Niall P.O.V
Nur ganz leicht spürte ich wie jemand, Zayn, mich am Hals küsste und mich damit aus dem Schlaf holte. Ohne groß nachzudenken streckte ich meinen Hals um seine Küsse besser genießen zu können. Und ich hab mir nicht zu viel versprochen. Denn Zayn fing an weiter zu küssen und mit mehr Druck. Und ich spürte wie er anfing an meiner Halsbeuge zu saugen und wie seine Zähne sanft über die Haut streichten. Ich stöhnte leise seinen Namen aus. Und ich konnte ihn gegen meine Haut lächeln spüren. Meine Augen waren immer noch geschlossen, aber meine Hände fanden dennoch den Weg zu seinem Kopf wo ich sein Gesicht umfasste und seine Lippen zu meinen führte. Mein Herz pochte schneller sobald sich unsere Lippen endlich berührten. Und für mich stand die Zeit still. Das war es was ich liebte, und für nichts auf dieser Welt aufgeben würde. Niemals. Und wie zu Bestätigung ließ ich leise einen weiteren Stöhner raus. Wenn man genau hörte hätte man mit Sicherheit Zayn's Namen raushören können.
Zayn strich, ein letztes Mal spielerisch, seine Zunge gegen meine, bevor er sich denn langsam weglehnte. Und das war das erste Mal, dass ich jetzt meine Augen öffnete. Und sie trafen auf die von Ihm, seine strahlten, dabei war es immer noch um uns herum düster kein Sonnenstrahl war zu erkennen. Also musste es noch sehr früh am Morgen sein. Wenn nicht sogar noch Nacht. Was mich aber nicht abhielt Zayn mit allen was ich hatte anzulächeln. „Guten Morgen, Babe." Wisperte Zayn und gab mir einen Eskimokuss. Was mich wie ein kleines Mädchen zum Kichern brachte. „Morgen, Zaynie." Antwortete ich ebenfalls in ein kaum hörbares Wispern. Danach schaute ich ihn allerdings fragend an. Es war nämlich nicht normal, das er mich mitten in der Nacht weckt. Also nahm ich an das irgendetwas passiert sein musste.
„Alles ist ok, Babe. Außer das ich dich entführen werde!" grinste er. Und meine Augen weiteten sich. „Was?" flüsterte ich. Und Zayn's Lachen erklang und augenblicklich hörte ich auf zu denken und lauschte. „Niall, nur du und ich. Ein Abenteuer. Zeit für uns!" sagte er leise mit einem soften Ton. Ich hörte raus das er sich Sorgen machte, und ich erinnerte mich was gestern Abend passiert war. Eine Auszeit für ihn und mich. Das klang wie ein Traum. Ich vermisste die Zeit mit Ihm und nur Ihm. Wo ich ganz allein seine Aufmerksamkeit hatte. Wo nur er meine hatte. Mir fehlten die Ständigen kleinen Berührungen und die sanften Worte die er mir immer zu sprach und mich stärkten. Alles das war weniger geworden, dadurch das mein Bruder und die anderen uns gefunden hatten. Sobald man endlich Zeit hatte kam etwas dazwischen.... Ashtons Krankheit auch half nicht gerade... doch ich warf ihn das natürlich nicht vor. Doch jetzt die Idee von ein paar Stunden, mit nur Zayn und mir wieder zu haben, war genau das wonach ich mich sehnte. Sehnte und brauchte.
Glücklich nickte ich und schlang meine Arme um seinen Nacken und zog ihn erneut zu mir runter um ihn zu küssen. Was sagte man... Wenn man erstmal Blut geleckt hat bekam man ja doch nicht genug. Und so ging es mir genau jetzt. Ich konnte nicht genug bekommen von Zayn. Also küsste ich ihn einfach weiter. Bis Zayn sich zurück zog und lachte. „Dafür haben wir noch genug Zeit. Aber jetzt komm. Ich hab alles schon gepackt. Nur noch du fehlst." Und sofort nickte ich und kletterte aus dem Bett. Zayn hatte bereits Klamotten bereit gelegt. Natürlich lag seine Boxer auf dem Haufen und nicht eine der meinen. Stören tat es mich nicht, ich wusste Zayn mochte es wenn ich seine Sachen trug. Schamlos sah er mir zu wie ich mich jetzt umzog. Sein Gesicht konnte ich wie die vielen Male davor schon, absolut nicht lesen. Sobald ich an der Tür war sperrte Zayn mich am Türrahmen ein. Und drückte mich sanft gegen das Holz. Ich liebte das immer wenn sein Körper so gegen meinen gepresst war, sodass ich seine Wärme durch meine Klamotten spüren konnte.
„Psst, wir müssen leise sein. Niemand darf jetzt schon bemerken das wir weg sind. Sonst wird ich die nie für mich allein haben." Flüsterte Zayn nah an mein Ohr. Sein Warmer Atem gegen meine Haut löste auf meinen ganzen Körper Gänsehaut aus. Ich nickte schnell und lächelte ihn an. Er lehnte sich runter und hauchte mir einen Kuss auf die Nase bevor er meine Hand griff und mich langsam hinter sich herzog. Wir waren fast an der Haustür, ich konnte bereits den bepackten Rucksack sehen. Er hatte wirklich an alles gedacht. Zayn hatte bereits seine Hand an der Klinke, als das Husten von Ashton erklang. Und eine Welle der Schuld überflutete mich. Was wenn Ashton Hilfe brauchte und ich war nicht da? Zayn schien genau den Gedanken in meinem Gesicht gelesen zu haben. Denn er zog mich näher an sich heran. „Niall, Ashton wird es heute nicht anders gehen als gestern. Du brauchst Pause und Ashton versteht das. Er selbst hat mich gebeten etwas zu unternehmen. Luke hatte ihn, um seine Sorge ignoriert. Ich hab einen Zettel dagelassen. Sobald sie ihn lesen wird Ashton sicher alles klären. Bitte komm mit mir." Seine Stimme hatte einen bittenden Unterton. Und mir wurde klar. So schlecht ich mich auch fühlte bei dem Gedanken jemanden zurück zu lassen. Für Zayn würde ich alles tun, selbst wenn es hieße einen Kranken zurück zu lassen. Ich war zu egoistisch um Zayn gehen zu lassen. Und zu meinem Glück war das ja nicht für immer. Nur eine Auszeit. Wir würden wiederkommen redete ich mir ein.
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Survive for Me (Ziall)
FanfictionEs sollte nur ein Urlaub mit seinem Bruder werden und jetzt waren sie hier und auf sich allein gestellt... Niall und Louis wollten einfach nur Niall's Abschluss feiern. In Los Angeles... niemals hätten sie damit gerechnet das ein Erdbeben und ein Ts...
