Y/N POV
Über mein Gesicht huschten kleine Lichtstrahlen sodass ich meine Augen öffnete und sah wie die Sonne vor meinen Augen aufging. Die Gardinen hatten wir am vorherigen Abend vergessen zu schließen, was mich zu diesem wunderschönen Anblick brachte der natürlich noch schöner wurde als ich die schlafende Russin in meinem Arm bemerkte. Nach ein paar Minuten löste ich mich so vorsichtig wie möglich und dunkelte den Raum wieder ab um mich dann wieder zu ihr zu legen. Ich werde immer wieder zu dir zurück kommen mein Mädchen. Vorsichtig strich ich ihr eine Strähne hinters Ohr und gab ihr einen federleichten Kuss auf den Scheitel, danach stand ich so leise wie möglich auf und trottete die Treppe hinunter. 06.13 Uhr. Ich ging auf den Balkon, ließ mich auf der gefrosteten Bank nieder und legte das Pad von Friday neben mich. >>Hey Friday, öffne bitte den geschlossenen Ordner mit dem Passwort Natalia Alianovna und lösche alles zum Redboy. Und dann.. Dann geb die Zugangsrechte ab dem 3.1 für Natasha Romanoff frei, sie soll alles was ich über den Red Room gefunden habe sehen können.<< kurz war es ruhig und ich schloss die Augen um du kalte frische Luft einzuatmen. >>Erledigt. Kann ich noch etwas für sie tun Miss?<< Ohne die Augen zu öffnen dachte ich an die Bilder die Jim gemacht hatte und die ganzen Erlebnisse die Natasha und ich hatten. >>Kannst du vielleicht eine Audio aufnehmen und sie abspielen lassen wenn Natasha sich das erste mal in meinen Account einloggt?<< >>Natürlich starten sie einfach wenn sie bereit sind.<<>>Danke Friday, aber spiel es erst ab dem 3.1 ab. Nur im Notfall das sie vorher in dem Account rumstöbert. Achso und kannst du mir sagen wie weit der nächste Bäcker entfernt ist?<< >>Wurde wie sie es wollen erledigt und die nächste Bäckerei befindet sich 10km von hier entfernt, Koordinaten habe ich ihnen auf ihr Handy geschickt.<< Ich ging also nochmals rein, schnappte mir meine Jacke die an der Garderobe hing und schaute nochmals auf die Uhr die jetzt 06.46 Uhr anzeigte. Mit wenigen Schritten stand ich draußen im Schnee, konzentrierte mich auf meine Kräfte und schoss in die Luft den Koordinaten hinterher.
Noch etwas verfroren von dem kalten Flugwind betrat ich die Stube und konnte ein erfreut aufgeregtes Gesicht eines jungen Mannes hinter der Theke entdecken. >>Hallo die Bäckerei Schmackhaft! Wir sind Black Savior!<< Verwirrt schmunzelte ich ihn an und ging vor an die Kasse wohinter er sich nervös fröhlich versteckte. >>Warte nein. Entschuldigen Sie.. Es ist nur- Wir sind die Bäckerei Schmackhaft und nun ja sie der Black Savior! Also nicht das das irgendwas zu sagen hat! Bloß-<< >>Ich hätte gerne 12 Brötchen und 6 von den Süßen Teilchen. Das in einer Tasche wäre wirklich nett aber nur wenn das gehen würde.<< Erst starrte er mich an, doch machte sich dann an die Arbeit. Nachdem ich bezahlte und mich bedankte schob ich ihm noch einen Zettel mit meiner Unterschrift und dem Satz ‚Bester Bäcker (: ' entgegen und verließ dann das Geschäft. Erst lief ich noch etwas durch die Straßen, beobachtete wie jeder langsam seinen Laden öffnete oder sich Kinder auf dem Spielplatz trafen. Als ich am Ende der kleinen Stadt ankam, drückte ich mich vom Boden ab und flog zurück zu Clint's Haus.
Nat POV
Es war verdammt kalt als ich langsam aufwachte sodass ich neben mich tastete um Y/N's warmen Körper aufzuspüren, doch als ich am anderen Bett Ende ankam öffnete ich langsam meine Augen. Etwas panisch erhob ich mich um nach ihren Sachen zu sehen, um mich zu versichern dass sie noch nicht gegangen war. Ich hoffte inständig das sie bleiben würde doch ich konnte ihr Verschwinden nicht ausschließen. Als ich das Zimmer musterte, war alles wie davor bloß stieg mir nun der Liebliche Duft von Rührei in die Nase.Anscheinend war ich nicht die einzigste die das bemerkte denn als ich den Flur betrat kamen mir ein müder Clint und ausgeschlafene Laura entgegen. >>The Beauty und der Morgenmuffel.<< grinste ich Clint an und bekam nur einen Leichten Schlag gegen die Schulter. Als wir unten ankamen war der Tisch komplett gedeckt, Brötchen waren geholt und lagen in einer Art Brotkorb, Ein paar süße Teilchen waren schön auf einem Teller hingerichtet und in der Küche stand Y/N die gerade Bacon anbriet. >>Wow.. Ich fang gerade auch an mich in dich zu verlieben!<< damit ging Laura zu ihr und umarmte sie herzlich. >>Hey Y/N, hör auf mir meine Mädels auszuspannen! Erst meine beste Freundin und dann meine Frau.<< Lächelnd bekam er nur ein ‚jaja' zurück während sie ihm seinen Kaffee rüber schob. Laura half ihr noch etwas in der Küche während ich diese auch mal betrat.
