Sherlocks POV
Am Schwimmbad angekommen bezahlte ich das Taxi, bevor ich heraussprang und in dieses hinein rannte.
Es war schon seit längerem verlassen und nachdem, was man dich erzählt, ist noch immer das Wasser in den Becken drinnen.
Drinnen angekommen fing ich an wie ein verrückter alles abzusuchen. Wo haben sie John bloß versteckt? Er war nirgends zu finden.
"Da sind Sie ja endlich Mr Holmes, ich dachte schon, Sie kreuzen nie auf", hörte ich plötzlich eine altbekannte Stimme hinter mir sagen.
Sie jagte mir augenblicklich eine Gänsehaut über den ganzen Körper.
"Moriarty", flüsterte ich und drehte mich um. Ich sah meinem Erzfeind in die dunklen, kalten Augen. Sie waren ganz anderst als die von John.
Johns Augen waren dunkelblau (i dont know welche Augenfarbe er genau hat) und strahlten immer so eine besondere Wärme aus.
"Wo ist John"?, fragte ich in einer versucht ruhigen Stimme.
"Dein kleines Haustier? Na dann kommen Sie mal mit", sagte er und deutete mir mit einer kleinen Handbewegung, ich solle ihm folgen.
Missmutig stapfte ich hinter ihm her.
Nach wenigen Minuten kamen wir bei einem ziemlich großen, ziemlich tiefen Becken an.
Es war ungefähr 5 Meter tief und etwas größer als ein normales Schwimmbecken. Aber wo war John?
Doch nicht etwa unter Wasser?
"Wo ist John jetzt"?, fragte ich Moriarty voller Ungeduld. "Sabastian!! Brink Sherlocks Haustier hier her", schrie er dann.
Es kam ein muskulöser Mann mit blonden Haaren um die Ecke. So wie es aussieht war das Moriartys Liebhaber an den leichten lila Flecken an seinem Hals zu urteilen.
Mit ihm zerrte er einen wütenden John der sich versuchte los zu reisen. Doch dieser Sebastian war stärker.
Als ich John sah wollte ich sofort zu ihm rennen. Doch da mein Erzfeind mit einer Pistole auf ihn zielte unterließ ich dies lieber.
"Gut, jetzt lassen Sie John bitte gehen", sagte ich. Doch Moriarty grinste nur hämisch und fing dann an zu lachen.
"Warum sollte ich mein lieber? Es wird doch gerade jetzt erst lustig".
Sebastian schob John nahe an den Beckenrand. Mit einem mal änderte sich der Gesichtsausdruck von John. Von wütend, zu panischer Angst.
Was hatte er denn? Es ist doch nur Wasser?
"Sagen sie auf Wiedersehen zu John", sagte Moriarty diabolisch und schubste John ins Wasser.
"JOHN", schrie ich und sprang ihm hinterher.
Ich konnte von weitem nurnoch erkennen wie mein bester Freund nach Luft schnappen und immer mehr Wasser schlucken, immer tiefer sank und schlussendlich am Boden des Schwimmbecken liegen blieb.
Komplett bewusstlos lag er da und jagte mir einen eiskalten Schauer über den Rücken.
Ich muss ihn retten! Was würde ich ohne meinen Blogger tun?
Ich schaffte es am Ende doch ganz nach unten zu John, obwohl der Druck unter Wasser fast meine Ohren sprengte.
Ich konnte gerade noch Johns Hand erreichen bevor er am Boden aufschlug.
Mit John fest im Arm tauchte ich wieder auf, hiefte uns aus dem Becken und legte ihn vorsichtig auf dem Boden ab.
Auch ich schnappte nach Luft. Ich war es nicht gewohnt so lange unter Wasser zu sein. Aber wer ist das schon?
"John? John kannst du mich hören"?, fragte ich erst leise doch zum Ende Bin, wurde ich immer lauter. Ich fing an ihn heftig an den Schultern zu rütteln.
Doch nichts tat sich.
Er kann doch nicht....oh Gott bitte sag das das nicht wahr ist!
Sofort fing ich mit der Wiederbelebung an. John hatte mir sie damals beigebracht. Eigentlich empfinde ich so etwas ja als unnötig, doch jetzt war es sehr nützlich.
Aber den kam der part mit dem Mund zu Mund beatmen. Was ist wenn John aufwacht und denkt das ich ihn küssen will?
Ach Scheiß drauf! Ich will ja nicht das er hier stirbt.
Also legte ich meine Lippen auf seine und fuhr mit der Wiederbelebung fort.
Ich hatte keine Ahnung mehr wie lange ich das tat, es müssen mindestens zehn Minuten gewesen sein.
Und was wenn er schon tot ist? Und ich hier versuche eine Leiche zum Leben zurück zu kriegen??
"Bitte John... du kannst mich hier doch nicht alleine lassen. Ich brauche dich doch. Mehr als du glaubst. Ich liebe dich", flüsterte ich so leise, weil ich dachte, dass er es sowieso nicht hört.
Doch aufeinmal fing John an zu husten uns spuckte das ganze Wasser aus was er verschluckt hatte.
"S-sherlock"?, sagte er mit einer etwas heiseren Stimme.
"John"!, schrie ich, warf mich ihm um den Hals und drückte ihn ganz fest an mich. Auch John legte seine Arme kichernd um mich.
"Ich lasse dich schon nicht alleine Sherlock. Achja was hast du da vorhin nochmal gesagt? 'Ich liebe dich', war es das"?
Geschockt richtete ich mich auf. Hatte er alles gehört?
"J-john es tut mir leid, wenn du willst kann ich noch heute aus unserer Wohnung azsziehen, ich finde schon was keine Sorge. Bitte vergiss alles was ich gesagt oder getan habe".
Ich wollte eigentlich noch Stunden weiter reden, doch wurde von John unterbrochen.
"Hältst du jemals die Klappe"?, fragte John genervt.
Und dann passierte etwas was ich nie für möglich gehalten hätte. John strich über meine Wange, griff in mein Haar, zog mich an sich und küsste mich sanft auf die Lippen.
Es war, als würde ein Engel einen küssen. So sanft und vorsichtig, aber gleichzeitig bestimmt und selbstbewusst.
Natürlich erwiederte ich den Kuss sofort und hielt John fest in meinem Arm. Es fühlte sich so gut an ihn endlich in dieser Weise bei sich zu haben.
Als wir uns langsam voneinander lösten sahen wir uns tief in die Augen. Ich legte meine Stirn sanft an seine und fing an zu reden.
"Wow....John ich...", doch er unterbrach mich.
"Shhhh Sherlock sei einmal ruhig und jetzt lass uns nach Hause gehen", sagte er entspannt.
Tja, das war der Tag an dem unsere Beziehung anfing. Nie wieder werde ich zulassen das man so etwas mit meinem John anstellt....nie wieder!
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I know its been a while and i am so sorry! 🤣🤣. Jetzt aber zum angenehmen Teil. Es kommen bald neue Drarry Oneshots online, dafür das ihr so lange warten musstet.
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Johnlock Oneshots
Short StoryEin paar kurze OS über Johnlock. Einfach nur für zwischendurch wenn euch langweilig ist und ihr ein paar lustige/cute OS lesen wollt. Perfekt für: °Auf der Toilette °In einer Freistunde °Beim Sherlock Holmes Marathon °Wenn eure Schwestern/Brüder n...
