Kapitel 22

489 21 0
                                    

Y/N POV
Als sie eine Weile auf mir lag und ich durch ihre Haare kraulte fing sie an meine Brüste zu massieren. >>War das Baby von dir ernst gemeint?<< flüsterte ich ihr leise zu das sich etwas auf mir regte und meinen Hals küsste. >>Ich denke schon, ist es schlimm?<< >>Ich glaube ich möchte dir eines der Weihnachtsgeschenke jetzt schon geben.<< damit griff ich in das Nachtkästchen aber fühlte anstatt 2 Geschenke 4 Stück. >>Dann möchte ich dir auch schonmal eines geben, wenn du so lieb wärst und das kleinere mit rausholst.<< Da noch immer die Gardinen zugezogen waren und das Licht echt wenig war versuchte ich beide zu erfühlen. Sie rollte auf die Seite dass wir uns ansahen und vor uns die Geschenke lagen. Leicht zog sie an der Schleife und befreite es vom Geschenk Papier was ich ihr gleich tat. Unsere Augen fiel es glaube ich gleichzeitig auf das beide aus dem Selben Laden stammte. >>Wie in aller Welt kamst du auf die andere Seite der Stadt genau in den Laden wo ich war?<< schmunzelte sie mir leicht rüber was ich nicht begreifen konnte, sie öffnete die Schachtel und sah die wunderschöne silberne Kette die sie erst geschockt ansah, es aber dann mit purer Freude überspielte. >>Gefällt sie dir nicht? Warum sahst du sie so geschockt an?<< >>Nein sie ist wirklich wunderschön bloß öffne bitte dein Geschenk dann wirst du verstehen wieso.<< Das ließ ich mir nicht nochmals sagen und entfernte den Deckel doch was mir jetzt zu Gesicht kam veränderte meine Gedanken komplett, vor meinen Augen baumelte eine Rosé Farbende Pfeilkette die anscheinend wie ein Gegenstück zu ihrer war. >>Sie ist.. Wow! Ich wusste irgendwas war mit der Verkäuferin komisch als ich ihr ein Bild von dir zeigte!<< lachte ich vor mich her während ich mich zu ihr beugte um sie zu küssen. >>War das zu viel?<< >>Was? Nein Nat, Das war einfach nur perfekt!<< damit legte ich meine Lippen auf ihre während sie die Geschenke hinter sich legte ohne den Kuss zu unterbrechen. Sie saß nun auf mir und änderte den Kuss von Emotionen zu purer Lust. >>Wir hatten doch eben schon guten Sex baby.<< Sie entfernte sich etwas von meinem Gesicht um mir direkt in die Augen zu sehen. >>Ich kann nur nicht genug von dir bekommen.<< >>Gut überredet, aber sollten wir nicht Geschenke besorgen um morgen keine traurigen Gesichter zu sehen?<< >>Oh ich hasse es zu wenig Zeit zu haben, las uns aufstehen.<< Doch als sie das versuchte scheiterte Sie kläglich. >>Fuck! Was hast du mit mir gemacht!<< Lauthals lachte ich los und zog sie zurück in meine Arme. >>Muss ich tragen süße?<< >>Wahrscheinlich, bist nunmal daran Schuld das ich jetzt nicht laufen kann.<< Ich sprang also auf und zog zwei Outfits aus meinem Koffer sodass ich eines der Russin reichte. Sie startete einen erneuten Versuch welcher auch so halb klappte, mit wackligen Beinen und verzogener Miene sah sie mich böse an da ich mir ein schmunzeln nicht verkneifen konnte. Kläglich versuchte sie ihre Sachen anzuziehen und schmiss sich danach erfolgreich zurück aufs Bett. Mittlerweile hatte ich die Gardinen geöffnet und schloss die Balkontür hinter mir. >>Jim?<< Meine Handy blieb erst still doch ein grummeln regte sich auf einmal. >>Y/N was ist los? Ich hatte heute Nachtschicht und hab bis naja gerade geschlafen also ist alles okay?<< >>Tut mir wirklich leid dich geweckt zu haben aber ich werde das mit dem LaserTack wahrscheinlich nicht schaffen da wir kurzfristig morgen abreisen werden, aber wir werden das auf jeden Fall nachholen versprochen!<< Erst war alles leise da er wahrscheinlich erstmal die Wörter überdenken musste als es auch schon wieder zurück gegrummelt kam. >>Ja alles gut, wir werden das einfach wann anders machen kein Stress. Alles gut mit dir und Natasha?<< >>Versöhnungssex hats definitiv in sich aber ja es ist soweit alles wieder geklärt.<< >>Ich wusste ihr bekommt das wieder hin und wir werden uns schon irgendwann wieder sehen, da bin ich mir sicher. Du kannst mich auf jeden Fall jederzeit anrufen, ich hab immer ein offenes Ohr für dich. Auch bin ich mir sicher das du nicht schlecht als Avenger wärst, also mach was draus okay?<< Ich schloss für kurze Zeit meine Augen um nachzudenken. Wären das die Worte meines Opa's? >>Ja ich werde dir auf jeden Fall Bescheid geben und mich bei dir melden doch bis dahin, dir noch eine schöne ‚Nacht' ich muss auch wieder rein. Danke für alles Jim.<< Nein nicht die Worte meines Opa's, die Worte von einem wahren Freund! >>Kein Problem Y/N.<< Damit legte ich auf und verschwand ins Badezimmer wo ich auf meine Lieblings Russin traf.

