Nat POV
Mit einer flauschigen Decke saß sie vor dem warmen Karmin und kuschelte sich ins Sofa, ich hingegen musste erstmal auf andere Gedanken kommen. Nachdem ich die Badezimmer Tür abschloss ließ ich mich an dieser runter und saß nun mit geschlossenen Augen, angewinkelten Beinen an dem schwarzen kalten Glas. Würde sie es verstehen? Ich wusste nicht wirklich was das sollte, ich meinte meine Intension war das wir uns so weit wie möglich aus dem Weg gehen das genau so etwas nicht mehr passieren sollte. Das heute war natürlich wieder mehr als nur atemberaubend es war vieles darüber hinaus, bloß warum? Ich hatte sie echt gerne in meiner Nähe aber genau das war mein Problem, ich wollte sie für immer bei mir haben aber am liebsten würde ich ihr auch einfach nie wieder über den Weg laufen. Ich würde am liebsten mit ihr Arm in Arm jeden Abend einschlafen und morgens wieder aufwachen, doch ich wollte sie auch einfach gerne nie wieder sehen. Ich wollte ihre Lippen täglich auf meinen spüren aber würde am liebsten jeden Körperkontakt mit ihr vermeiden. Ich wollte so vieles und versuchte es aber alles selber zu zerstören. Ich wollte klare Gedanken aber ich wollte auch Sie und beides waren im Moment unmöglich, eines musste ich los lassen aber was?Mein Kopf schreckte nach oben und ich zuckte zusammen als ein starkes klopfen mich aus meinen Schlaf riss, war ich hier gestern ernsthaft eingeschlafen? Aufgerichtet sah ich nochmal kurz in den Spiegel und kratzte mich verlegen am Hinterkopf als ich die Tür vorsichtig öffnete. >>Du hast hier geschlafen? Deswegen kam keine Antwort als ich gestern versuchte herauszufinden wann du vorhattest schlafen zu gehen .<< murmelte sie mir mit einen riesigen Grinsen zu als sie sich an mir vorbei ans Waschbecken drängte. >>Mein Rücken tut eindeutig weh.<< doch das einzige was ich zurück bekam war ein herzliches Lachen nachdem ich mich aufs Bett schmiss. >>Na komm wir müssen nach Redboy suchen.<< ich drehte mich und auf mir landete auch schon mein Anzug. >>Redboy?<< >>Naja irgendeinen Namen muss er ja haben, ihr habt mir ja auch den Namen ‚Black Savior' gegeben.<< und schloss damit ihren Anzug sodass sie nur noch ihre Maske brauchte.
>>Also wo denkst du hält er sich auf?<< hallte Y/N's stimme durch die Verlassenen Gänge wo vor ungefähr 4 Tagen noch ein riesiger Kampf stattfand. Wir suchten den Raum zu dem uns Tony koordiniert hatte. >>Ich denk mal das er sich nicht mehr hier weiter aufhält, würde nicht wirklich viel Sinn machen.<< Sie zückte ihr Schwert, ich bewaffnete mich mit einer Pistole und damit betraten wir vorsichtig den dunklen Raum. >>Links nichts. Rechts?<< >>Auch nichts, noch nichts.<< Nachdem wir uns wieder in der Mitte trafen und das Licht anschalteten lief sie geradewegs zu einem Holzschrank den Sie genaustens Abtastete. >>Er wird hier nochmal auftauchen weil er etwas bestimmtes vergessen hat, verraten hat ihn dieser Zettel den er anscheinend beim Kampf verloren hatte.<< sie reichte mir den Zettel auf dem ein Plan von dem Stand des Schrankes abgebildet war und zog dann eine kleine Kiste hervor. >>Bingo.<< >>Danke Ladies, aber ab jetzt übernehme ich.<< er zog eines seiner Schwerter und ging auf Y/N los die sich gekonnt verteidigte, sie versuchte irgendwie das Päckchen zu beschützen was ihr nicht wirklich gelang. Drei schöne Schüsse hatte ich in seinen Bauchbereich versenkt doch anstatt zusammen zu sacken kämpfte er weiter als wäre nie etwas gewesen. >>Y/N wie kann das?<< doch diese hatte mit dem nächsten Messerangriff nicht gerechnet und sackte zu Boden, er krallte sich das Schächtelchen und war damit auch schon wieder fort. >>Y/N bitte she mich an, halte schön deine Augen offen hast du mich verstanden? Das ist echt ein glatter Schnitt einmal durch, wir müssen sofort ins Krankenhaus!<< doch letztendlich fielen ihr dann doch die Augen zu..
