Kapitel 16

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Hannas Sicht:

Ich wollte fragen wer das war, doch so als hätte er gewusst das ich etwas sagen wollte legte er seine Hand auf meinen Mund. Ich bekam kaum Luft, doch aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl ich könne ihm vertrauen. Oder ihr. Er kam mir bekannt vor, wie jemand den ich kannte, doch wer könnte das sein. Meine Eltern schlafen, mein Bruder und Lilli leben wahrscheinlich gerade ihre Fantasien in ihrem Haus aus, vielleicht werde ich ja bald Tante? Wer weiß. Wer sonst könnte das sein? Dann sprach er: „Wie ist es nur möglich das du so viel Kraft besitzt? Niemand von deinen Eltern hat so viel Kraft. Von deinen Vorfahren auch nicht, ich habe nachgeguckt. Außer, du bist gar nicht deren Tochter. Nein, du bist die Tochter von jemand anderen, wahrscheinlich dazu bestimmt Alpha zu sein, ich weiß es nicht. Vielleicht waren Vorfahren deiner mom aber auch so mächtig, ihren Stammbaum habe ich nicht nach Hinweisen abgesucht. Das ist sogar möglich. Ich werde mal nachsehen, weil Leute mit so viel Macht sind oft zu großem bestimmt. Du hast den stärksten aus diesem Rudel, abgesehen von meinem dad und mir, heute Morgen besiegt. Das hättest du nicht schaffen dürfen, du hättest es nie gekonnt ohne diese mysteriösen Kräfte. Du Hanna Baker bist ein Rätsel, bereit entziffert zuwerden und ich werde das tun". Dann verschwand er. Die Stimme kam mir bekannt und vertraut vor, warte war das nicht Romens stimme? Ich hatte keine Ahnung. Es war komisch und aufregend zugleich, wer auch immer das war hat scheinbar Angst vor mir. Aber wieso? Doch das soll jetzt erst mal egal sein, denn ich bin verdammt müde und kaum fünf Minuten später versunk ich wieder in die tiefe Traumwelt und träumte, ich träumte von dem Tag an dem wir herausfanden das ich viel macht besitze.

Flashback eine Woche nach der Geburt:

Ein rütteln, die Gabeln flogen durch die Gegend, Gläser gingen kaputt und das Haus schien sich zu schütteln. Meine mom wachte auf als sie das bemerkte. Sie weckte meinen Vater und schrie: „Henry, was ist hier nur los?" Er antwortete darauf nur: „Ich habe keine Ahnung Liebste". Dann viel beiden ein das ich und mein Bruder noch immer im Raum nebenan waren. Sie rannten so schnell sie konnten zu uns, was gar nicht so einfach war, weil sich alles bewegte. Meine mom brach sich dabei ihr Bein und mein dad wollte uns beide gerade holen, doch dann sah er mich. Er sah ich war wach, er sah meine Augen, sie waren braun, wie die Erde, wie das Erdbeben, erschloss er sich, dann wurde ihm alles klar. Er nahm mich auf den Arm und beruhigte mich irgendwie, dann hörte alles mit einem Mal auf. Er legte mich zurück und rannte zu meiner mom, mein Bruder verschlief all das. Sie entschieden sich dafür mich geheimzuhalten, da ich so stark bin und sie Angst hatten das man mich als Bedrohung ansehen könnte, weil sie in der darauffolgenden Woche all meine Kräfte zu sehen bekamen. Sie merkten schnell das ich nicht nur Erde sondern auch Feuer, Wasser, Luft und Eis kontrollieren kann. Und so wurde entscheiden mich geheimzuhalten. In weiteren Jahren mussten sie immer wieder mit unkontrollierten Kraft Ausbrüchen klarkommen, als ich Alt genug war um unterrichtet zu werden holten sie mir verschiedene Lehrer, die mir jede Kraft beibrachten. Ich hatte fünf Lehrer, jeder einzelne von ihnen brachte mir eine Kraft bei. Als ich sie beherrschen konnte durfte ich dann in die Schule, solang ich noch in meinen Kräften unterrichtet wurde gab meine mom mir zuhause Unterricht. Ich wollte das jedoch nicht mehr und wir machten folgenden Deal: Wenn ich all meine Kräfte beherrsche darf ich auf die Schule außerhalb des Rudelteretoriums, damit mich auch ja niemand bemerkt.

Flashback Ende

Als ich am nächsten morgen aufwachte konnte ich schwer sagen ob das letzte Nacht ein Traum oder die Wahrheit war. Ich schätze es war echt. Doch wer war es? Ich starrte die Wand an und überlegte doch ich wusste nicht genau wer es war, ich wusste nur das ich ihn kannte, jedenfalls seine Stimme. Ich schaute zur Uhr und oh shit es war schon um zehn, wegen dem Zwischenfall letzte Nacht muss ich wohl sehr müde gewesen sein, doch das war jetzt egal ich musste mich erst mal fertig machen.

Das Outfit 👆🏻

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Das Outfit 👆🏻.

Nachdem ich mich anzog ging ich dann runter wo schon alle auf der Couch saßen und fernseh guckten. Heute war ein ruhiger Tag, für mich etwas zu ruhig, doch heute war nicht der Tag für Anschuldigungen, denn heute war im Rudel ein Feiertag. Um genau zu sein der Tag an dem das Rudel gegründet wurde, vor 150 Jahren wurde es gegründet um genau zu sein. Heute sind alle in guter Laune und treffen sich zum großen Festmahl, um die Mittagszeit, vor dem Rudelhaus. Dort gibt es dann essen, Champagner und Musik. Alle sind fröhlich an dem Tag und erfreuen sich des Festmahls und der Musik, am Abend findet noch ein Lagerfeuer statt, was hier jedoch nicht sehr selten ist. Es sollte bald stattfinden, in genau zwei einhalb Stunden, doch jetzt möchte ich erst einmal was essen. „Morgen süße", sprach meine mom und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Auch die anderen wünschten mir einen guten Morgen, auf Romens Stimme achtete ich besonders. Er war es, er war es. Ich erkannte ihn an seiner Stimme, tja damit hatte er nicht gerechnet. Ha versager. Star ignorierte ich nach der Aktion immer noch. Hatte sie sich selbst zu verantworten. Doch da gebe ich ihr ausnahmensweise mal recht. Er hätte besser darauf achten sollen oder sie verstellen sollen oder so was halt. Doch was mache ich jetzt mit der Info. Spreche ich ihn darauf an? Verheimliche ich ihm das ich es weiß? Spioniere ich ihm nach? Was soll ich jetzt nur machen? In meinem Kopf häuften sich die Fragen und ich bekam jetzt erst mit das ich ins lehre starrte, wie eine blöde. Oh man, bevor ich jedoch etwas unternehme esse ich erst mal etwas, danach seh ich weiter.

Die Jagd beginntWo Geschichten leben. Entdecke jetzt