Noch 16 Tage bis Weihnachten
F L O R E N C E
Ich wachte mit fürchterlichen Kopfschmerzen auf und wusste garnichts mehr vom gsstrigen Abend. Ich wollte wie gewohnt aus meinem Bett steigen, stieß allerdings gegen etwas Hartes und fluchte lauthals los. "Scheiße!"
Ich hörte wie eine Tüt geöffnet wurde und eine männliche Person leise lachte. Moment mal, eine männliche Person? Was geht hier eigentlich vor sich?
"Na? Auch endlich einmal ausgeschlafen?", fragte mich der junge Mann und ich traute meinen Ohren kaum.
"Was machst du in meinem Zimmer Luke?", fragte ich ihn völlig schockiert, was ihn allerdings wieder nur zum Lachen brachte.
"Du findest das also witzig ja?", fragte ich ihn sichtlich genervt.
"Ziemlich, jap."
"Und was genau ist daran so witzig?", zischte ich ihn ziemlich unfreundlich an, da mein Kopf gleich zu explodieren drohte.
"Das Witzige daran ist, dass ich nicht in deinem Zimmer bin, sondern du in meinem."
Oh. Seine Worte verschlugen mir die Sprache. Was um Himmels Willen machte ich ihn Luke's Zimmer und wie zum Teufel bin ich hierher gekommen?
"Gibs zu, du hast mir irgendwelche Drogen gegeben und mich dann entführt", sagte ich und hätte mir im nächsten Moment dafür gleich eine gescheuert.
"Kannst du dich etwas an nichts erinnern?", fragte er mich dann doch etwas überrascht.
Ich schüttelte meinen Kopf und er bat mich, mich zurück aufs Bett zu setzen, während er mir ein Aspirin holte.
Er überreichte mir ein Glas Wasser und eine Kopfschmerztablette, die ich in einem Schluck meine Speiseröhre runter befördert hatte.
"Wir waren gestern am Weihnachtsmarkt und du hast wohl etwas zu viel getrunken. Wo du wohnst wusste ich leider nicht und in deinem Zustand konnte ich dich unmöglich nach einer klaren Antwort bitten. Also sah es als das Beste, dich mit mir nach Hause zu nehmen, was ich dann auch tat und nun bist du hier", erklärte mir Luke.
Ich auf einem Weihnachtsmarkt? Ziemlich unglaubwürdig.
Ich bedankte mich bei Luke und entschuldigte mich vielmals bei ihm.
"Moment, wie spät ist es?", fragte ich plötzlich ziemlich panisch."Fast drei Uhr Nachmittags wieso?"
"Shit! Ich hab total verschlafen! Ich müsste längst auf der Arbeit sein!", rief ich total schockiert.
"Ganz ruhig, ich hab dort deiner Freundin einen Besuch abgestattet und dich krank gemeldet", sagte er ganz lässig.
"Du hast was? Oh mein Gott, du bist unmöglich Luke", seufzte ich und versuchte ihm auf die Schulter zu boxen, traf aber daneben.
"Und trotzdem liebst du mich", schmunzelte er.
"Träum weiter Hemmings."
Er lachte und verschwand wieder aus dem Raum. Toll, jetzt lässt er mich alleine hier zurück.
Kurze Zeit später waren meine Sorgen aber total unbegründet, da er wieder zurück kam und mit der Geruch von frischem Kaffee in die Nase stieg.
"Ich dachte du hast vielleicht etwas hunger", sagte er und ich konnte hören, wie er ein Tablett abstellte. Er nahm meine Hand und führte sie vorsichtig zum Tablett.
Ich spürte eine Tasse, in der sich vermutlich Kaffee befand, ein Hörnchen welches noch warm war und eine Dose in der sich möglicherweise Butter befand.
"Danke", flüsterte ich kaum hörbar, da so etwas noch nie jemand für mich getan hatte, nichtmal meine Mutter.
Ich nahm einen Schluck von dem Kaffee und fühlte, wie die warme Flüssigkeit sich ihren Weg hinunter in meinen Magen bahnte um dort eine wohlige Wärme zu verbreiten.
Danach nahm ich einen kräftigen Bissen von meinem Hörnchen. Die Schokolade die darin gefüllt war, verteilte sich auf meinem Kinn, da ich direkt hineingebissen hatte.
Plötzlich spürte ich Lukes Finger auf meiner Haut, wie er mir sanft die Schokolade wegstrich.
Ich war froh, dass ich in diesem Moment meine roten Wangen nicht sehen konnte, da sie vermutlich rot wie eine Tomate waren.
"Ich schätze ich muss langsam nach Hause, meine Eltern sterben sicher schon vor Sorge", sagte ich um die peinliche Stille zu überbrücken.
"Oh, dank deiner Freundin Sky ist es mir gelungen bei deiner Mutter anzurufen und ihr bescheid zu geben, dass du vermutlich bis morgen bei mir bleiben wirst. Also nur falls du das überhaupt möchtest."
Den letzten Satz fügte er schnell hinzu und ich konnte an seiner Stimme erkennen, dass er auch etwas verlegen war.
Gute Frage eigentlich. Wollte ich überhaupt hier bleiben oder wollte ich vielleicht doch lieber nach Hause in meine vertraute Umgebung?
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Ich hatte so schlechtes Gewissen, weil ich so lange nicht geupdated habe, dass ich das Kapitel hier im Informatikunterricht geschrieben habe.
Ich hoffe euch gefällts etwas und werde ab jetzt versuchen wieder schneller zu updaten.
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Greenlight ❆ l.h ✔
Hayran KurguWas tun, wenn du das grüne Licht nicht sehen kannst? Was wenn das Ticken nicht mehr zu hören ist und du ohne dieses Ticken verloren bist? "Kann ich dir helfen?" "Sag mir wenn das Licht grün ist." © hemmoxic | 2014 cover by -trilxgy