Y/N POV
Als ich versuchte meine Augen zu öffnen, lehrten mich die Strahlen eines echt hellen Lichtes etwas anderes. In meinem Ohren war nur ein lautes Piepen was sich aber langsam in eine Stimme verwandelte >>Hey, Tony meinte ich sollte mich eigentlich mal nach diesen vier Tagen in denen du hier einfach nur lagst ausruhen. Er würde mir zwar Bescheid geben wenn du aufwachst aber ich will dich hier einfach nicht alleine lassen verstehst du? Deswegen bitte wach wieder auf ja?<< dann verschwand die mir so familiäre Stimme, langsam konnte ich auch wieder jede einzelne Zelle meines Körpers spüren und ein zwei Gedanken auffassen. Leises Schluchzen durchbrach die Stille und diesmal konnte ich eindeutig erkennen das diese Stimme nur Natasha gehören konnte. >>Ich.. Ich weiß das ich hard bin und kalt und emotionslos und noch vieles mehr.. aber ich Versuch das wirklich zu ändern.. weil ich das vielleicht auch brauche, weil ich dich brauche.<< nuschelte sie ganz leise, mit dem nächsten Versuch meine Augen leicht zu öffnen klappte dies auch und was mir zu Gesicht kam hätte ich um ehrlich zu sein nicht erwartet. Wir waren in einem Krankenhaus und Natasha saß auf einem Stuhl nah an meinem Bett, mit ihren Händen verschloss sie meine und darauf lag ihr Kopf sodass sie so zu sagen sie küssen würde. Ihre Augen rot und müde, ihre Haare waren komplett verzaust und gesund sah sie auch nicht aus, wie als hätte sie Wochen nichts gegessen. >>Hab ich dir eigentlich schon gesagt das ich Rosenkohl über alles hasse?<< sah ich sie mit einem Lächeln an, ihre Augen waren groß und ihr Gesichtsausdruck beschreiblich komplett erstaunt und verwirrt. Doch lange hielt das nicht an, da sie mir schon wenige Augenblicke um den Hals lag. >>Ich dachte ich hätte dich verloren und es wäre komplett meine Schuld gewesen! Und das einzige was du sagst ist das du Rosenkohl nicht magst?<< nuschelte sie in meine Halsbeuge mit einem spürbaren lächeln. >>Erstens ich mag es nicht nur sondern hasse es, ist ein Unterschied. Zweitens was hätte ich den auf diese ganzen Wörter antworten sollen und drittens leg dich jetzt neben mich du brauchst unbedingt Schlaf!<< Das ließ sie sich nicht zweimal sagen und kuschelte sich an mich an. Nach wenigen Minuten beruhigte sich ihre Atmung und sie war komplett eingeschlafen. Ich löschte das Licht und sah sie einfach nur an, sie sah so friedlich und unschuldig aus, so als würde sie niemals einer Fliege was zu Leide tun. Alles was damals passiert war tut mir unendlich leid, niemals würde ich zulassen das ihr so etwas noch einmal passierte und egal was es mich kostete, ich werde den Red Room ausfindig machen und mit ihr endgültig zerstören. Eine ihrer Haarsträhnen fiel locker über ihr Nase sodass ich diese ganz vorsichtig entfernte und über ihre Wange streichelte, ihre Haut war so viel weicher und zarter als man sich es jemals hätte erträumen können. Als ich nun wieder auf die Seite blickte erkannte ich einen der Pads womit man Friday heranschaffen konnte. >>Hey Friday, kannst du dich in meinen Account einloggen?<< flüsterte ich ihr zu und sie erwiderte dies auch. >>Hallo Y/N, natürlich kann ich dies sie müssen nur einmal hier ihr Passwort eingeben.<< hallte leise ihre Stimme durch den Raum. >>Gut dann suche alles was du nur finden kannst über den Red Room, die Widows und Dreykov heraus.<< Sie brauchte ein wenig Zeit doch als sie fertig war tauchten vor mir verschiedene Bilder, Texte und Beiträge auf worauf jedes Kleinste Detail wichtig sein könnte.7 Stunden waren nun vergangen, meine Notizliste und die wichtigsten verschiedenen Bilder waren so angeordnet das sie ein Netz für das Endergebnis ergaben. Wo der Red Room war wusste ich zwar bis jetzt immer noch nicht aber ein paar wichtige Sachen waren definitiv klar:
-Die Widows stehen unter einem Serum, sie können nicht ihr verhalten beeinflussen noch überdenken.
-Dreykov hält sich bedeckt und wird von Wachen und Widows beschützt, Höchste Kontrolle über die Widows und wahrscheinlich über den ganzen Red Room.
-Gleiche Trainingseinheiten für alle Widows, Kampfperfektion, Schusstechniken und Zielsicherheit.
-Widows haben genauestens ihre Ziele, gehorchen nach Anweisungen und sind Profis diese erfolgreich zu vollenden. Meisten Fälle: die Ziele zu töten.
-Kleine Mädchen, verteilt über die ganze Welt eingesammelt und zum Töten professioniert. Motto: Widows regieren die Welt
-Red Room ist nicht auf oder unter der Erde, Schwierigkeit ihn zu finden hoch wegen der Fälschung der Radarwerte in der Luft, Möglichkeit ihn zu finden: 1,01%
>>Danke Friday das wars fürs erste, steck all die Information in einen Verschlossenen Ordner und nenne ihn ‚RRoom' mit dem Passwort ‚Natalia Alianovna'<< und damit verschwand die KI vor mir und mein Kopf sank wieder rückwärts ins Kissen, neben mir lag noch immer die tiefschlafende Russin was mir ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. >>Entschuldigen Sie aber wir müssten jetzt ein paar Vorsorgeuntersuchungen machen, wenn sie wollen können wir aber in einen anderen Raum gehen weil ich denke das die Dame neben ihnen den Schlaf echt braucht.<< hauchte die Leise Stimme einer Ärztin durch den Raum und brach mich zum Grinsen. Vorsichtig und Leise stand ich auf und sie half mir lautlos aus dem Zimmer zu kommen um zwei Zimmer weiter ein anderes zu betreten. >>Also gut sehen wir uns das alles erstmal an.<<
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Wie gesagt Stress ist grade bei mir nicht wenig aber meine Mutter ist wieder aus dem Krankenhaus draußen.
Macht es zwar nicht leichter weil ich mich um sie kümmern und trotzdem lernen muss aber zumindest etwas.
Hoffe ihr habt noch immer Spaß beim Lesen und danke an die ganzen Votes <3
Lg Leonie
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The light behind the shadow -Natasha Romanoff FF-
Fanfiction>>Wer war das? Wer hat uns gerettet und wo ist es hin? War es einer unserer Feinde oder Ist es harmloser als wir denken?<< -Female reader- Name: Y/N Alter: 26 (hier ist Natasha 28) Haarfarbe: Braunes, etwas über die Schulter langes Haar, glatt (kan...