§30 Kapitel§

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Point of View:  Cade

Das konnte doch nicht wahr sein! Jetzt hatte ich meine Schwester Ann kurz am Telefon gehabt und schon war sie wieder weg. Ich wollte sie nicht schon wieder verlieren, dachte ich mir innerlich und erinnerte mich an die Bilder, die mir jemand geschickt hatte. Ich vermutete das es Nicolai und Mark gewesen waren, die die beiden fotografiert hatten als die beiden geblutet hatten. Nicolai und Mark hatten sie gefoltert, das hatte ich sofort erkannt als ich die Spuren von einer Peitsche an dem Rücken der beiden ausfindig gemacht hatte bei den Bildern, die wir bekommen hatten. Das er es wagte den beiden das anzutun...Ich knurrte wütend und zerbrach einen Stift, den ich in meinen Händen hatte und er zerbrach und fiel auf den Tisch.

Über das Band zu meinen Schwestern und Betas hatte ich ihnen gesagt das ich sie so schnell wie möglich hier brauchte und schon wenige Minuten später, kamen sie in mein Zimmer und sahen  mich besorgt und fragend an. „Ich hatte gerade Ann am Telefon. Sie hat es geschafft raus zu kommen aus dem Haus von Nicolai und hat mir berichtet das Ocean um ihr Leben kämpft gegen vier Vampire und sie ihr gesagt hatte das sie mit ihrer Tochter fliehen sollte. Unsere Schwester hat das auch getan und ist zu einem Geschäft gegangen und hat mich angerufen. Doch nur Sekunden später ist der Kontakt abgebrochen, doch davor habe ich noch ein lautes Geräusch gehört und ein ängstliches Geräusch gehört. Es hat sich auch so angehört als wäre ihr etwas passiert." Cloe, Camilla und Casey hörten mir aufmerksam zu und knurrten, da es ihnen genauso wenig wie mir gefiel und sie unbedingt die zwei Frauen retten wollten und nicht mehr zulassen wollten das Nicolai die beiden gefangen hatten.  Wir wollten Nicolai endlich besiegen und töten.

„Was machen wir jetzt?", erkundigte sich Casey. Ich erhob mich von meinem Stihl und ging an ihnen vorbei „Wir retten die beiden jetzt. Ich möchte das ihr mir hilft. Der Rest von dem Rudel wird nichts davon mitbekommen, ich möchte sie nicht verängstigen. Doch wir dürfen auch nicht zu viele mitnehmen, da Nicolai auch unser Rudel angreifen könnten. Ihr kommt mit mir und wir befreien die beiden jetzt. Nicolai töten wir sobald wir die beiden gerettet haben und die zwei in Sicherheit sind. Einverstanden oder gibt es irgendwelche Einwände?" Meine Schwester und meine Betas schüttelten den Kopf und wir verließen das Zimmer und traten aus dem Haus. Wir verwandelten uns als wir draußen waren und rannten in unserer Werwolfsgestalt los. Unser Ziel  war die Straße, die Ann mir gegeben hatte und wo das Computer Geschäft lag. Der Weg dorthin würde zehn Minuten dauern und wir wussten das es knapp werden würde, denn wenn einer von Nicolai in der Nähe waren, waren immer sechs bis ein zehn andere Vampire in der Nähe. Wir Esten zwar zu viert und waren stark und konnten kämpfen, doch wir wussten das wir aufpassen mussten das wir keinen Fehler machten, da es sonst ganz schnell aus sein könnte mit dem Gedanke das wir Ann retten konnte. Das bei ihr auch Ocarie war, die Tochter von Ocean, beunruhigte mich, da ich Angst hatte das ihr etwas geschah  oder sie erneut gefangen genommen werden könnte. Sie war noch nie in Freiheit gewesen und würde sich bestimmt freuen, wenn sie in Sicherheit war und bei ihrer Mutter wieder war. Diese Gedanken schossen mir durch den Kopf als wir weiter und Schiller rannten um Ann ein wenig schneller zu erreichen und vielleicht doch dafür zu sorgen das wir sie noch retten konnten und die nicht erneut gefangen genommen werden konnte.

Auf dem Weg dorthin begegneten wir Menschen, die schreiend vor und weg rannten. Ich knurrte leise. Warum mussten Menschen so viel Angst vor uns haben? Wir tun ihnen nichts und halten uns von ihnen fern. In unserer Menschengestalt würden sie nie denken das wir Werwölfe waren und keine normale Menschen waren. Genauso wenig wie man erkennen konnte, ob einer einen Vampir oder ein Mensch war, oder ob jemand eine Hexe/Hexer war oder auch nur ein Mensch war. Es war als Mensch sehr schwierig zu erkennen ob jemand etwas anderes war oder doch nur ein Mensch war, was uns erleichterte unter den Menschen zu leben, unentdeckt. Das die Menschen schrien war schlecht für uns, da sie schon von weitem verrieten das wir kommen würden oder jemand kommen würde und das war gar nicht gut, da die Vampire sich dann darauf vorbereiten konnte das wir kommen würden und wir somit den Überraschungsmoment nicht mehr auf unserer Seite hatten.

Die Wandlerin (Abgeschlossen)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt