★ 𝑺𝒄𝒉𝒍𝒆𝒄𝒉𝒕𝒆 𝑰𝒅𝒆𝒆𝒏 ★

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All the shine of a thousand spotlightsAll the stars we steal from the night skyWill never be enough

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All the shine of a thousand spotlights
All the stars we steal from the night sky
Will never be enough

- Never Enough

Immer mehr Menschen drängen sich an mir vorbei

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Immer mehr Menschen drängen sich an mir vorbei. Die Musik dröhnt laut in meinen Ohren und das Atmen fällt einem schwer. Ich spüre, wie jemand mich an der Unterseite des Arms packt. Immer weiter treibe ich mit dem Strom, unfähig den Mitreißenden auszumachen. Aurelian Jules, oder wie wir ihn nennen – AJ, jedenfalls nicht, denn aufgrund seiner Körpergröße von 2 m erhasche ich seine lockige Haarpracht weiter hinten.

Je näher ich Richtung Eingang gezogen werde, desto lauter dröhnt der Bass in meinem Inneren. Ich umklammere das VIP-Ticket um meinen Hals fester, aus Angst, jemand in der Menge würde es mir vom Kopf reißen. Ich strauchele, als mich ein Kraftbolzen von der Seite anrempelt. Dieser bringt eine kurze Entschuldigung hervor, ehe er sich wieder durch die Menge kämpft. So viel Andrang ist sonst nur beim letzten Schlussverkauf.

Endlich erreichen wir die Türsteher, die bereits eine menschliche Mauer um den Eingang bilden mussten. Erleichtert stelle ich fest, dass es wirklich Antonia ist, die sich meine Hand gekrallt hat. In Freiheit lässt sie diese aber unmittelbar wieder los und rafft stattdessen ihr langes, meeresgrünes Abendkleid.

Obwohl ich selbst keine Bohnenstange bin, schüchtert mich der Schrank vor mir doch ein. Breitschultrig steht er vor mir, die Hände über der Brust verschränkt. Schnell hebe ich den Pass an. Anders als bei dem Typen vor mir ist mein Band nur rot. Wäre es golden, dann würde mir das den Eintritt in alle Bereiche des Clubs gestatten.

Ich habe versucht, an das Ticket heranzukommen, doch scheinbar kann Geld nicht alles kaufen. Diese Macht besitzen nur die, mit einem gewissen prominenten Status in der Filmindustrie. Bald werde ich einer von denen sein.

Wir werden durchgewunken. AJ steht ein paar Meter abseits, auf uns wartend. »Ich kann's echt nicht glauben. Guck dir den Laden mal an. Hier liegt sogar ein roter Teppich aus.«

Er kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Ob ich mich bei meinem ersten Besuch genauso gefühlt habe, kann ich nicht genau sagen. Vermutlich nicht. Luxus ist bereits seit Kindheitstagen ein Teil von mir.

Traumtyp in SzeneWo Geschichten leben. Entdecke jetzt