Die Ärztin ist Anfang sechzig und sieht sehr kompetent aus. "So, Frau Ragucci und Herr Moser. Sie sind minderjährig Frau Ragucci, sehe ich das richtig?" fragt sie "Ja, bin ich." antworte ich wahrheitsgemäß.
"Und dies ist Ihre erste Schwangerschaft?" Sie deutet auf Tyga, die auf Johns Schoß sitzt.
"Ja, es ist meine erste." sie nickt und notiert sich die ganzen Sachen "Okay, und Sie sind der Vater?" die Frage hat Sie clever gestellt. "Ja, er ist der Vater von unserem Kind." "Gut, dann legen Sie sich auf die Liege und machen ihren Bauch frei, bitte." befiehlt die ältere Dame, höfflich.
Jetzt liege ich hier, mein Shirt hochgezogen und es ist komisch.
"Gut, gleich wird es etwas kalt wenn ich das Gel auftrage." und schon trägt sie das kalte Gel auf.
"Tyga, du siehst gleich dein Geschwisterchen." flüstert ihr John ins Ohr "So wie die Kugelfrau?" dieses Kind ist unfassbar "Ja, so wie die Frau. So sieht Annika auch bald aus." sagt John in einem beruhigendem Ton. "Aber Nika ist doch viel hübscher." das Kind nimmt kein Blatt vor dem Mund. Frau Dr. Jakobsen muss schmunzeln "Nur der Bauch wächst. Sonst bleibt sie genau so wie sie jetzt aussieht." erklärt sie der vier Jährigen. "Ahhh und das wird auch rausgezaubert?" fragt Ty "Ja, genau. Da kommen Elfen und helfen Frau Ragucci das Baby rauszuholen." die Ärztin war eine gute Entscheidung, stellen John und ich mit einem Blick, den wir austauschen, fest. "Also Frau Ragucci und Herr Moser, Ihr Baby ist circa fünf Wochen alt. Das Geschlecht kann ich Ihnen in ungefähr drei bis fünf Wochen verraten, wenn sie mögen." Mir kommen die Tränen. "Wie groß ist er?" fragt Ty "Ähm ungefähr so..." sie zeigt es mit Daumen und Zeigefinger und deutet auf den Display "Schau, da ist das Baby, also dein kleines Geschwisterchen."
"Krümel." spricht Ty kurz. Und die Doktorin nickt. Diese Szene kann man nicht in Worte fassen. John greift nach meiner Hand. Es ist pures Glück was ich verspüre.
Sie erklärt uns noch ein paar Sachen, worauf ich achten soll und wir vereinbaren einen neuen Termin. Dazu gibt Sie mir noch eine Sportbefreiung mit, denn ich muss nach den Ferien noch in die Schule, zwar nur bis Dezember, denn dann müssen wir nur noch zur Prüfungsvorbereitung und die mache ich wahrscheinlich von Hamburg aus, da im März die Prüfungen sind.
Zu dritt gehen wir noch Essen. Da Tyga und ich Burger und Pommes wollen gehen wir ins Blockhouse, am Jungfernstieg und essen gemütlich eineinhalb Stunden, da wir um 16:00 Uhr wieder zuhause sein müssen, wegen der Möbel.
"Bist du jetzt meine Mama?"
"Nein, deine Mama ist immer noch Cleo. Warum?" stell ich die Gegenfrage. John ist kurz auf die Toilette gegangen, doch ich sehe im Augenwinkel wie er wieder kommt und gebe ihm ein Zeichen, dass er warten soll.
"Naja, bei dir fühl ich mich wohler und du bist mit Papa zusammen."
"Okay... Wie meinst du das?" versuche ich mehr aus ihr herauszuquetschen.
"mmmh... also Mama und Johannes schreien uns streiten immer und Mama meckert immer. Einmal durfte ich nicht mit Jenny spielen, weil ich meinen Teller nicht wegeräumt habe und sie schimpft ganz viel mit mir." sie macht eine Pause um ein Beispiel zu finden. "Einmal hatte ich in der Nacht durst. Ich bin runter gegangen und habe mir meine Tasse genommen und mir Milch eingegossen und getrunken. Das Glas habe ich dann auf den Tisch gestellt und am nächsten Morgen habe ich ärger bekommen, weil ich es nicht in das Waschbecken gestellt habe." nachvollziehbar. "Warum hast du es nicht in das Waschbecken gestellt?"
"Weil ich.. Ich komm da nicht hoch." meine äußerliche Reaktion ist gefasst, doch innerlich brodle ich. "Okay und hast du einen Wunsch?" während ich frage gebe ich John das Zeichen sich zu nähern. "Ja, ich will zu Papa" antwortet die Kleine. John hat alles Gehört, auch was Tyga davor erzählt hat, doch er ist so clever und geht nur auf den letzten Satz von ihr ein
"Wie du willst zu Papa?"
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Einmal krank! [Bonez MC FanFiction]
FanfictionSie hat ihre Eltern bei einem Terroranschlag verloren und wohnt jetzt bei dem Sohn ihrer Patentante. Der Sohn ihrer Patentante ist für sie, aber eher wie ein Bruder, den sie nie hatte. Er ist ein aufstrebender Rapper, konsumiert Drogen und scheut n...
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