Nat POV
Körperlich war sie zwar da aber geistlich war sie in einer komplett anderen Welt, sodass sie nicht einmal richtig bemerkte das sie ihre Stirn gegen meine legte. Sie war völlig abwesend das merkte ich von der ersten Sekunde seid sie den Raum betrat. >>Y/N? Alles gut?<< Doch eine Antwort darauf bekam ich nicht. >>Hey Süße ist alles okay? Hörst du mich?<< Doch sie blieb unverändert und starrte weiterhin in meine Augen. Natürlich meine Augen, doch wenn ich sie jetzt schließen würde aber sie komplett überreagiert was sollte ich dann machen? Also legte ich erstmal meine Hände an ihre Wangen und strich leicht über sie. >>Y/N komm wieder zurück.. Bitte..<< Als ich noch immer keine Antwort bekam schloss ich meine Augen und es passierte gar nichts. Ich öffnete sie wieder und sah das sie ihre auch schloss. >>Es tut mir leid.<< kam es kleinlaut von ihr als sie Sie wieder aufschlug. Erleichtert atmete ich aus und zog sie in eine Umarmung. >>Was war das? Was hattest du?<< Es fiel ihr schwer darüber zu reden oder vielleicht war es ich auch peinlich doch sie versuchte es, sie versuchte sich zu überwinden. >>Das.. das hab ich ab und zu, es ist wie eine neue Sache die ich kennenlerne aber sie zu fremd ist.. verstehst du?<< Was sollte so neues denn hier passiert sein das sie so ein blackout hatte? >>Ich hatte nie so wahre Freundschaften geschlossen, ihr wart auch wieder über eine Situation einfach da und ihr seid natürlich wahre Freunde bloß ich hatte so etwas nie bei einfach Menschen die ich auf der Straße traf, meistens über andere Menschen oder Situationen lernte ich neue kennen.<< >>Du meinst Jim oder?<< Stumm nickte sie nur und musste grinsen was mir sofort ein schmunzeln aufs Gesicht warf.

Hand in Hand verließen wir beide das Hotel und stiegen in das Taxi was genau vor uns hielt. Gentlemen Haft öffnete die Braunhaarige mir die Tür und stieg auf der anderen Seite ein. >>Wo darfs hingehen die Damen?<< damit drehte sich der Kopf des Taxifahrers und uns sah niemand anderes mit breiten Grinsen an als Jim. >>Jim? Was machst du den hier?<< fröhlich sprach sie zu ihm und gab ihm eine halbe Umarmung. >>Wenn das euer letzter Tag ist dann werde ich euch gerne kutschieren! Also wo darf es hingehen?<< Nachdem wir ihm ungefähr unseren Plan erklärten drückte er aufs Gas und sauste die Straße entlang. Ohne Grund lehnte sich Y/N zu mir rüber das ich dachte das sie mir etwas sagen wollte doch als ich mich ihr entgegen lehnte legte sie ihre Lippen auf meine. Erst verwirrt schloss ich meine Augen und erwiderte ich den Kuss der aus keinem anderen Gefühl als Liebe bestand. Warte Liebe? Was hatte sie nur mit mir gemacht? Als Sie sich mit leicht rosigen Wangen abwandte da ihr Handy anscheinend eine Nachricht bekam tat ich es ihr gleich, nahm eine ihrer Hände und sah aus dem Fenster.

Y/N POV
Es war etwas anderes, das spürten wir beide! Ich ging auf die Nachricht die von Jim kam was mich ziemlich wunderte, doch als die Bilder vor meinen Augen erschienen breitete sich ein größeres Lächeln auf meinem Gesicht aus als normal! Abgebildet waren Natasha und ich auf 3 Bildern jedoch in verschiedenen Situationen. Das erste entstand auf dem Flugplatz als wir gelandet waren und ich sie wieder beruhigt hatte. Das zweite waren wir abgebildet wo wir Hand in Hand nah aneinander uns glücklich unterhielten. Und das letzte war etwas weiter weg von einem wunderschönen alten Gebäude während sie ihre Hände an meinen Wangen hatte, ich meine auf ihrer Hüfte und wir uns leidenschaftlich küssten. Das war es, das absolute Lieblingsfoto! Fürs erste beschloss ich die Bilder für mich zu behalten, mal schauen wie lange.

Wir stiegen bei einem Kindergeschäft aus während Jim davor wartete. >>Wir sollten auch Cooper Schlittschuhe kaufen oder einfach allen! Wird witzig dir das beizubringen.<< brauch ich fröhlich heraus das sie nur lachend den Kopf schüttelte. >>Gut wenn du es schaffst mir es beizubringen dann hast du einen Wunsch frei!<< Sie zog also Schlittschuhe aus ihrer Größe aus dem Regal und lief dann zu den anderen Größen und suchte die von den Kindern, Clint und Laura raus. Auch ich suchte nach meinen und bezahlte dann alle Schuhe. Mit einer riesigen Tasche betraten wir wieder das Taxi. >>Gut dann haben wir schneller als gedacht alles was wir brauchten, wie wäre es wenn wir die Schlittschuhe gleich mal ausprobieren?<< Ich sah sie mit einem schäbigen Lächeln an.
——————————————————————-
So neues Kapitel und an alle schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022!
Leonie

The light behind the shadow -Natasha Romanoff FF- Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt