklich gefunden.... ich konnte es gar nicht fassen. Ich war hier mitten unter den Bloody's Gangsters. Es war so einfach... all die Zeit war es das Krankenhaus. Ich sah ein Wasserglas und eine Tablette neben dem Bett. Zuerst trank ich das Wasser. Ich müsste lebensmüde zu sein irgendeine Tablette bei so Wahnsinnigen zu schlucken, die mich einfach betäubt hatten. Es könnte sonst was für Gift oder Drogen sein.
Nachdem ich mich etwas erholt hatte, sah ich mich in dem Raum um. Es sah überhaupt nicht so aus wie in einem Krankenhaus. Die Wände waren farbig gestrichen und die Möbel schön lackiert. Auch waren keine medizinischen Geräte in dem Zimmer, was die Atmosphäre deutlich freundlicher machte. Ich wartete noch kurz, und als nichts passierte und ich wieder bei vollem Verstand war, stand ich auf, ging zur Tür und versuchte diese zu öffnen. Als beim herunterdrücken der Klinke die Tür aufsprang, lugte ich einmal um beide Ecken. Als niemand zu sehen war, ging ich durch den Gang, immer bedacht kein lautes Geräusch von mir zu geben. Okay Mary... einfach irgendwie hier raus kommen, das kann ja nicht so schwer sein. Und wo waren die anderen? Luke hatte doch die anderen informiert? Da fiel mir Luke ein. Was hatten sie mit ihm gemacht? Wo war er? Vielleicht lag er auch irgendwo und sie hatten ihn betäubt. Oder noch schlimmer? Darüber wollte ich mir erst Mal nicht so viele Gedanken machen, also ging ich einfach den menschenleeren Gang entlang.
Vor mir lag ein riesiges Fenster, woran ich erkannte, dass ich im ersten Stock sein musste. Also erstmal Treppe finden und dann raus in die Freiheit. Nach etwas umherstreifen fand ich eine Treppe die hinunter führte. Ich ging sie leise hinunter und sah durch ein Fenster wie viele Autos auf das Gelände fuhren. "Fuck...", fluchte ich. Ich muss den Weg rausnehmen. Außer ich finde rechtzeitig den Fluchtausgang und das ist unmöglich in der Zeit, bis die reinkommen. Doch die Entscheidung wurde mir von einer 3. Möglichkeit abgenommen, da ich am Ende des Ganges Luke gehen sah. "LUKE!", rief ich und rannte auf ihn zu. Er sah mich erschrocken an "Mary?! Wie bist du hierhergekommen?" "haben sie dir wehgetan? Bist du verletzt? Komm Luke, wir müssen fliehen. Der Chef müsste doch auch bald eintreffen". Er war still. "Mary... wir können nicht gehen", fing er an. Ich sah ihn verwundert an "Luke wir müssen los. Wir haben den Fall gelöst, also warum sollten wir es nicht können? Wir könnten es schaffen" "Nein, er kann dich nicht gehen lassen", war auf einmal direkt eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich ruckartig um und sah in zwei funkelnd grüne Augen. "Wo wir gerade bei dem Thema sind...", fuhr er mehr zu sich fort, "ALEC!", rief er laut, "könntest du mir sagen wo sich unsere Gefangene befindet?" "Na in ihrem Zimmer Thomas, da wo ich sie hingebracht habe". Der Mann nickte zu sich selbst "Dann erkläre mir doch mal warum sie gerade vor mir steht", fuhr er dann fort. Ich sah den Mann vor mir an. Er war jung, vielleicht gerade mal 30 bis 33, sowas in dem Dreh.
Ich sah Luke an, der allerdings nur auf den Boden sah. "Luke? Warum kannst du mich nicht gehen lassen?..." Luke wollte gerade ansetzen, da unterbrach der Mann namens Thomas ihn "Sonst wäre ja seine Mühe völlig umsonst gewesen dich hierher zu schaffen". Ich drehte mich ruckartig zu Luke um "Warte, WAS?!", schrie ich ihn an und wollte noch so viel mehr sagen, als mich die Dunkelheit umschloss. "Na endlich. Das Wasser hat die Wirkung wohl doch nicht verfehlt", hörte ich nur noch... ich war wohl doch nicht clever genug...
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Call me danger, babe (Deutsch)
RomansaEr hasst sie. Er kennt sie. Er weiß alles über sie. Er sieht sie. Er holt sie sich. Er verliebt sich in sie... Willkommen in dem ersten Teil der „Call me Reihe" :) Die junge Mary zieht mit 27 endlich von Zuhause aus, da sie von ihrer Arbeit nach New...
