Part 18

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"Habt ihr Annika gesehen sie ist nicht in der..." er sieht mich und sein Gesichtsausdruck wechselt von Besorgt zu Wütend "Bist du eigentlich komplett bescheuert mir nicht bescheid zu sagen. Wenn was mit dir passiert reißt Raf mir die Eier ab."

Schuldgefühle machen sich in mir breit, aber es gibt keinen Grund mich so anzuschreien. "Ja, ich hätte dir bescheid sagen sollen, aber ich habe es einfach vergesse. Alex wollte mich gerade zu dir fahren, aber du hast kein Recht mich so anzuschreien." obwohl ich innerlich koche, vor Wut, bin ich äußerlich die Ruhe selbst. John knickt zum erstaunen von allen Anwesenden ein und entschuldigt sich.

Ich verabschiede mich von allen und wir fahren in die Wohnung.
Im Auto haben wir ein klärendes Gespräch.

"Pass auf Annika, ja ich bin Vater und ich liebe meine Kleine über alles, sehe sie aber nur wenn Cleo keine Zeit für sie hat.

Mit Cleo ist es seit drei Jahren aus. Sie hat mich betrogen mit irgendeinem Anwalt mit dem sie zusammenarbeitet. Wir haben uns heftig gestritten. Dazu haben wir festgestellt dass das zwischen uns nie wirklich liebe war und dieses wissen verschärft die Situation zwischen ihr und mir nur. Sie ist mit diesem Hurensohn Johannes seit dem zusammen und er nimmt meine Stelle in Ty's Leben ein. Trotzdem nennt Ty ihn nicht Papa oder so, was mich mit Stolz erfüllt, denn sie weiß das ich ihr Vater bin und nicht er. Ich hätte es dir sagen sollen, aber wann?
Ich mag dich wirklich sehr und will dich nicht verlieren, aber wenn dir das alles zu viel ist musst du mir das sagen, denn Ty ist alles für mich." er schaut am ende kurz zu mir rüber. In seiner Stimme höre ich nur liebe, wenn er von Tyga spricht und hass, wenn er von Cleo oder Johannes spricht. Mein Magen macht einen Sato. Ich glaube nämlich nicht, dass er sich schon so einmal bei einer Frau (oder Mädchen) geöffnet hat. Doch eine Sache verschweigt er und ich weiß, dass es ihm auf der Zunge brennt.
Mit viel Gefühl lege ich meine Hand auf seinen Oberschenkel. "John, ich weiß, wenn du von Tyga redest ist alles voller liebe. Deine Augen und deine Stimme. Ich würde niemals wagen mich dazwischen zu drängen.

Natürlich war ich überfordert heute morgen, aber es ist nun mal so. Du hattest ein Leben lange bevor wir uns begegnet sind. Was im übrigen vorgestern war. Du bist mir keine Rechenschaft schuldig." er murmelt ein "Ich weiß, aber ich will" dies zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Und jetzt das sensible Thema:

"Ich weiß, dass du 15 Jahre älter bist und es sind viele Geburtstage, aber es ist mir egal. Ich gebe einen Scheiß darauf, denn wichtig ist nur das Gefühl, dass ich bei dir habe." Wir stehen an einer Ampel und ich nutze die Chance und schaue ihm dabei in die Augen. "Du bist einzigartig und dass finde ich so wunderbar bei dir." Ich nicke und wir schweigen. Es ist kein unangenehmes schweigen, jeder ist einfach in seine Gedanken vertieft.

Einmal krank! [Bonez MC FanFiction]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt