§1 Kapitel§

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Point of View: Tsuki

Tara und ich weiteten erschrocken die Augen und schluckten und probierten ein Schritt zurückzutreten, allerdings war da ja noch Josh der uns den Weg versperrte und ein Schritt auf uns zutrat, sodass wir nicht weiter zurückweichen konnten. Meine Freundin schmiegte sich ängstlich an mich und wimmerte ängstlich. Ich hob den Kopf und sah denn Mann dann wieder an „Wie heißt ihr und was wollt ihr von uns?" Er lachte nur und entblößte dann sein Mund und wir sahen spitze Eckenzähne und sahen wie sich seine Augen veränderten. Von der ganz normalen Farbe seiner Augen zu Augen, die gelb waren und glühten. Wir probierten einen Schritt zurückzutreten, jedoch hielt uns Josh fest und packte uns am Arm. „Lass uns los.", sagte ich wütend zu ihm und wusste nicht woher der Mut kam mich gegen den Junge aufzulehnen. Josh grinste jetzt ebenso wie die anderen und sagte dann „Mahlzeit Leute, sogar zwei." Tara und ich sahen uns irritiert an, doch bevor wir uns bewegen oder etwas sagen konnten, wurden wir gegen die Wand gepresst. Wir schrien vor Schmerz leise auf und spürten wie die vier Männer hinter uns standen. Was haben sie vor, fragte ich mich stumm und würde schon bald eine Antwort darauf erhalten. Ohne etwas zu merken, wurden wir auf einmal an einen Tisch gekettet, sodass wir nicht fliehen konnten. „Was wird das hier?", stieß ich hervor und sah mich ängstlich um. Ich sah das es Tara gar nicht gut ging und sie Angst hatte. „Wir haben was wir wollten.", stimmte Kayn Josh zu und dann beugte sich der Mann, den ich bisher noch nie gesehen hatte, zu mir runter und strich mir die Haare aus dem Gesicht und hinter den Kopf. Was dann geschah, konnte ich nicht erklären. Er entblößte seine scharfe Eckzähne und biss mir dann in die Schulter. Was passiert hier, schoss es mir durch den Kopf und ich wimmerte vor Schmerz, da dieser immer stärker wurde und ich ein auch leises wimmern von meiner Freundin hörte. „Bitte lasst uns in Ruhe.", flehte ich leise und drückte wegen den Schmerzen meine Hände zu Fäusten und sah aus dem Augenwinkel das der fremde Mann und Kayn ihre Eckzähne in meinen Hals geschlagen hatten und Josh und Lance, die Eckzähne in den Hals von meiner Freundin geschlagen hatten und etwas machten. Als ich Blut bei meiner Freundin sah, schluckte ich und erinnerte mich mich daran was mir meine Mutter erzählt hatte...

Erinnerung (vor 10 Jahren):

Ich war gerade von der Schule nach Hause gekommen und öffnete gerade die Tür als ich einen fremden Mann entdeckte, der gegenüber von meinen Eltern auf der Couch saß und mit diesen redete. Da sie mich nicht gehört hatten und auch nicht bemerkt hatten, dass ich hineingekommen war, bekam ich mit wie der fremde Mann sagte „Ihr wisst, wieso ich hier bin. Wenn ihr mich enttäuscht, bekommt ihr mächtige Probleme und euer Leben ist so gut wie verwirkt, also passt auf was ihr tut." Marie, meine Mutter schluckte sichtlich und sah meinen Vater dann fragend an was das bedeutete. Dieser räusperte sich und sah seine Frau entschuldigend an „Es ist so Schatz, dass ich ihm unsere Tochter versprochen habe. Er bekommt sie und dafür erfahren die Vampyrs nie das du überlebt hast und dass wir eine Tochter haben und diese möglicherweise deine Kräfte geerbt hat. Es tut mir leid Marie, aber für mich war das der einzige Ausweg. Ansonsten müssten wir mitansehen wie die Vampyrs hier auftauchen und unsere Tochter uns gewaltsam wegnehmen, das wolle ich damit verhindern." Sie starrte meinen Vater nur sprachlos an und senkte dann den Kopf „Wie konntest du das nur tun? Du bist das ganze Jahr über weg und wir sehen dich eh so wenig und jetzt hast du ihm." Sie deutete auf den fremden Mann „Versprochen das er unsere Tochter bekommt? Liber sterbe ich als zuzusehen, wie wir unsere Tochter verlieren, nur weil du es für das beste gehalten hast. Du hättest fragen können!". Meine Mutter hatte damals Tränen in den Augen gehabt und obwohl mein Vater sie trösten wollte, schüttelte sie den Kopf und entzog sich seiner Berührung. Damals hatte ich es nicht verstanden und mich dann leise in mein Zimmer geschlichen, weswegen ich den weiteren Verlauf des Gesprächs nicht mehr mitgehört hatte. Meine Mutter sah meinen Vater ungläubig an als der fremde Mann wieder sprach und sagte „Er hat mr schon zugestimmt, mit 18 Jahren werde ich eure Tochter bekommen. Jedoch wenn ihr euch wehrt, kann ich euch nicht versprechen, dass die Vampyrs, Hunts oder Strigas euch in Ruhe lassen werden und zuschauen werden, wie eine Familie sie belügt. Das ist meine einzige und letzte Drohung." Damit stand er auf und nahm seine schwarze Lederhacke und öffnete dann die Haustür und verließ das Haus.

„Wie konntest du nur?", fragte Marie Alex jetzt und drehte den Kopf zu ihrem Mann „Wir lieben doch unsere Tochter und ja es stimmt zwar das wir verfolgt und gesucht werden, aber ich will und wollte dafür nicht meine Tochter opfern. Wir lieben sie Alex und wir bedeuten ihr alles. Wie konntest du nur zustimmen?" „Ich habe gedacht es wäre das beste für uns und unsere Familie. Ich wusste ja nicht, dass du so reagierst..." Sie lachte laut auf „Alex, sie werden uns unsere Tochter wegnehmen. Weißt du eigentlich was du getan hast?? Vermutlich nein. Ich will das du das Haus verletzt oder erst kommst, wenn ich dich wieder anrufe. Bis dahin will ich dich nicht sehen." „Marie..." Er probierte ihr es zu erklären allerdings deutete sie zur Tür und nickte mit dem Kopf. Alex seufzte und verließ dann das Zimmer. Marie atmete noch einmal tief ein und aus und ging dann die Treppe hoch zu dem Zimmer von ihrer Tochter. Die Tochter war natürlich.

Damals hatte ich sie fragend angeschaut als sie in das Zimmer gekommen war und wollte wissen „Wer war der Mann und was wollte er von dir und Papa?" Meine Mutter schwieg lange Zeit und ich hatte mich schon damit abgefunden keine Antwort zu bekommen obwohl mich das traurig gemacht hätte, als sie mir erklärte „Schatz, nicht alle Menschen sind auch wirklich Menschen. Es gibt drei Arten, die mit den Menschen gemeinsam auf der Erde leben. Natürlich gibt es die Menschen, sowie dein Vater. Er ist ein Mensch. Ich hingegen bin eine Hexe, ich stamme aus einem Hexenzirkel der vor einiger Zeit, während deiner Geburt angegriffen und ausgelöscht wurde. Damals sind wir hierhergezogen und wollten eigentlich nur ruhig leben... Jetzt aber scheint es so als wäre die Art die mein Zirkel ausgelöscht hat, hinter uns drein her. Ich weiß nicht wieso und warum, doch dein Vater hat wo zugestimmt, was fatale Folgen haben könnten..." „Mama, welche Arten gibt es außer Hexen und Menschen noch?", unterbrach ich sie mit ungeduldiger, aber auch ängstlicher Stimme, da ich Angst davor hatte, was mein Vater getan hatte. Meine Mutter schien die Angst zu spüren und zog mich in ihre Arme und strich mir beruhigend über den Rücken, während sie fortfuhr „Die anderen Arten sind Werwölfe und Vampire, ich kann dir nicht genau erklären, wie sie erschaffen worden sind, genauso wenig kann ich es dir erklären, wie wir Hexen entstanden sind. Ich vermute das irgendetwas dunkles dahinter steckt, bin mir aber nicht sicher. Ich weiß nur das Hexen immer weiblich sind und Vampire sich von uns Menschen ernähren und das sich Werwölfe immer an Vollmond verwandeln. Jedoch wie die drei Arten entstanden sind, kann ich dir nicht beantworten. Der Mann...der vorhin da war, ist glaube ich ein Vampir. Er hatte nämlich blasse Haut und seine Augen hatte keine Färbung. Ich vermute das aber alles nur." Ich nickte eingeschüchtert und schmiegte mich in ihre Arme und schlief dann wenig später ein... Die Gedanken verblassten wieder...

Ich schluckte als ich mich daran erinnerte und wusste nun was die vier waren und was sie von uns wollten. Also eher gesagt von mir. Vermutlich war der Mann, der der mit meinem Vater gesprochen hatte, aber das war doch unmöglich. Er musste viel älter sein und viel älter aussehen. Auf einmal wurde das Gewischt von den vier Männer leichtern und sie wichen erschrocken von uns zurück und starrten uns überrascht und zornig an. Ohne dass ich etwas getan hatte, wichen sie zurück und waren fast an der Tür angekommen als sich die Tür öffnete und Tara und ich vier Mädchen sahen und noch eine Lehrerin sahen. „Was ist passiert?", fragte die Lehrerin und trat auf uns zu. Wir schluckten noch einmal und wollten gerade anfangen zu sprechen als wir einen Schrei hörten. Wir drehten uns erschrocken um und sahen das die vier, die meine Freundin und mich festgehalten hatten, verschwunden waren, ohne eine Spur von ihnen zu hinterlassen. Tara und ich zitterten am ganzen Körper und sahen die Lehrerin ängstlich an. Diese wandte sich an die anderen vier Mädchen und meinte „Ihr könnt gehen, ich werde mich um die beiden kümmern." Sie widersprachen nicht, warfen aber noch einmal einen Blick auf uns, bevor sie den Klassenraum verließen. Sarah, so hieß die Lehrerin, brachte uns zu der Krankenschwester.

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Wie hat es euch gefallen und was denkt ihr passiert als nächstes? Nächste Woche Samstag erscheint das nächste Kapitel. LG :) Bild ist von Tsuki

Die Wandlerin (Abgeschlossen)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt