Chapter Thirty - Three

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Jeongin POV

Mit roten und tränenden Augen rannte ich hoch in mein Zimmer und verschloss sie direkt. Ich wusste es, warum weine ich jetzt? Warum tut es so weh zu wissen, dass er mich nicht liebt und ich mich grad zum größten Vollidioten gemacht hab? Mir gehts gar nicht gut, mein Kopf dröhnt und ich schwitze so sehr. Das ich gerade auch noch von Hyunjin die Bestätigung bekam, dass er mich nicht auf diese Weise mag macht es nicht besser. Was könnte mir jetzt helfen? Vielleicht ein warmes Bad.. das könnte gut tun. Also machte ich mir jetzt die Wanne voll und eine Kerze an. Die Aura vom Badezimmer ist romantisch, aber meine Gefühle tot. Ich fühle mich so schlecht und weiß nicht was ich tun soll. Morgen geh ich sicher nicht in die Schule und ich muss meiner Mutter noch sagen das wenn vielleicht Hyunjin auf die Idee kommen sollte hier aufzukreuzen sie ihm nicht aufmachen soll. Er würde mich nur noch mehr demütigen und ich könnte es nicht aushalten ihn so schnell wieder zusehen.

Ich entkleidete mich, nahm schnell noch ein Handtuch, stieg in die Wanne und verweilte etwas drin. Es war warm und ich fühlte mich wohler als zuvor. Zwar ging es mir nicht besser aber immerhin etwas. Ich wusch mir meine Haare, sowie meinen Körper und konnte recht schnell mich abwaschen. Allerdings nahm ich noch eine Badebombe und legte sie rein. Heute Abend will ich nur entspannen, den Umständen entsprechend.. ich fing an zu überlegen, wie ich Hyunjin am besten aus dem Weg gehen könnte. Eigentlich müsste ich auch Taemin aus dem Weg gehen, besonders weil er mir Angst macht, aber auch weil es mir peinlich ist wie ich aufgetreten bin. Ich sah aus dem Fenster und es fing an zu regnen. Dieser Moment war wirklich schön, warum konnte ich nicht mit Hyunjin hier liegen und kuscheln? Weil er mich nicht liebt. Ich sollte es einsehen und nach vorne sehen. Es ist wichtig, ihn in Ruhe zu lassen und vielleicht gibt es jemand anderen der mich mag und wert schätzt?

Als ich fertig war, stand ich auf, trocknete mich ab und zog meine Kleidung an. Danach machte ich mir noch schnell eine Maske drauf und föhnte meine Haare. Ich nahm die Maske ab, warf sie weg, ging raus und legte mich auf mein Bett. Mir geht immer noch beschissen. Mein Kopf tut weh, zwar schwitze ich nicht mehr aber ich kann spüren, dass es mir schlecht geht. Ich denke ich bekomme Fieber und mir wird langsam schwindelig. Als mein Handy aufleuchtete, kniff ich meine Augen zusammen und sah mir die Nachrichten an.

Jinnie 💞🦙

Innie..
Es tut mir so leid, können wir morgen reden?
Du sahst so krank aus, ich will mich um dich kümmern..
Ich will dich nicht verlieren..
Ich hatte niemals die Absicht gehabt dich zu verletzen
Bitte.. ich war verwirrt und war nicht ganz im Klaren..
Es tut mir wirklich leid.
✔️✔️
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Es tat so weh, aber es ist besser so.. für ihn als auch für mich..

Timeskip
Als ich aufwachte, schmerzte mein Kopf immer noch und ich hatte auch irgendwie Schmerzen in meinem Bauch gehabt. Heute könnte ich so oder so nicht zur Schule, ob ich es wollen würde oder nicht. Ich stand auf und ging runter, wo meine Mutter saß. Mein Vater war wahrscheinlich schon auf der Arbeit, aber das war mir egal.
Hallo Jeongin."
„Hallo Mama.. ich fühl mich nicht gut."
„Geh wenigstens für die ersten beiden Stunden, ich lass dich vom Chauffeur abholen. Die Lehrer wollen dich heute besser kennen lernen, besonders auch für die Arbeit die dein Vater und ich leisten. Du musst sie so gut es geht auf unsere Seite bringen, schließlich sind wir beide die besten CEO's des Landes. Wir brachen paar Investoren, nicht viele. Das schaffst du, nicht wahr?" natürlich, es geht schließlich immer nur um ihr Image. Meine Bedürfnisse werden immer zurückgestellt, egal wie es mir geht. Aber ich war schließlich daran gewöhnt, es sind meine Eltern, also nichts neues.

Ich ging hoch, machte mich fertig und nahm eine Tablette. Als ich runter ging, nahm ich nicht mal was zu Essen mit. Ich würde eh nur für die ersten beiden Stunden da sein, also kann ich es aushalten. Ich nahm meine Kopfhörer raus, hörte Musik und ging zum Bus. Mir war ziemlich schwindelig, aber ich schaffte es immerhin. Ich stieg in den Bus, setzte mich und lehnte mich an die Scheibe. Jetzt merkte ich wie warm mir war und ich war so glücklich das ich nicht so lange dort bleiben würde.
Als ich ausstieg, ging ich, nein, taumelte eher zum Schultor um. Ich dort abzustützen. Ich muss erst mal klarkommen, um weiter zu gehen. Ich merkte komische Blicke auf mir und taumelte wie ein Zombie in die Schule, nur um wieder Kopfschmerzen zu bekommen. Ich hielt mir an den Kopf, er tat so höllisch weh.
Aua.. ich muss nachhause.." ich schwankte wieder beim gehen und lief gegen jemandes Schulter, als ich nicht nach vorne sah.
Oh, Hey Jeongin. Alles gut?" fragte Chan, als er mich besorgt ansah.
Mir.." ich brach ab, mir war viel zu warm und ich hielt mir wieder an den Kopf.
Gehts gut.."
„Das sieht nicht so aus, ich bringe dich zu Krankenstation." sagte er und zog mich am Arm, was mir den Rest gab.
Chan.."
„Jeongin, alles okay?"
Ich.. lass mich. Vergiss mich.. sag das jedem.. ich bin das Problem.." kam es murmelnd von mir und er sah mich noch besorgter an.
Jeongin?" fragte Hyunjin, welcher von hinten kam und seine Stimme dröhnte mir durch den Kopf, sodass meine Beine den Geist aufgaben und ich zu Boden fiel. Chan hielt mich zwar noch, aber immerhin lag ich auf dem Boden und alles wurde schwarz um mich herum.

Ich muss nachhause.

𝟑𝟏𝟎𝟖Where stories live. Discover now