Steff:
Auch wenn ich Vera ganz gut trösten konnte, merkte ich, wie sehr es sie trotzdem beschäftigte. Das war verständlich... „Du musst mit Hannes reden. Er hat ein Recht darauf, es zu erfahren!“, versuchte ich Vera zu erklären. „Nein!!!“, rief sie. „Ich werde es ihm nicht sagen. Noch nicht. Und du auch nicht. Wenn du was erzählst, wirst du nie mehr auf mich zählen können...!“, fügte sie hinzu, während ihr Gesicht einen angestrengten Blick formte. Das war nicht fair. Ich konnte ja verstehen, dass sie Angst hatte, aber mit Lügerei machte sie es doch nicht besser. „Das ist nicht fair. Das weißt du...“, sagte ich leicht enttäuscht.Vera:
Ich wusste, dass das nicht fair gewesen war. Es war mies, Steff zu zwingen, zu lügen. Aber ich hatte einfach zu große Angst, dass Johannes etwas herausfand. „Du setzt mich damit übel unter Druck. Du ziehst mich da mit rein. Das ist einfach unfair. Ich verspreche dir nichts“ Ich befürchtete, das war Steffs letztes Wort.Steff:
Vera wollte mich gerade nochmal Bitten, das ich meine Klappe halte, als das Baby-Phone anging. Der Kleine war wach geworden. „Ich muss zum Kleinen!“, verabschiedete ich mich und ging aus dem Bad. Zu meinem Erstaunen, hatten die Jungs nicht gelauscht. Stattdessen saßen sie im Wohnzimmer und unterhielten sich über irgendwas.
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SCHRITT FÜR SCHRITT 1.0
FanfictionSteff, Hannes, Nowi und Thomas im Leben. Und während der Alltag gemeistert werden muss, wollen(sollen?) doch auch ein paar Wünsche und Träume in Erfüllung gehen, oder? Alles basiert auf KEINER echten Story. ~Abgeschlossene Geschichte~ Alle Rechte l...