Twenty-One

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Noch 3 Tage bis Weihnachten

F L O R E N C E

Still schweigend saß ich nun auf der Rückbank eines Auto und wusste nicht was ich sagen sollte. Ich konnte nicht mal jemanden sehen, was in dieser Situation die Sache noch unangenehmer machte, da ich mir sicher war, dass die anderen Personen im Auto mich gerade genau unter die Lupe nahmen.

"Mom? Dad? Das ist Florence, meine Freundin", stellte mich Luke ihnen vor. Bei dem Wort Freundin machte mein Herz einen kurzen Aussetzter und überschlug sich einmal. Ich konnte mir immer noch nicht vorstellen, dass ausgerechnet ich so viel Glück hatte, ich meine er konnte so gut wie jede haben und doch hatte er sich für mich entschieden, dass Mädchen das blind war.

"Freut mich Sie kennen zu lernen Mr. und Mrs. Hemmings", sagte ich ziemlich schüchtern und fühlte wie Luke meine Hand in seine nahm. 

"Die Freude ist ganz auf unserer Seite und nenn uns doch bitte Liz und Andrew."

Mehr traute ich mich nicht mehr sagen, da ich Angst hatte etwas Falsches zu sagen. "Hast du Hunger?", fragte mich Lukes Mutter freundlicherweise, was ich aber dankbar ablehnte. Im Krankenhaus hatte ich zwar auch das Essen zurückgehen lassen, doch Luke hatte gestern für ausreichend Pizza und Schokolade gesorgt gehabt, die wir zu zweit locker verspeist hatten.

"Wir sind da", flüsterte Luke in mein Ohr. 

Moment mal, Luke wohnte doch garnicht hier oder? 

"Luke?", fragte ich ihn.

"Ja?", antwortete er mir sofort mit seiner sanften Stimme.

"Sagtest du nicht, dass du in Australien wohnst?", fragte ich ihn komplett verwundert.

"Ja, aber wir machen hier Ferien, ganz schön oft sogar, deswegen haben wir uns hier ein Ferienhaus gekauft."

Das alles machte Sinn und ich nickte ihm zu. Ich hörte wie sich drei Autotüren öffneten und ich spürte Lukes Hand, die er mir freundlicherweise entgegenstreckte und mir somit beim Aussteigen half. Solche alltäglichen Dinge könnte ich locker alleine bewältigen, doch wer würde denn schon darauf verzichten, wenn dir dein süßer Freund helfen will? Keiner, richtig, wieso sollte ich es dann?

Er führte mich an der Hand die drei Treppen hoch und ließ mich dann noch vor ihm eintreten.

Hinter uns schloss er die Tür wieder, was mich etwas verwunderte. 

"Und deine Eltern?", fragte ich neugierig, da ich nicht mitbekommen hätte, dass sie ebenfalls das Haus betreten haben.

"Die sind heute bei meinem Bruder eingeladen, der ebenfalls hier Ferien macht", antwortete er mir.

"Oh du hast einen Bruder?", lächelte ich. Ich hatte mir schon immer Geschwister gewünscht, jedoch verlief meine Geburt so komplikativ, dass meine Mutter nach mir keine Kinder mehr bekommen konnte.

"Zwei Brüder. Jack und Ben."

"Werde ich sie auch einmal kennenlernen?", fragte ich ihn, da ich mir nicht sicher war, ob er mir seine gesamte Familie überhaupt vorstellen wollte.

"Wenn du willst, klar", sagte er freundlich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. "Auf was hast du Lust?", fragte er mich dann und ich begann zu überlegen.

"Ich würd gern mal was von deiner Band erfahren", sagte ich dann, da es das erste war was mir in den Sinn kam.

"Na schön", lachte er und hob mich plötzlich hoch. "Was machst du denn?", fragte ich ihn etwas irritiert.

"Ich bring dich nach oben in mein Zimmer, da ich gerne mit meiner wunderschönen Freundin kuscheln würde, während ich ihr etwas aus meinem Leben erzähle."

"Deine Freundin kann aber auch laufen", sagte ich lachend zurück.

"Sie kann aber auch getragen werden", konterte Luke und bewegte sich bereits mit mir die Treppen nach oben in den ersten Stock.

Vorsichtig legte er mich auf ein ziemlich weiches Bett und ich tastete mich ab. Es war genau wie meines mit der einen Seite an die Wand gestellt, ich mochte das, so konnte ich während eines Alptraumes nicht aus dem Bett fallen.

"Bequem?", fragte mich Luke, da ich es mir bereits in der Ecke des Bettes gemütlich gemacht habe.

"Total bequem", antwortete ich grinsend und begann damit Polster in der Ecke aufzustappeln, an die ich mich dann dagegen lehnen konnte.

"Ist da vielleicht noch Platz für mich."

Ich grinste ihn an und hoch sofort die Decke ein Stück an, um ihm ein Zeichen zu geben, dass er zu mir unter die Decke kommen kann, was er dann auch tat.

Zusammen lagen wir eingekuschelt in der Ecke des Bettes und ich legte meinen Kopf sanft auf seine warme, sich regelmäßig senkende Brust.

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First Update today :)

Ein zweites wird heute vorraussichtlich noch folgen.

Möchte jemand vielleicht die Widmung haben?

Greenlight ❆ l.h ✔Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt