§7 Kapitel§

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Point of View: Marie

„Bitte, lass es mich erklären.", bat er mich leise. Ich wusste nicht was ich tun sollte und sah die Lehrerin hilfesuchend an und bat sie bei mir zu sein, wenn ich mit ihm sprechen würde. Sie nickte kaum merklich und legte mir eine Hand auf die Schulter und sagte dann zu meinem Mann „Ihr könnt hineinkommen, doch ich werde euch genau im Auge behalten." Sie fixierte ihn, sodass er kurz erschauderte. Mein Mann nickte leicht und als die Lehrerin ihm platz machte, trat er ein und ging gerade aus in das Wohnzimmer und ließ sich auf einem Sofa nieder. Ich setzte mich gegenüber von ihm auf ein Sofa, während Sarah sich gegen die Tür lehnte und uns beobachtete.

Ich sah meinen Mann schweigend an und wusste nicht so recht was ich sagen sollte und verschränkte meine Hand ineinander und legte meine Beine aufeinander. Alex schwieg ebenso und wusste auch nicht so recht, wie er anfangen konnte.

„Warum bist du hier und warum genau besuchst du jetzt deine Frau?", warf Sarah ein und teilte mir gedanklich mit was Hexen konnten „Ich traue ihm nicht, ich muss einen Grund geben, wieso er genau jetzt auftaucht, eher gesagt genau nach der Entführung von deiner Tochter." Ich nickte kaum merklich und wartete darauf das mein Mann etwas darauf sagte. Dieser presste die Lippen aufeinander und wollte wissen „Erinnerst du dich an... an den Mann der damals da war wegen unsere Tochter?" „Wo ich wütend auf dich war und aus dem Haus geschmissen habe und gesagt habe, dass ich dich nie wieder sehen will?", hackte ich nach. Alex nickte und fuhr dann fort „Er...er hat mich aufgespürt und mich fast getötet und mir gedroht, dass er unsere Tochter holen will. Ich habe ihm bisher nicht geglaubt doch da die Nachrichten von Entführungen und Missbrauchsfällen erzählen, habe ich nochmal nachgedacht und habe eingesehen das du damals recht hattest und ich mich tatsächlich nicht mit dem Mann hätte treffen sollen. Ich habe Angst das er unsere Tochter auch entführt und mitnimmt." Ich schloss die Augen als er da erzählte und wusste nicht so recht was ich sagen sollte als sich die Lehrerin einmischte und giftig sagte „Mark hat sie aber entführt. Heute Morgen hat er alle Mädchen, die in meiner Klasse gehen, entführt und allen Jungs die            Kehle aufgerissen. Ihretwegen wurde eure Tochter entführt und du bist auf ihn eingegangen, was ein Fehler war. Ich glaube nicht, dass er sich einfach ausruht. Ihr seid bestimmt auch in Gefahr und dass alles nur wegen dir." Ich nickte zustimmend, bekam aber ebenfalls Angst und schluckte leise „Was hast du nur getan?", fragte ich ihn und konnte nicht glauben das wir in Gefahr waren. Er zuckte mit den Schultern was mich wütend machen ließ „Wie konntest du nur damals auf ihn eingehen und ihn unsere Tochter versprechen?", fragte ich scharf aber auch mit wütender Stimme „Sie ist unsere Tochter Alex und du... du hast sie an einem Vampir versprochen! Jetzt ist sie weg. Verstehst du das denn nicht?!", wütete ich und wurde immer lauter. „Ich habe dir immer noch nicht vergeben und werde aus auch nie tun. Immer musste ich mich um unsere Tochter kümmern, während du ständig warst und deinen Beruf ausgeführt hast. Weißt du wie schlimm das war? Sich ganz allein um ein Kind zu kümmern?" Als er nichts erwiderte und weiterhin schwieg, ging ich auf im zu und schlug ihm gegen die Wange „Verschwinde.", knurrte ich weiterhin mit lauter Stimme, da ich nicht glauben konnte, dass er nichts sagte und es einfach so hinnahm „Willst du sterben?", wollte ich wissen und funkelte ihn wütend an und Funken sprühten aus meinen Händen. Sarah, die das alles beobachte, hatte bisher geschwiegen, jedoch als Funken sprühten, hielt sie mich an meiner Hand fest und drückte meine Hand und sagte mit sanfter Stimme „Ich weiß, wie schwer es dir fällt, auch ich kann es nicht fassen und habe Angst um eure Tochter, da sie eine gutes und nettes Mädchen ist. Aber es ist nicht der Weg jetzt deinen Mann anzugreifen." Ich zögerte und nickte dann, auch wenn es mir schwerfiel und trat einen Schritt zurück. Mein Mann grinste kurz was ich nicht verstand und meine Magie nahm wegen meiner Wut die Oberhand und ich griff ihn mit der Magie an. Alex riss erschrocken die Augen auf und konnte nicht so schnell ausweichen und ich traf ihn mit meiner Magie, woraufhin er ohnmächtig wurde.

