Wir beide atmeten schwer. Dieser Kuss war besser als der erste. Würde es immer so sein? Inzwischen war ich mir sicher, dass diese Gefühle keine Einbildung mehr waren. Diese intensiven Eindrücke des Tages haben dies bestätigt. Hermine sagte keuchend: "Draco... Ich brauche dich" Sie schaute erst in meine Augen und dann an mir herunter. Sie wurde rot im Gesicht. Ich wusste, was der Auslöser dafür war. Die Beule in meiner Hose war kaum zu übersehen, doch ich schämte mich nicht. Diese Reaktion meines Körpers bestätigte doch nur, was ich schon wusste.
Lachend küsste ich Hermine auf die Stirn und nahm ihre Hand: "Lass uns rein gehen." Verdutzt sah sie mich an und ich fragte: "Was ist los?" Hermine schüttelte leicht den Kopf, antwortete aber: "Ich habe dich noch nie richtig lachen sehen. Es passt irgendwie nicht zu dir." Wieder lachte ich: "Okay, dann höre ich auf damit." Hektisch schüttelte Hermine den Kopf: "Bloß nicht."
Wir küssten uns noch einmal, bevor wir die kleine Treppe von Turm heruntergingen. Rechts von und war der Raum der Wünsche. Wir kannten ihn beide und hatten die gleiche Idee. Immernoch Händchen haltend gingen wir auf uns ab und ich dachte: Gib mir einen Raum mit allem, was man braucht. Es war nicht besonders originell, aber ich hielt es langsam nicht mehr aus.
Gerade, als wir ein drittes Mal an der Wand vorbei gehen wollten, rief eine Stimme aus dem Dunkeln: "Hermine? Was machst du da mit.... Malfoy!?" Hermine zuckte zusammen und entriss mit ihre Hand. Die Stimme gehörte zu Ron. Ich konnte ihn nicht sehen, aber Hermine wusste offenbar wo er war. Ohne einen Blick zu mir zurück verschwand sie am Ende des Korridors.
Natürlich war das ein Schock. Mein Herz schmerzte. Wie konnte sie mich einfach hier stehen lassen, nachdem, was auf dem Turm passiert ist? Kopfschüttelnd machte ich mich auf den Weg in den Schlafsaal und war überrascht, als ich dort niemanden antraf. Allerdings hatte das auch seine Vorteile, denn ich war immernoch erregt. Ich legte mich auf mein Bett, zog meine Hose bis zu den Knien runter und holte ihn raus. Dann schloss ich meine Augen und berührte mich. Warum die Augen geschlossen? Weil ich mir so vorstellen konnte, wie Hermines Finger mich berühren und nicht meine eigenen.
Ich bedeckte meinen Schaft und stellte mir vor, wie Hermine ihn lutscht. Wie sie mich dabei mit ihren wunderschön braunen Augen anschaut und ein Stöhnen nach dem anderen von sich gibt.
Meine Bewegungen wurden immer schneller und immerwieder dachte ich an Hermine, den Kuss und an das war fast passiert wäre. Meine Hand wurde schneller und schneller, während ich meinem Höhepunkt immer näher kam. Und dann... im nächsten Moment kam ich so hart wie noch nie. Mein Körper zuckte und ich blieb regungslos liegen, bis alles vorbei war.
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Eine kalte Affäre | Dramione
FanfictionSie mag Ron, aber lieben tut sie jemand anderen. Er ist nicht gut für sie und wird ihr das Herz brechen, aber wer kann schon gegen seine Gefühle ankämpfen? Fanfiction: Draco Malfoy x Hermine Granger