Y/N POV
Zwei Arme legten sich von hinten um meinen Körper und ein Kopf platzierte sich auf meine Schulter welcher anfing leicht meinen Hals zu küssen. >>Hör auf, du machst mich wirr.<< murmelte ich ihr leicht zu doch sie setzte lieber noch eine Schippe drauf und fuhr mit ihren Händen unter mein T-shirt. Auf meinem ganzen Körper machte sich eine Gänsehaut breit und meine Muskulatur spannte sich an. Wehren konnte ich mich nicht da ich aufs Bacon aufpassen musste, doch nichtmal das war mehr möglich als sie ihren Körper gegen meinen drückte und ihre Finger an meinem Hosenbund spielten. >>Mädels das ist was fürs Bett.<< schmunzelte uns Clint entgegen der uns amüsiert dabei beobachtet hatte. Sie ließ also von mir ab und ich konnte endlich erleichtert durch atmen. Bevor sie die Küche wieder verließ zog ich sie an ihrem Arm zu mir und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss, den sie auch sofort erwiderte. Nach wenigen Minuten kamen zwei fröhliche Kinder die Treppe runter getrampelt und sahen mich erwartungsvoll an. >>Können wir Schlittschuhlaufen gehen?<< >>Erstmal wird was gefrühstückt, um gestärkt zu sein und dann hält uns eigentlich nichts mehr davon ab.<<Nicht weit vom Haus entfernt lag der eingefrorene See, wir zogen uns warme Kleidung an und standen letztendlich vor ihm. >>Na gut Y/N dann zeig mal was du drauf hast wenn du anscheinend eislaufen kannst!<< Stichelte Clint mich an nachdem wir alle unsere Schlittschuhe angezogen hatten. Ich betrat vorsichtig das Eis und testete erstmal die Fläche, die sich als hervorragend raus stellte. Mit langsamen Schritten wurde ich dann immer schneller und nahm ein paar scharfe Kurven. Schnell drehte ich mich um, beschleunigte nochmals da ich jetzt rückwärts lief und sprang während ich mich in der Luft zwei mal um mich selbst drehte und auf einem Fuß wieder landete und den andere von mir weg streckte. Dann fuhr ich wieder zurück zu den anderen wo mich jetzt unglaubwürdige Blicke musterten.
Erst erklärte ich allen die Anfangsschritte und war auch etwas überfordert als ich auf 3 Erwachsene und 2 Kinder gleichzeitig aufpassen musste. Nach ein paar Stunden waren alle in der Lage selber zu laufen und fingen an auf eigenen Fuß Sachen auszuprobieren. Ich nahm Nat's Hände und zog sie mit mir etwas weiter auf die Eisfläche. Wir konnten uns nicht mal mehr einkriegen vor lachen und ich hatte glaube ich lange nicht mehr so viel Spaß wie mit ihr heute. Es wurde langsam dunkel, ich holte mein Handy raus und spielte einen langsamen Song. Dann nahm ich Natasha's Hand, küsste Gentelmanhaft ihren Handrücken und zog sie dann an mich. Sie legte ihre Arme um meinen Hals und ich bettete meine Hände auf ihrer Hüfte. Erst sah sie mir tief in die Augen, bis Sie sie schloss und ihre Stirn an meine legte. >>Hör mir zu.. Ich weiß du kannst es wahrscheinlich nicht mehr hören aber bitte tu es nicht.. Ich- Ich flehe dich an Baby.<< Ich öffnete meine Augen, doch ihre waren noch immer geschlossen. Es zerriss mir das Herz als dann eine Träne über ihre Wange huschte. Das war das erste mal in meinen Leben das ich so hin und her gerissen wurde, ich musste gehen aber ich konnte nicht. Als ich gerade was sagen wollte hörte ich ein leises knirschen und dann ein knacken. >>Nat.<< Ich entfernte mich leicht von ihr und sie öffnete panisch die Augen. >>Ganz ruhig bleiben!<< Ich machte noch einen kleinen Schritt und diesmal konnte man den Riss unter uns erkennen der sich weiter ausbreitete. Dann ging alles ganz schnell, ich versuchte Nat noch irgendwie weg zu ziehen doch das Eis brach und sie fiel in eisige Wasser. Erst versuchte ich noch nach ihrer Hand zu greifen doch als das nicht funktionierte sprang ich hinterher, nahm sie am Bauch und schwamm wieder an die Oberfläche. Das Wasser war kälter als ich mir vorgestellt hatte doch ich durfte nicht aufgeben. Meine kompletten Kräfte sammelte ich zusammen, stoß mit ihr aus dem Wasser und flog so gut wie es ging zu Clint's Haus. Laura stürmte uns entgegen, doch ihre Stimme wurde von einem lauten Piepen übertönt das ich nichts verstand. Ich versuchte zu verstehen was gerade passierte, doch am Ende wurde alles schwarz..
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Damit sind wir auch bei Kapitel 27 angekommen und es endet natürlich mit Drama :)
Hoffe euch geht es allen soweit gut und ihr habt noch eine schöne Woche!
Ich wollte auch mal anmerken wie gut die Quote ist, letztes Kapitel waren es noch 196 Sterne und jetzt 220!
Ihr seid krank. Danke an jeden!
Leonie
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The light behind the shadow -Natasha Romanoff FF-
Fanfiction>>Wer war das? Wer hat uns gerettet und wo ist es hin? War es einer unserer Feinde oder Ist es harmloser als wir denken?<< -Female reader- Name: Y/N Alter: 26 (hier ist Natasha 28) Haarfarbe: Braunes, etwas über die Schulter langes Haar, glatt (kan...