Sollte ich es ihm sagen? Ich schüttelte dann doch den Kopf.
,,Thomas, darf ich bitte gehen?", fragte ich. ,,Kleo, du bist die ganze Zeit so nervös und tust so, als würde jetzt etwas ganz schlimmes passieren, aber na gut, du darfst gehen, wenn du mir sagst, was los ist." Ich seufzte. ,,Ich schulde dir gar nichts." ,,Wenn du willst, dass ich Ashley nichts von unserem Treffen erzähle, setzt du dich jetzt hin und erzählst es mir."
Bluffte er?
,,Drohst du mir?", fragte ich und er grinste. ,,Kann sein." ,,Na gut, aber ich weiss jetzt schon, dass du mich nicht verstehen wirst.", fing ich an. ,,Mach es einfach. Erklär es mir.", sagte er ungeduldig. ,,Meine Eltern sind sehr streng und erlauben es mir nicht mit Jungs auszugehen. Ich habe eine grosse Petzschwester und ich arbeite, um die Schulden meines Vaters zurückzuzahlen. Mein Vater sauft jeden Tag und kommt betrunken nach Hause. Meinem Bruder versuche ich das Leben so schön wie möglich zu gestalten, damit er nichts davon mitbekommt. Ashleys Eltern sind mit meinen befreundet. Würde es sie wissen, dass ich hier bin, dann würden es ihre Eltern meinen Eltern sagen. Ja und dann, dann bin ich tot.", erklärte ich. ,,Findest du mich jetzt irre? Kann ich gehen?"
Thomas pov.
Irgendwie war Kleo schon süss. Auch wenn ich sie eigentlich nur ausnutzen wollte, würde das nun nicht gehen. Sie hatte wohl wirklich Panik erwischt zu werden.
,,Nein, finde ich nicht. Wieso gehst du nicht einfach von zu Hause weg?", fragte ich. ,,Ich habe wirklich andere Sorgen, als mit dir über meine Probleme zu sprechen. Du wolltest sie wissen, nun weisst du sie." ,,Kann es auch sein, dass ich der erste Junge bin, mit dem du dich triffst?" Sie schaute mich vorhin an, doch wendete dann den blick von mir ab. ,,Ja.", antwortete sie. ,,Schon klar, wenn du zu allen Jungs so bist.", lachte ich und hoffte, dass sie als Spass verstand. ,,Muss ja so sein.", sagte sie. ,,Lust auf Eis?", fragte ich und sie schaute mich verwirrt an. ,,Ich hole was, bitte bleib.", sagte ich.
In der Küche rief ich Dylan an.
-,,Ja hallo?"
,,Dylan, sie hatte noch nie einen Freund."
-,,Ja und?"
,,So gemein kann ich auch nicht sein. Sie mag mich auch nicht so besonders."
-,,Thomas! Was ist los mit dir? Los, geh und lass deinen Charme an ihr aus."
,,Okay okay du hast recht. Ich mache es nach Plan. Ich gehe jetzt dort hin und nutze sie aus. Ashley soll es bereuen."
Ich kehrte mich zur Tür um. Scheisse! Kleo stand dort und bekam wohl alles mit.
Kleo pov.
So ein Idiot! Ich wusste, ich hätte mich nicht auf ihn einlassen sollen!
Gerade wollte ich gehen, als mich Thomas am Arm packte. ,,Hör zu. Es war nicht so gemeint. Ich wollte nicht..." ,,Lass es Thomas. Ich verstehe schon. Ich Idiot glaube noch, du wärst was besonderes, aber wenn du mit Ashley zusammen warst, kann nicht viel in deinem Hirn sein!"
,,Ich mag dich wirklich. Das was ich zu Dylan sage, meine ich nicht so. Was soll ich tun? Es ist nun mein Ruf. Er soll doch glauben was er will. Tu nicht so als wärst du uninteressiert. Du magst mich genau so sehr wie ich dich. Die Worte die ich dir vorhin gesagt hatte, meinte ich ernst. Du lehnst mich ab, obwohl ich der beliebteste Junge bin. Genau das mag ich an dir! Von mir aus soll niemand von uns erfahren. Ich will nur mal jemanden für mich, wissen wie es ist wirklich verliebt zu sein."
,,Du redest von verliebt, obwohl du mich gar nicht kennst.", sagte ich. ,,Ich verabscheue so Leute wie dich. Bekommt alles in den Arsch geschoben und müsst nichts dafür tun."
Thomas kam mir in diesem Moment näher. So nah wie noch nie ein Junge zuvor an mir rankam.
Ich war wie hypnotisiert. ,,Tust du das?", flüsterte er in meinem Ohr und kam nun zu meinem Gesicht und küsste mich. Seine weichen Lippen waren nun auf meine.
Es war mein erster Kuss. Nun wusste ich, was Selena mit Funken meinte. Es war perfekt, wäre ich nur nicht so fixiert wäre ihm eine Reinzuhauen.
Ich löste mich trotzdem von ihm. ,,Ich geh jetzt.", sagte ich. ,,Bleib bitte.", sagte er und nahm meine Hand. Ich schüttelte den Kopf und riss die Hand von seinem Griff. ,,Du bist einfach ein Arschloch.", sagte ich und machte die Tür auf und ging.
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Broken (Thomas Sangster ff)
FanfictionBuch 1 von 2 Buch 2 Give me love Sie hatte noch nie einen Freund, dass aber nicht ohne Grund. Ihre Eltern sind sehr streng. Ihr Vater ist arbeitslos und ihre Mutter überfordert. Sie selbst arbeitet Samstags und an einem freien Nachmittag, um Geld...