„Es reicht Marie.", sagte Sarah in meinen Kopf und hielt mich zurück und zwang mich, mich hinzusetzten. Ich beruhigte mich langsam wieder, auch wenn ich weiterhin auf meinen Mann wütend war. Ich wollte etwas sagen als es erneut an der Tür klingelte. „Bleib hier.", befahl Sarah und ließ ich los um zur Tür gelangen und sah durch eine Lucke nach draußen und erstarrte. Sie wandte sich geschockt um und sagte zu mir „Weg, wir...müssen...hier weg. Sind...sind in Gefahr." Ich sah sie irritiert an und legte den Kopf schräg und erhob mich gerade um zu ihr gelangen als die Tür aufgerissen wurde und drei Männer in die Eingangshalle traten.

Sarah stellte sich neben mich und flüsterte einige Worte. Welche wusste ich nicht ganz genau, doch ich spürte ein Schutzschild um mich herum und vor uns. Ich sah Sarah von der Seite dankbar an und probierte ebenfalls etwas zu flüstern, jedoch hielt die Lehrerin mich auf, was vermutlich daran lag, da meine Magie nicht weit ausgereift war, aber ihre. „Flieh.", raunte sie leise und sah mich bittend anzugehen, jedoch schüttelte ich meinen Kopf. Ich würde sie nicht allein lassen und vor allem nicht allein gegen die drei Vampire kämpfen lassen. Sie nickte schließlich und gab somit nach.

Ihr Schild wehrte ein Angriff von den Männern ab, die anscheinend scharf darauf waren, uns zu töten oder uns wenigstens zu töten. Ich bekam Angst bei diesem Gedanke und begann zu zittern was die Männer natürlich sofort bemerkten und probierten an Sarah und deren Schutzschild vorbeizukommen. Vorerst hielt aber das Schild noch und sie gelangten nicht in meine Nähe, obwohl es bestimmt nur eine Frage der Zeit war, wenn wir sie nicht besiegten, bis das Schutzschild brach und sie uns töten konnten. Als die drei bemerkten das sie ohne weiteres nicht an uns herankamen, verschwand ihre Hand unter der Jacke und zur Vorschein kamen drei Dolche. Natürlich bekam Alex von dem allen gar nichts mi, da er immer noch ohnmächtig war, was meine Schuld war, worüber ich mich jetzt ärgerte, da wir ihn gut hätten gebrauchen können, auch wenn er nur ein Mensch war. „Können wir etwas gegen die beiden ausrichten?", fragte ich Sarah in Gedanken was Hexen wie gesagt konnten. Die Hexe schüttelte gegen meine Hoffnungen den Kopf und wehrte sich gegen die drei, bevor sie erwiderte „Nein, sie sind auch keine Menschen, sondern Vampire. Ich habe Blut gerochen als sie hier eingetreten sind." „Was jetzt?" Meine Stimme klang besorgt und ich hatte Angst, da ich nicht sterben wollte und Angst um meine Tochter hatte und nicht wollte das sie starb, obwohl sie damit nichts zu tun hatte. „Wir müssen kämpfen. Ansonsten sterben wir und ich vermute stark, dass das der Auftrag von den dreien ist. Sie wollen uns töten und werden alles dafür tun." „Können wir ihnen etwas entgegensetzten?" Sarah nickte leicht. Das machte mir ein wenig Mut weswegen ich probierte meine Magie einzusetzen was sich als Fehler erwies und wir wurden zurückgeschleudert und blieben benommen vor einem Schrank liegen. Durch den Aufprall brach auch das Schild welches Sarah aktiviert hatte und so näherten sich die Vampire uns und grinsten uns an. „Wir werden euch leiden lassen.", sagten sie im gefährlichen, aber siegessicheren Ton und kamen grinsend auf uns zu und bewegten sich so schnell, dass wir es nicht sehen konnten... Sie standen auf einmal vor und pressten uns ruckartig gegen die Wand und entblößten ihre Fänge. Wir starrten sie erschrocken an und schrien auf als die zwei uns in den Hals bissen und der dritte Vampir meinen Mann tötete, indem er ihm das Herz ausriss. Ich probierte zu schreien, allerdings kam nichts aus meinem Mund hinaus. Sarah und ich probierten, während wir wimmerten uns gegen die zwei Vampire zu wehren, allerdings klappte das nicht so wie wir uns vorgestellt hatten und sie tranken immer mehr Blut von uns und so wurde unsere Gegenwehr immer schwächer und schwächer, bis wir schließlich in deren Armen einschliefen und so das letzte Stück Lebensenergie aus unseren Augen wich und wir tot auf den Boden sanken. Die Vampire grinsten sich an und schlossen die Tür und verschwanden wieder.

Wörter: 1431
Bis morgen, wie fandet ihr es? Wünsche? Ideen?

Die Wandlerin (Abgeschlossen)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt