Wie schon oft in den letzten Wochen, saß ich gerade auf meinem Bett im Schlafsaal. Viele Schüler waren draußen beim Quidditchturnier Slytherin gegen Havelpuff. Ich hatte mich krank gemeldet. Inzwischen müsste das Spiel schon angefangen haben und die Gänge müssten leer sein.
Ich stieg aus dem Bett, zog meinen Pyjama aus und ging zum Ausgang der Gemeinschaftsraumes. Gerade, als sich die Tür öffnete, sah ich eine Gestalt am Boden kauern. Leise trat ich hinaus und fragte in die Stille: "Wer bist du?" Das stieß die Gestalt einen leisen Schrei des Erschreckens aus und hob den Kopf.
Sie war es. Hermine hatte hier, vor meinem Gemeinschaftsraum, gewartet. Ihr Gesicht war nass von Tränen und ihre Augen blutunterlaufen. Ihre Haare waren ganz glatt und sie wirkte kraftlos.
Ich reichte ihr meine Hand und sie stand auf. Dann zog ich sie zu mir heran und umarmte sie. Ich war immernoch enttäuscht von ihr bzw ihren Handlungen, aber ich konnte nicht anders. Ich musste sie nah an mir spüren. Sie berühren und trösten. Mit der freien rechten Hand öffnete ich die Tür zum Gemeinschaftsraum wieder. Ohne unsere Umarmung zu lösen, zog ich sie hinein.
Hermine atmete schon ruhiger und ihre Tränen waren getrocknet. Ich schob sie mit dem Rücken vorraus in Richtung des Sofas, als ich stolperte und wir hinfielen. Wir mussten beide lachen und als sich unsere Blicke trafen, konnte ich in ihren Augen Reue und Verlangen erkennen. Ich war mir sicher, dass sie das auch in meinen sah.
Ich weiß alles ging ein bisschen schnell und kam unerwartet, aber ich liebe sie und brauche sie.
Keiner von uns beiden schaute weg. Keiner konnte sich vom Anblick des anderen lösen. Es lag eine Spannung in der Luft. Ich hatte das Gefühl Hermine wollte diese Spannung brechen, denn sie sagte: " Draco, es tut mir alles so schrecklich leid. Ich wollte dich nicht verletzen, aber es ist alles so viel. Du bist nett zu mir, du küsst mich, du willst mit mir schlafen... dann nennst du mich wieder Schlammblut, willst aber meine Hilfe bei deinen Erinnerungen, bist wütend auf mich und dann liegst du auf mir und machst mich verrückt."
Das was sie sagte, stimmte zwar, aber ich konnte das nicht mehr hören. Sie war zu mir gekommen, hatte allein hier unten auf mich gewartet und war jetzt hier. Ich schloss meine Augen und erstickte ihren Redefluss, indem ich sie küsste. Meine Hände wanderten von ihrer Taille nach oben bis i zu ihrem Nacken. Als ich dabei leicht ihre Brust streifte, zitterte sie und wackelte unter mir. Trotzdem löste ich den Kuss nicht, sondern wurde schneller. Meine Zunge tanzte wieder einmal perfekt mit ihrer in ihrem Mund. Ihre Hände schlangen sich um meinen Nacken und zogen mich näher.
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Eine kalte Affäre | Dramione
Fiksi PenggemarSie mag Ron, aber lieben tut sie jemand anderen. Er ist nicht gut für sie und wird ihr das Herz brechen, aber wer kann schon gegen seine Gefühle ankämpfen? Fanfiction: Draco Malfoy x Hermine Granger