Doch ich werde in meinen Gedankengängen unterbrochen, von meinem Handy.
*Raf* steht auf dem Display und ich gehe ran.
„Jo John, ich muss sofort nach Wien ins Studio da gab es einen Rohrbruch und das komplette Studio steht anscheinend Unterwasser. Kannst du dich um Pringles kümmern. Ich weiß sonst nicht wohin mit ihr. Jaaa, ich weiß sie ist siebzehn und kann auch auf sich selber aufpassen, aber du kennst mich." das war mal ein Monolog. „Äh ich wollte doch morgen wieder nach Hamburg. Soll ich sie mitnehmen oder was?" mein letzter Satz war getränkt von äußerer Ironie, aber innerlich hoffe ich das er ja sagt. „Fuck. Bro... wenn es dir zu viele Umstände macht." ja, ich hatte ihn. „Kein Problem. Du bist mein Bruder. Ich nehme die kleine mit nach Hamburg und bring sie Sonntag wieder zurück." dass ich gerade vor Freude in die Luft springen kann, zeige ich ihm nicht. Ich halte meinen Ton eher neutral. „Danke, bist der beste, hast was gut bei mir. Das wichtigste ist nur, dass sie gesund und pünktlich am Montag wieder in der Schule sitzt." Ich lache und er auch, danach sagten wir tschüss und legen auf.
Jetzt habe ich sie ein ganzes Wochenende und kann herausfinden was das ist mit uns. Oder mit mir. Oder ob sie das auch fühlt.
Meine Hand wandert automatisch auf ihren Oberschenkel und so fahre ich direkt nach Hamburg. Ohne sie zu wecken.
Ich rase durch die Nacht über Autobahn und Landstraße, nur damit ich sie endlich in meinem Bett, in meinem Arm halten kann.
Nach zweieinhalb Stunden parke ich auf dem Parkplatz vor meiner Wohnung. Es ist kurz nach halb drei Uhr in der Nacht.
Ich überlege ob ich sie wecken soll, aber im Endeffekt trage ich sie kurzerhand in meine Wohnung und stelle fest wie leicht sie ist.
Ohne auch nur darüber nachzudenken lege ich dieses wunderschöne Mädchen in mein Bett.
Doch sie trägt noch eine kurze Hose und diesen Pulli. Ich meine der Pulli ist heiß, aber sie wird sonst schwitzen in der Nacht. Soll ich sie umziehen, oder nicht?
Gedacht getan, jetzt liegt sie in einem 187-Shirt von mir vor mir.
Ich entledige mich noch meiner Kleidung, bis auf die Unterhose und lege mich zu ihr.
Gerade will ich Annika an mich ziehen, da rückt sie sich von sich aus auf mich und umklammert mich, wie ein Äffchen. Meine Hände schlingen sich um ihren wohldefinierten Körper. Was macht dieses Mädchen mit mir? In nicht einmal 15 Stunden vom „Krassen Straßengangster" zum „Softie" mutiert. Wie? Mit diesen Gedanken erreiche ich nach ein paar Minuten, dann endlich das Land der Träume.
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Einmal krank! [Bonez MC FanFiction]
FanfictionSie hat ihre Eltern bei einem Terroranschlag verloren und wohnt jetzt bei dem Sohn ihrer Patentante. Der Sohn ihrer Patentante ist für sie, aber eher wie ein Bruder, den sie nie hatte. Er ist ein aufstrebender Rapper, konsumiert Drogen und scheut n...
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